19/19 – 20. Mai 2019

Sehr geehrte Kollegen,

wir haben uns in den letzten beiden Ausgaben des „Inside Guide“ (aber auch oft genug davor) bemüht zu erklären, warum die Aktienmärkte derzeit eher mit Vorsicht zu genießen sind. Nach über 10 JahrenJahrhunderthausse“ gibt es neben dem von Präsident Trump angezettelten Handelskrieg ein Dutzend weiterer Gründe für die Annahme, dass sich die Aktien bereits in einem „bear market“ befinden. Da sich die Kurse der wichtigsten Indizes nach dem jüngsten „Double Top“ noch nicht allzu weit von den „Alltime Highs“ entfernt haben (das gilt nicht für den Dow Transport Index und den marktbreiten Russel 2000 Index), besteht allerdings die theoretische Möglichkeit, dass sich die Kurse in einem „letzten Aufbäumen“ noch einmal erholen, die alten Höchstkurse überspringen und in einem finalen „Blow off“ die „Jahrhunderthausse“ beenden.

18/19 – 13. Mai 2019

Sehr geehrte Kollegen,

in der letzten Ausgabe hatten wir die Theorie von einem „melt-up“ erörtert, die zuletzt von einigen Analysten, allen voran vom Blackrock-Chef Larry Fink, als mögliches Szenario dem staunenden Publikum „verkauft“ wurde. Gemäß der „melt-up“ – These sollte sich die „Jahrhundert-Hausse“ munter fortsetzen, weil insbesondere institutionelle Investoren in „Kaufpanik“ geraten könnten. Institutionelle Investoren waren während der ganzen „Jahrhundert-Hausse“ meist unterinvestiert und waren deshalb bei ihren Kunden in die Kritik geraten. Dieser Druck könnte dazu führen, dass die verantwortlichen „Investmentstrategen“ sich nach dem Motto „besser zu spät als nie“ dazu verleiten lassen, durch „Panik-Käufe“ die Kurse weiter in die Höhe zu treiben. Wir sahen die „melt-up“ – These skeptisch und hielten es für keine gute Idee in der aktuellen Phase sich zu Käufen am Aktienmarkt verleiten zu lassen, schon deshalb, weil ein „melt-up“ zur „Blasenbildung“ mit nachfolgendem „Crash“ führen könnte.

17/19 – 06. Mai 2019

Sehr geehrte Kollegen,

in dieser Ausgabe möchten wir der Frage nachgehen, ob wir eine Fortsetzung der „Jahrhundert-Hausse“ an den Aktienmärkten erleben werden. Charttechnisch sieht es so aus, dass Nasdaq Composite und S & P 500 neue „Alltime Highs“ erreicht haben. Das weckt natürlich Hoffnungen, dass sich die nunmehr über 10 Jahre anhaltende Hausse an den Aktienmärkten munter fortsetzen könnte. Einige euphorische Analysten sind sogar der Meinung, dass es nach dem Überschreiten der alten Höchstkurse zu einem regelrechten „melt up“ kommen könnte.

16/19 – 29. April 2019

Sehr geehrte Kollegen,

am Freitag gab es neue „Alltime Highs“ auf Schlusskursbasis für den Nasdaq Composite und den S & P 500. Der Nasdaq Composite erreichte außerdem ein absolutes neues „Alltime High“, dem S & P 500 fehlte dazu gerade mal 1 Punkt. Setzt sich die Jahrhundert-Hausse nun tatsächlich fort? Wir selbst hatten nach dem massiven Absturz im letzten Quartal 2018 an eine derart deutliche Erholung nicht mehr geglaubt, zumal dunkle Konjunkturwolken am Himmel aufgezogen waren. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es auch für uns schwierig, wenn nicht unmöglich ist, historische Trendwenden exakt vorherzusagen.

15/19 – 15. April 2019

Sehr geehrte Kollegen,

zunächst ein Hinweis in eigener Sache. Wegen der Osterferien erhalten Sie die Ausgabe # 16 des „Inside Guide“ erst am 29. April.

In dieser Ausgabe schließen wir das Thema „Kursdeterminanten für den Goldpreis“ endgültig ab. Zuletzt ging es um den „SonderfaktorNr. 6, nämlich Handelskriege und Protektionismus (Handelsstreit USA/China, „Brexit“, Sanktionen gegen Russland und Iran u.a.). Es liegt nahe, dass sich aus dem ThemaAuswirkungen von Protektionismus auf den Goldpreiszwei Schlüsselfragen ergeben:

Erstens: Führen Protektionismus und Handelskriege tatsächlich zu Wohlstandsverlusten für Alle und haben sie auch das Potenzial eine globale Rezession, eine globale Depression oder gar eine Weltwirtschaftskrise auszulösen?

14/19 – 08. April 2019

Sehr geehrte Kollegen,

wir wollten mit Vorstellung des „Sonderfaktors Nr. 6 in der letzten Ausgabe das Thema „Kursdeterminanten für den Goldpreis“ abschließen. Bei dem „SonderfaktorNr. 6 ging es um die nationalen „Alleingänge“ die zu Handelskriegen, Währungskriegen und im Extremfall auch zu militärischen Auseinandersetzungen führen können. Handelskriege führen „per se“ zu einem schwächeren Wirtschaftswachstum bei allen involvierten Staaten und damit zu Wohlstandsverlusten für alle. Die Wirtschaftswissenschaftler sind sich darin einig, dass sich ein Staat durch protektionistische Maßnahmen (z.B. durch einseitige Erhebung von Zöllen) allenfalls kurzfristig Vorteile verschaffen kann.

13/19 – 01. April 2019

Sehr geehrte Kollegen,

mit dieser Ausgabe möchten wir das Thema „Kursdeterminanten für den Goldpreis“ abschließen. Bevor wir zum „SonderfaktorNr. 6 kommen, möchten wir aber noch einmal zum „SonderfaktorNr. 5 (globale Überschuldung) einige Gedanken loswerden. Schulden sind nicht zwingend etwas Schlechtes. Letztlich kommt es immer darauf an, zu welchem Zweck sich ein Privathaushalt, ein Unternehmen oder ein Staat verschuldet.

12/19 – 25. März 2019

Sehr geehrte Kollegen,

wir sind immer noch mit den kursbestimmenden Faktoren für den Goldpreis befasst. Neben den 2 regulären Faktoren die in den letzten 50 Jahren die Kursentwicklung beim Goldpreis bestimmten, nämlich der Dollarkurs und die Höhe der Produktionskosten, haben sich in den letzten Jahren 6 Sonderfaktoren herauskristallisiert, die in den nächsten Jahren ebenfalls direkten Einfluss auf den Goldpreis haben werden. Alle 6 Faktoren sind völlig neu, sodass wir von einem Paradigmenwechsel bei der Goldpreisbildung ausgehen. In der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ hatten wir die ausgeuferte globale Überschuldung thematisiert, die zusammen mit der ungebremsten Gelddruckerei den „Wert des Geldes“ systematisch zerstört.

11/19 – 18. März 2019

Sehr geehrte Kollegen,

in dieser Ausgabe geht es um den „SonderfaktorNr. 5, der bei der zukünftigen Goldpreisentwicklung eine wichtige Rolle spielen wird, nämlich die globale Schuldenblase. Die geschätzte globale Verschuldung von Staaten, Unternehmen und Haushalten hat sich inzwischen auf das Rekordniveau von rd. 247.000 Mrd. $ in die Höhe geschraubt. Diese Summe entspricht dem 3-fachen der globalen Wirtschaftsleistung (GDP). Die meisten Volkswirtschaftler gehen davon aus, dass wir es mit einer gigantischen Schuldenblase zu tun haben, die früher oder später platzen wird.

10/19 – 11. März 2019

Sehr geehrte Kollegen,

in den letzten Ausgaben des „Inside Guide“ haben wir uns mit den fundamentalen Faktoren befasst, die Einfluss auf den Goldpreis haben. Unsere These: Rund 50 Jahre lang gab es für den Goldpreis nur 2 „reguläre“ Faktoren, die für die Entwicklung des Goldpreises relevant waren, nämlich der US-$ und die Höhe der Produktionskosten. In jüngerer Zeit haben sich nun 6Sonderfaktoren“ herauskristallisiert die ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf den Goldpreis haben resp. haben werden. Da es bestimmte Faktoren wie z.B. „Nullzinspolitik“, Gold ETF’s oder die geänderte Einstellung der Notenbanken zum Gold früher gar nicht gab, konnten sie auch keinen positiven Einfluss auf den Goldpreis haben. In Sachen Edelmetalle hat deshalb  ein „Gezeitenwechsel“ stattgefunden der in den kommenden 5 bis 10 Jahren den Goldpreis in die „Stratosphäre“ befördern wird. Da wir für die kommenden Jahre gleichzeitig eine „konjunkturelle Eiszeit“ erwarten, werden die bisher dominierenden Anlagevehikel, nämlich Anleihen, Aktien und Immobilien an Attraktivität verlieren. Die Folge ist, dass bei Edelmetallen eine „goldene Dekade“ ins Haus steht. Dies wiederum macht es notwendig, das Thema systematisch aufzuarbeiten.