15/19 – 15. April 2019

Sehr geehrte Kollegen,

zunächst ein Hinweis in eigener Sache. Wegen der Osterferien erhalten Sie die Ausgabe # 16 des „Inside Guide“ erst am 29. April.

In dieser Ausgabe schließen wir das Thema „Kursdeterminanten für den Goldpreis“ endgültig ab. Zuletzt ging es um den „SonderfaktorNr. 6, nämlich Handelskriege und Protektionismus (Handelsstreit USA/China, „Brexit“, Sanktionen gegen Russland und Iran u.a.). Es liegt nahe, dass sich aus dem ThemaAuswirkungen von Protektionismus auf den Goldpreiszwei Schlüsselfragen ergeben:

Erstens: Führen Protektionismus und Handelskriege tatsächlich zu Wohlstandsverlusten für Alle und haben sie auch das Potenzial eine globale Rezession, eine globale Depression oder gar eine Weltwirtschaftskrise auszulösen?

14/19 – 08. April 2019

Sehr geehrte Kollegen,

wir wollten mit Vorstellung des „Sonderfaktors Nr. 6 in der letzten Ausgabe das Thema „Kursdeterminanten für den Goldpreis“ abschließen. Bei dem „SonderfaktorNr. 6 ging es um die nationalen „Alleingänge“ die zu Handelskriegen, Währungskriegen und im Extremfall auch zu militärischen Auseinandersetzungen führen können. Handelskriege führen „per se“ zu einem schwächeren Wirtschaftswachstum bei allen involvierten Staaten und damit zu Wohlstandsverlusten für alle. Die Wirtschaftswissenschaftler sind sich darin einig, dass sich ein Staat durch protektionistische Maßnahmen (z.B. durch einseitige Erhebung von Zöllen) allenfalls kurzfristig Vorteile verschaffen kann.

13/19 – 01. April 2019

Sehr geehrte Kollegen,

mit dieser Ausgabe möchten wir das Thema „Kursdeterminanten für den Goldpreis“ abschließen. Bevor wir zum „SonderfaktorNr. 6 kommen, möchten wir aber noch einmal zum „SonderfaktorNr. 5 (globale Überschuldung) einige Gedanken loswerden. Schulden sind nicht zwingend etwas Schlechtes. Letztlich kommt es immer darauf an, zu welchem Zweck sich ein Privathaushalt, ein Unternehmen oder ein Staat verschuldet.

12/19 – 25. März 2019

Sehr geehrte Kollegen,

wir sind immer noch mit den kursbestimmenden Faktoren für den Goldpreis befasst. Neben den 2 regulären Faktoren die in den letzten 50 Jahren die Kursentwicklung beim Goldpreis bestimmten, nämlich der Dollarkurs und die Höhe der Produktionskosten, haben sich in den letzten Jahren 6 Sonderfaktoren herauskristallisiert, die in den nächsten Jahren ebenfalls direkten Einfluss auf den Goldpreis haben werden. Alle 6 Faktoren sind völlig neu, sodass wir von einem Paradigmenwechsel bei der Goldpreisbildung ausgehen. In der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ hatten wir die ausgeuferte globale Überschuldung thematisiert, die zusammen mit der ungebremsten Gelddruckerei den „Wert des Geldes“ systematisch zerstört.

11/19 – 18. März 2019

Sehr geehrte Kollegen,

in dieser Ausgabe geht es um den „SonderfaktorNr. 5, der bei der zukünftigen Goldpreisentwicklung eine wichtige Rolle spielen wird, nämlich die globale Schuldenblase. Die geschätzte globale Verschuldung von Staaten, Unternehmen und Haushalten hat sich inzwischen auf das Rekordniveau von rd. 247.000 Mrd. $ in die Höhe geschraubt. Diese Summe entspricht dem 3-fachen der globalen Wirtschaftsleistung (GDP). Die meisten Volkswirtschaftler gehen davon aus, dass wir es mit einer gigantischen Schuldenblase zu tun haben, die früher oder später platzen wird.

10/19 – 11. März 2019

Sehr geehrte Kollegen,

in den letzten Ausgaben des „Inside Guide“ haben wir uns mit den fundamentalen Faktoren befasst, die Einfluss auf den Goldpreis haben. Unsere These: Rund 50 Jahre lang gab es für den Goldpreis nur 2 „reguläre“ Faktoren, die für die Entwicklung des Goldpreises relevant waren, nämlich der US-$ und die Höhe der Produktionskosten. In jüngerer Zeit haben sich nun 6Sonderfaktoren“ herauskristallisiert die ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf den Goldpreis haben resp. haben werden. Da es bestimmte Faktoren wie z.B. „Nullzinspolitik“, Gold ETF’s oder die geänderte Einstellung der Notenbanken zum Gold früher gar nicht gab, konnten sie auch keinen positiven Einfluss auf den Goldpreis haben. In Sachen Edelmetalle hat deshalb  ein „Gezeitenwechsel“ stattgefunden der in den kommenden 5 bis 10 Jahren den Goldpreis in die „Stratosphäre“ befördern wird. Da wir für die kommenden Jahre gleichzeitig eine „konjunkturelle Eiszeit“ erwarten, werden die bisher dominierenden Anlagevehikel, nämlich Anleihen, Aktien und Immobilien an Attraktivität verlieren. Die Folge ist, dass bei Edelmetallen eine „goldene Dekade“ ins Haus steht. Dies wiederum macht es notwendig, das Thema systematisch aufzuarbeiten.

09/19 – 04. März 2019

Sehr geehrte Kollegen,

in dieser Ausgabe möchten wir den „SonderfaktorNr. 4 in Sachen Goldpreisentwicklung näher analysieren. Es geht um die „Nullzinspolitik“ der Notenbanken, die in der Zukunft die Entwicklung des Goldpreises wesentlich beeinflussen wird. Zunächst einmal kann niemand bezweifeln, dass die „Nullzinspolitik“ der Notenbanken ein völlig neues Phänomen ist, das in den letzten 50 Jahren bezgl. der Goldpreisentwicklung noch keine Beachtung finden konnte. Wie Sie wissen, haben die Notenbanken nach der Lehmann-Pleite mit einer extrem expansiven Geldpolitik mit Niedrigzinsen und Quantitative Easing (QE) Programmen den Zusammenbruch des Weltfinanzsystems in letzter Sekunde verhindert.

08/19 – 25. Februar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

Sie werden gemerkt haben, dass es beim Goldpreis seit Ende September nur eine Richtung gab, nämlich nach oben. Auffällig ist, dass die Kursentwicklung ausgesprochen kontinuierlich verlief, was man von den Aktienmärkten nicht gerade behaupten kann. Es war deshalb naheliegend, die Gründe für die Kursbildung am Goldmarkt näher zu beleuchten. In den letzten Ausgaben des „Inside Guide“ haben wir bereits die beiden „regulären“ Gründe, die in den letzten 50 Jahren fast ausschließlich relevant waren, besprochen und darauf hingewiesen, dass es jetzt mindestens 6Sonderfaktoren“ gibt, die bei der Kursbildung beim Gold teilweise schon jetzt, aber vor allem in der Zukunft, eine bedeutende Rolle spielen werden.

07/19 – 18. Februar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

in den letzten 3 Ausgaben des „Inside Guide“ hatten wir begonnen, die von uns angekündigte „Jahrhunderthause“ bei Edelmetallen näher zu erläutern. Unsere These: Die letzten 50 Jahre wurde der Goldpreis durch 2 „reguläre“ Faktoren determiniert, nämlich durch die „Höhe der Produktionskosten“ bei den 3 größten Goldminenbetreibern und durch die „Entwicklung des US-Dollars“. Im historischen Durchschnitt lag der Goldpreis etwa 15 % über den Produktionskosten. Und ferner: Da sich Gold in den meisten Währungen preisstabil verhält, hatten Schwankungen im Dollar-Kurs ebenfalls einen entscheidenden Einfluss. Da die Goldpreise an den Börsen der Welt in US-$ notieren, wirkt ein sinkender Dollar für Gold preissteigernd während es bei einem steigenden Dollarkurs  umgekehrt ist.

06/19 – 11. Februar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

in den letzten beiden Ausgaben des „Inside Guide“ hatten wir unsere These von der sich auftuenden „Jahrhundert-Chance“ bei den Edelmetallen weiter begründet. Wir hatten erklärt, dass in den letzten 50 Jahren hauptsächlich 2reguläreKursdeterminanten wirksam waren, nämlich die Kursentwicklung des US-Dollars und die Höhe der Produktionskosten. Im langjährigen Durschnitt notierte Gold meist 15 % oberhalb der Produktionskosten. Zu diesen beiden „regulärenKursdeterminanten haben sich in den letzten Jahren fast zeitgleich 5Sonderfaktoren“ herausgebildet, die in den kommenden Jahren die Kursbildung bei den Edelmetallen ganz wesentlich beeinflussen werden.