02/19 – 14. Januar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

derzeit rätseln Analysten und Wirtschaftswissenschaftler darüber, wie sich die Börsen und die Weltwirtschaft in 2019 entwickeln werden.  Im Fokus stehen dabei die Geldpolitik der FED, die Wachstumsprobleme Chinas, der Handelskrieg zwischen China und den USA, der Absturz der Ölpreise und die Brexit-Verhandlungen. Tendenziell äußern sich Analysten und Wirtschaftswissenschaftler leicht positiv, weil die im Fokus stehenden Probleme lösbar seien. So habe FED-Chef Powell inzwischen Flexibilität in der Geldpolitik signalisiert, die Chinesen seien dabei die Reserveverpflichtungen der Banken zu lockern, um das Kreditwachstum zu fördern und das Wirtschaftswachstum zu reanimieren, in Sachen Handelsstreit hofft man auf Lösungen, der Ölpreis sei dabei sich zu erholen und in Sachen Brexit hofft man, dass die Vernunft am Ende siegen wird. Es spräche deshalb nichts dagegen, wenn sich die Aktienkurse spätestens im Frühjahr wieder erholen. Außerdem sei es so, dass die Rezessionsbefürchtungen eher auf Vermutungen basieren, während in der Realität die Wirtschaftsdaten (niedrigste Arbeitslosigkeit seit Jahrzehnten!) noch positiv sind.

01/19 – 07. Januar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

wir melden uns nach unserer Weihnachtspause pünktlich zurück und wünschen Ihnen ein gesundes und glückliches Neues Jahr! Das Börsenjahr 2018 war sicherlich schwierig, es dürfte aber für Sie sehr erfolgreich gelaufen sein, wenn Sie unseren Ratschlägen gefolgt sind. Wir hatten Sie frühzeitig und dann unzählige Male vor dem Ende der „Jahrhunderthausse“ gewarnt und zum Ausstieg bei Aktien geraten. Speziell gewarnt hatten wir vor den von uns jahrelang favorisierten FAANG-Aktien. Das Thema hieß zuletzt ganz klar „Kapitalsicherung“, also Cash, Gold oder kurz laufende Staatsanleihen.

40/18 – 10. Dezember 2018

Sehr geehrte Kollegen,

mit der Ausgabe # 40 des „Inside Guide“ haben wir für das Jahr 2018 unser Soll erfüllt. Für dieses Jahr verabschieden wir uns in die Weihnachtsferien und gönnen uns etwas Ruhe und Besinnung. Auf die zuletzt turbulenten Börsengeschehnisse waren Sie gut vorbereitet und konnten die heftigen Verluste an den Aktienmärkten vermeiden. Wir empfehlen Ihnen, die eingeschlagene Marschroute beizubehalten und an den Märkten vorsichtig zu agieren. Wir wünschen Ihnen schon jetzt Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

39/18 – 03. Dezember 2018

Sehr geehrte Kollegen,

wie Sie wissen waren wir während der ganzen Jahrhunderthausse die größten Fans von Amazon, Apple, Facebook und Google. Unzählige Male haben wir erklärt, warum man trotz riesiger Kursgewinne weiter auf die FAANG-Aktien setzen sollte. In den letzten Wochen und Monaten haben wir allerdings wiederholt vor einem Kurseinbruch gewarnt. Die Risiken waren deutlich größer als die Chancen geworden. Wir empfahlen fast in der Nähe der Höchstkurse den Ausstieg bei den FAANG-Aktien und legten Ihnen ein Engagement bei Gold und Goldminen-Aktien nahe. Um den „Pferdewechsel“ griffiger zu formulieren stellten wir Ihnen das neue Akronym BANG vor. Die BANG-Aktien stehen für Barrick Gold, Agnico Eagle, Newmont Mining und Gold Corp. Wir erläuterten, dass die MarketCap der 5 FAANG-Aktien zu den Höchstkursen einen extrem hohen Wert von 3.875 Mrd. $ erreicht hatten, während die 4 BANG-Aktien es gerade mal auf eine MarketCap von rd. 50 Mrd. $ bringen.

38/18 – 26. November 2018

Sehr geehrte Kollegen,

wie wir vermutet hatten, sind die Aktienmärkte nach dem ersten massiven Absturz technisch angeschlagen. Die zwischenzeitlichen Erholungen sind geradezu typisch und meist durch „Short“-Eindeckungen von Leerverkäufern verursacht („Dead Cat Bouncing“). Tatsächlich war der „technischen Erholung“ nach dem großen Absturz keine lange Dauer beschieden. Schon am Dienstag vergangener Woche gab es beim S & P 500 und beim Nasdaq Composite neue Tiefpunkte sowohl im Handelsverlauf als auch auf Schlusskursbasis. Der Dow Jones Industrials, S & P 500 und Nasdaq Composite  schlossen zum langen Wochenende (Thanksgiving + Black Friday) mit einem verheerenden Wochenverlust. Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn die US-Aktienmärkte jetzt noch weiter nachgeben.

37/18 – 19. November 2018

Sehr geehrte Kollegen,

noch ist nicht endgültig entschieden, ob die „Alltime Highs“ an den Aktienmärkten noch einmal erreicht werden, aber die Anzeichen häufen sich, dass die „Jahrhunderthausse“ vorerst vorbei sein könnte. Technisch sind die Märkte schwer angeschlagen und es sieht alles danach aus, als ob man mit weiteren Kursverlusten rechnen muss. Insbesondere die US-Aktienmärkte sind derzeit ein gefährliches Pflaster. Gegenüber den anderen Aktienmärkten gibt es in den USA in Sachen Korrektur noch Nachholbedarf. Dazu kommt, dass die FED in Sachen Zinserhöhung weiter voranprescht, während die EZB und andere wichtige Notenbanken ihre „Nullzinspolitik“ über einen sehr langen Zeitraum fortsetzen werden.

36/18 – 12. November 2018

Sehr geehrte Kollegen,

kurz zu den US-Zwischenwahlen (Midterm Election) vom 6. November: Wie von den Prognose-Instituten vorhergesagt, haben die Demokraten in den USA das Repräsentantenhaus zurückerobert. Mit dem Verlust der Mehrheit in einem der beiden Häuser wird es für Donald Trump schwerer, seine Politik in allen Punkten durchzusetzen. Die Demokraten können jetzt Gesetzesvorhaben blockieren und in der Haushaltspolitik der „Spendierfreudigkeit auf Pump“ Grenzen setzen. Es werden sicherlich keine Mittel freigegeben, um an der Grenze zu Mexiko eine Mauer zu bauen. Auch das von Ex-Präsident Obama geschaffene Gesundheitssystem wird Trump nicht abschaffen können. Die neue politische Situation sollte man aber auf gar keinen Fall falsch deuten.

35/18 – 05. November 2018

Sehr geehrte Kollegen,

der jüngste Oktober war für die Aktienbörsen der schlimmste seit Jahren. Hätte es an den letzten beiden Tagen des berühmt berüchtigten Börsenmonats nicht eine fulminante Erholung gegeben, dann wären für die Geschichtsbücher neue Superlativen entstanden. Von 20 Handelstagen verbuchten die US-Börsen an 13 Tagen Verluste. Ein weiterer Verlusttag hätte bedeutet, dass man in der Börsengeschichte 50 Jahre zurück gehen müsste, um Ähnliches zu finden. Die große Frage ist nun, ob jetzt das Schlimmste vorüber ist, oder ob weitere Kursverluste drohen.

34/18 – 29. Oktober 2018

Sehr geehrte Kollegen,

der Oktober hat seinen schlechten Ruf in der letzten Woche eindrucksvoll bestätigt. Nachdem die Aktienkurse schon in den Wochen zuvor hauptsächlich in eine Richtung tendierten, nämlich nach unten, wurde es am letzten Mittwoch  richtig heftig. Der Mittwoch endete mit einem regelrechten „Blutbad“ und am Freitag verabschiedete sich eine verheerende Woche mit horrenden Verlusten. Wie ist die aktuelle Situation zu bewerten?

33/18 – 22. Oktober 2018

Sehr geehrte Kollegen,

die Erinnerung an den „Schwarzen Montag“ vor 30 Jahren können wir Ihnen an dieser Stelle nicht ersparen. Am 19. Oktober 1987 kam es zum größten Crash der Nachkriegszeit. Innerhalb nur eines Tages fiel der Dow Jones Industrials um 508 Punkte oder – 22,6 %! Der Begriff „Schwarzer Montag“ hat sich in Anlehnung an den Begriff „Schwarzer Donnerstag“, den Börsencrash vom 24. Oktober 1929, der zur Weltwirtschaftskrise führte, etabliert. In der Folge stürzten die Kurse damals weltweit ab, z.B. in Australien um – 41,8 % und in Hongkong um – 45,8 %. In Deutschland fielen die Kurse „nur“ um rund 10 %. Dies war aber lediglich dem Umstand geschuldet, dass es vor 30 Jahren den DAX noch nicht gab und internationale Großinvestoren in Deutschland bei nur 2 Handelsstunden pro Tag nicht aktiv waren.