13/20 – 30. März 2020

Sehr geehrte Kollegen,

seit der ersten Ausgabe des „Inside Guide“ im Jahr 1993 war guter Rat vermutlich nie wertvoller als in diesen Tagen. Die riesigen Kursbewegungen in beide Richtungen lassen sich inzwischen nur noch vergleichen mit dem Börsen-Chaos während der Weltwirtschaftskrise zu Beginn der 1930er Jahre. Allein dieser Umstand sollte zu Denken geben und zur Vorsicht mahnen.

12/20 – 23. März 2020

Sehr geehrte Kollegen,

Wie ist die Situation und was ist angesichts der Virus-Pandemie und der Kursturbulenzen an den Börsen zu tun? Leider gibt es noch zu viele Idioten (auch in verantwortungsvollen Positionen), die immer noch nicht „den Schuss gehört haben“. Die Corona- und Spring Break-Parties von Jugendlichen und Sonnenhungrigen erinnern uns an die Szenen der Tsunami-Katastrophe von 2004. Touristen amüsierten sich nichtsahnend am Strand und beobachteten das ablaufende Wasser, statt sich in Sicherheit zu bringen. Zeit genug gab es, der gigantischen Flutwelle zu entkommen, aber sie wurde nicht genutzt.

11/20 – 16. März 2020

Sehr geehrte Kollegen,

autsch! Einen derart brutalen Absturz gab es an den Aktienmärkten seit dem „Schwarzen Montag“ vom 19. Okt. 1987 nicht mehr. Wir hatten unsere Leser schon seit Wochen und Monaten vor einem solchen Ereignis gewarnt („Black Swan“). Anders als Andere hatten wir ebenfalls vielfach und frühzeitig darauf hingewiesen, dass die Corona-Epedemie schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft und die Aktienmärkte haben könnte. Anders als Andere haben wir ferner auf die gewaltigen Liquiditätsprobleme am US-Repo-Markt hingewiesen.

10/20 – 09. März 2020

Sehr geehrte Kollegen,

auf der Titelseite der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ hatten wir auf den „sensationellen Renditeabsturz“ bei US-Treasuries aufmerksam gemacht, als die Rendite für 10 j. Treasuries mit 1,116 % auf den tiefsten Stand aller Zeiten gesunken war. Wir kündigten an, dass wegen der drohenden Rezessionsgefahren die Notenbanken jetzt ihre geldpolitischen „Bazookas“ auspacken werden. Überrascht hat uns der rasante Zinsverfall nicht. Schon Wochen vorher wiesen wir wiederholt darauf hin, dass dem FED-Chef Jerome Powell keine andere Wahl bleiben wird, als die Leitzinsen deutlich zu senken.

09/20 – 02. März 2020

Sehr geehrte Kollegen,

Autsch! In der vergangenen Woche gab es eine Reihe von historischen Rekorden der meist negativen Art: Die schnellste Korrektur (per Definition mindestens 10 %) an der Wallstreet, der größte Tagesverlust in Punkten, die schlimmste Börsenwoche, der schlimmste Börsenmonat und der schlimmste Start ins neue Jahr. Dazu kommt der brutale Absturz beim Ölpreis und der Absturz der Renditen für 10 j. und 30 j. Treasuries auf das tiefste Niveau aller Zeiten. Die Turbulenzen an den Märkten begannen am Montag. Die Aktienmärkte erlebten den größten Absturz seit über 2 Jahren, der sich an den nachfolgenden Tagen noch brutal verstärkte. Das Kontrastprogramm gab es zunächst bei Gold und Goldminen-Aktien.

08/20 – 24. Februar 2020

Sehr geehrte Kollegen,

Gold und Silber sind inzwischen aus ihren trendbestätigenden Konsolidierungsformationen nach oben ausgebrochen. In den nächsten Tagen und Wochen kann mit deutlichen Kursgewinnen gerechnet werden. Kurz vor dem entscheidenden Ausbruch nach oben stehen die wichtigsten Indizes für Goldminen-Aktien. Für uns ist das eine gute Gelegenheit, sich die von uns empfohlenen 11 Titel etwas näher anzuschauen.

07/20 – 17. Februar 2020

Sehr geehrte Kollegen,

bei den US-Aktienindizes und beim DAX gab es in der letzten Woche neue „Alltime Highs“. Die institutionellen Investoren agieren weiter nach dem Motto „In Central Banks we trust“. Die letzten Statements der wichtigsten Notenbanker haben die „Investorengemeinde“ darin bestärkt, dass alle Anzeichen von Schwäche in der globalen Wirtschaft mit sinkenden Zinsen (bis in den negativen Bereich) und „Quantitative EasingProgrammen bekämpft werden. Die Notenbanken werden also weiter mit „frisch gedrucktem“ Geld Staatsanleihen kaufen, um auch die Renditen am „langen Ende“ weiter in den Keller zu drücken.

06/20 – 10. Februar 2020

Sehr geehrte Kollegen,

wir hatten uns in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ mit der Ausbreitung des Corona-Virus befasst und kamen zu dem Ergebnis, dass man die potenziellen Gefahren nicht unterschätzen sollte. Zwar besteht die Möglichkeit, dass alles gut ausgeht (wie in der Vergangenheit bei Vogelgrippe, Schweinegrippe, Sars, Ebola, Ehec u.a.), aber man sollte Vorkehrungen treffen, um für ein „Worst Case Szenario“ (anlagetechnisch) gerüstet zu sein. Das „Worst Case Szenario“ wäre eine weltweite Pandemie

05/20 – 03. Februar 2020

Sehr geehrte Kollegen,

die vergangene Woche begann mit heftigen Verlusten an den Aktienmärkten, während Gold und Silber wieder im Aufwind sind. In der Nacht vom Sonntag auf Montag hat der Goldpreis in €uro das „Alltime High“ vom 8. Januar (1.443,35 €/Unze) nur um 4 € verfehlt. In US-$ gerechnet wurde das Jahreshoch vom 8. Januar (1.611,07 $/Unze) um 23 $ verfehlt. Begründet wurden die Turbulenzen an den Börsen mit der explosionsartigen Ausbreitung des Corona-Virus und der Häufung von Todesfällen.

04/20 – 27. Januar 2020

Sehr geehrte Kollegen,

der Goldpreis hing zuletzt lange zwischen 1.550 und 1.560 fest und mancher Anleger fragte sich, wie diese Hängepartie zu interpretieren ist. Die Pessimisten glaubten, dass es im Bereich zwischen 1.550 und 1.610 massiven Widerstand gäbe, die Optimisten konstatieren, dass der Goldpreis trotz der starken Performance der letzten Monate partout nicht weiter nachgeben will.