18/17 – 22. Mai 2017

Sehr geehrte Kollegen,

wir hatten zuletzt mehrfach darauf hingewiesen, dass an den Aktienmärkten das Momentum verloren gegangen ist und deshalb eine Korrektur dringend notwendig sei. Damit die von uns genannten Zielmarken von 3.000 für den S & P 500 und von 16.000 für den DAX erreicht werden können, müssten die „schwachen Hände“ aus dem Markt „geschüttelt“ werden. Neben dem Bauchgefühl betrachteten wir vor allem die extrem niedrigen Volatilitäten als Warnsignal.

17/17 – 15. Mai 2017

Sehr geehrte Kollegen,

in der vergangenen Woche gab es wieder einmal einige neueAlltime Highs“ bei einigen wichtigen Aktien-Indizes. Mehr aber auch nicht! Die Aktienmärkte treten mehr oder weniger auf der Stelle. Wenn es irgendwo voran geht, dann nur in Mini-Schrittchen. Außerdem: der Markt wird noch selektiver. Die Technologie- und Internetwerte von unserer Beobachtungsliste (Apple, Amazon, Alphabet, Facebook) krabbeln noch etwas weiter nach oben, während Aktien aus anderen Branchen teilweise regelrechte Abstürze erleben (z.B. Einzelhandelswerte). Uns erinnert der Markt an einen Marathonläufer, der nach 40 Kilometern kurz vor dem „aufamseln“ ist und dem Ziel entgegentaumelt. Der Schwung ist weg und es geht nur noch ums überleben. Auch an den Aktienmärkten ist das Momentum verloren gegangen, aber richtig fallen wollen die Kurse auch nicht. Dazu passend ist die Volatilität (VIX) auf einen kaum gesehenen Tiefstand gefallen. Was kann man in einer solchen Situation erwarten?

Grundsätzli

16/17 – 08. Mai 2017

Sehr geehrte Kollegen,

es wird langsam richtig spannend. Am Freitag gab es für den DAX mit 12.718.66, für den Nasdaq Composite mit 6.102.72 und für den Euro Stoxx 50 mit 1.425.70 Punkten jeweils ein neuesAlltime High“. Der S & P 500 hat sein „Alltime High“ vom 1. März bei 2.400.98 zwar knapp verpasst, erreichte aber am Freitag mit 2.399.29 zumindest einen neuen Höchstkurs auf Schlusskursbasis. Dem DOW fehlten am Freitag nur noch 162 Punkte (0,77 %) zum Rekordhoch, ähnlich ist die Situation beim Russel 2000. Es hat bei oberflächlicher Betrachtung den Anschein, dass die Welt an den Aktienmärkten vollkommen in Ordnung ist und der Kursaufschwung eine breite Basis hat. Wir denken, dass trotzdem Vorsicht angebracht ist.

15/17 – 02. Mai 2017

Sehr geehrte Kollegen,

es sieht so aus, als ob wir etwas zu vorsichtig waren, als wir uns vor den Osterferien aus den Aktienmärkten verabschiedet haben. Zwar gab es zunächst die von uns erwartete Korrektur, aber die fiel nicht besonders heftig aus. Da es grundsätzlich nicht möglich ist, den Markt kurzfristig exakt zu „timen“, bewerteten wir die Wahrscheinlichkeiten für eine Korrektur im Rahmen der „Jahrhundert-Hausse“ resp. für eine ungebremste Fortsetzung des Aufwärtstrends mit jeweils 50 %. Außer Frage stand aber immer, dass die „Jahrhunderthausse“ ihren Gipfelpunkt noch lange nicht erreicht hat.

14/17 – 24. April 2017

Sehr geehrte Kollegen,

dramatische Kursentwicklungen sind in der vergangenen Woche nicht eingetreten. Aufgefallen sind uns lediglich der rückläufige Ölpreis und die sinkenden Renditen an den Bondmärkten. Beides spricht nicht gerade für einen Wirtschaftsboom. Schon gar nicht passen die rückläufigen Anleihen-Renditen zu den mehrfach wiederholten Ankündigungen von Janet Yellen, die Leitzinsen noch in diesem Jahr zwei mal um jeweils 25 Basispunkte anheben zu wollen. Bevor wir uns in die Osterferien verabschiedet hatten, hegten wir die Befürchtung, dass die Aktienmärkte korrigieren könnten. Dies wiederum ließ uns vermuten, dass die institutionellen Investoren ihre Aktien-Engage-ments reduzieren und reflexartig die frei werdende Liquidität in Staatsanleihen investieren werden. Genau dies ist auch passiert und erklärt den Renditeverfall bei Staatsanleihen.

13/17 – 18. April 2017

Sehr geehrte Kollegen,

wir melden uns aus den Osterferien zurück und stellen fest, dass unsere Einschätzung zu den Märkten, die wir in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ abgegeben haben, zutreffend war. Wir schrieben in dieser Ausgabe wörtlich:

das Datum Freitag den 24. März 2017 sollten Sie sich merken. Es könnte der Tag sein, der für eine größere Wende an den Bond-, Aktien-, Devisen- und Rohstoffmärkten sorgt. Wir hatten schon während der letzten Tage ein ungutes Bauchgefühl, wollten aber die Abstimmung zur Abschaffung von Obamacare im US-Repräsentantenhaus noch abwarten, bevor wir die „Pferde scheu machen“.“

12/17 – 27. März 2017

Sehr geehrte Kollegen,

das Datum Freitag den 24. März 2017 sollten Sie sich merken. Es könnte der Tag sein, der für eine größere Wende an den Bond-, Aktien-, Devisen- und Rohstoffmärkten sorgt. Wir hatten schon während der letzten Tage ein ungutes Bauchgefühl, wollten aber die Abstimmung zur Abschaffung von Obamacare im US-Repräsentantenhaus noch abwarten, bevor wir die „Pferde scheu machen“. Dass Donald Trump für das aus seiner Sicht wichtigste Wahlversprechen, die Gesundheitsreform, nicht einmal bei den Republikanern eine Mehrheit gefunden hat, ist eine gewaltige Niederlage für ihn. Warum ist die politische Niederlage Trumps für das Geschehen an den Börsen so wichtig?

11/17 – 20. März 2017

Sehr geehrte Kollegen,

wie erwartet hat die FED die US-Leitzinsen, also die Zielrate der Federal Funds Rate um 25 Basispunkte auf 0,75 % – 1,00 % erhöht. Des Weiteren hat Janet Yellen erklärt, sie plane 2 zusätzliche Leitzinserhöhungen in 2017. An ihrer schon seit einigen Wochen vertretenen Einschätzung zur US-Konjunktur hat sich damit nichts geändert. Noch vor der Leitzinsanhebung war veröffentlicht worden, dass der annualisierte Preisanstieg für Februar bei 2,7 % und die annualisierten Lohnanstiege bei 2,8 % lagen. Die offizielle Arbeitslosigkeit wurde zuletzt mit 4,7 % angegeben. Damit sah sich Janet Yellen darin bestätigt, dass die US-Wirtschaft stabil genug sei, die Leitzinserhöhungen zu verkraften. Mit der letzten Leitzinserhöhung hat die FED-Chefin zumindest wieder an Glaubwürdigkeit gewonnen. Der Markt geht deshalb mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass auch die beiden weiteren Leitzinserhöhungen in 2017 stattfinden werden.

10/17 – 13. März 2017

Sehr geehrte Kollegen,

als wichtigstes Thema der vergangenen Woche sehen wir die Kommentare von Mario Draghi nach der EZB-Sitzung am vergangenen Donnerstag. Natürlich bleiben die Leitzinsen unverändert bei 0 %, und daran wird sich laut Draghi für eine sehr lange Zeit nichts ändern. Auch bezüglich der Anleihen-Käufe (Quantitative Easing) hat Mario Draghi seine Meinung nicht geändert. Noch wenige Tage vor der EZB-Sitzung waren Meldungen verbreitet worden, Mario Draghi plane ein „Tapering“ (eine Reduzierung) der Anleihen-Käufe. Offensichtlich war das mal wieder eine aus dem anglo-amerikanischen Raum lancierteFake News“, die zur Verwirrung an den Märkten beitragen sollte. Am Donnerstag machte Mario Draghi aber deutlich, dass er die massiven Anleihen-Käufe nicht nur uneingeschränkt fortsetzen werde, sondern bei Bedarf bereit ist, das Kaufprogramm auszuweiten.

09/17 – 06. März 2017

Sehr geehrte Kollegen,

zunächst einmal können wir konstatieren dass die US-Aktienmärkte auch in der vergangenen Woche neueAlltime Highs“ erreicht haben. Am Mittwoch den 1. März hat der S & P 500 mit 2.400,98 ein „Alltime High“ erreicht, ebenso wie der Nasdaq Composite mit 5.911,79. Am Donnerstag den 2. März erreichte der DAX mit 12.082,59 ein 20-Monats-Hoch. Zum „Alltime High“ von 12.390.75 fehlten zu diesem Zeitpunkt gerade mal 2,5 %. Man kann davon ausgehen, dass auch der DAX sehr bald auf neueAlltime Highs“ klettern wird.