11/17 – 20. März 2017

Sehr geehrte Kollegen,

wie erwartet hat die FED die US-Leitzinsen, also die Zielrate der Federal Funds Rate um 25 Basispunkte auf 0,75 % – 1,00 % erhöht. Des Weiteren hat Janet Yellen erklärt, sie plane 2 zusätzliche Leitzinserhöhungen in 2017. An ihrer schon seit einigen Wochen vertretenen Einschätzung zur US-Konjunktur hat sich damit nichts geändert. Noch vor der Leitzinsanhebung war veröffentlicht worden, dass der annualisierte Preisanstieg für Februar bei 2,7 % und die annualisierten Lohnanstiege bei 2,8 % lagen. Die offizielle Arbeitslosigkeit wurde zuletzt mit 4,7 % angegeben. Damit sah sich Janet Yellen darin bestätigt, dass die US-Wirtschaft stabil genug sei, die Leitzinserhöhungen zu verkraften. Mit der letzten Leitzinserhöhung hat die FED-Chefin zumindest wieder an Glaubwürdigkeit gewonnen. Der Markt geht deshalb mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass auch die beiden weiteren Leitzinserhöhungen in 2017 stattfinden werden.

10/17 – 13. März 2017

Sehr geehrte Kollegen,

als wichtigstes Thema der vergangenen Woche sehen wir die Kommentare von Mario Draghi nach der EZB-Sitzung am vergangenen Donnerstag. Natürlich bleiben die Leitzinsen unverändert bei 0 %, und daran wird sich laut Draghi für eine sehr lange Zeit nichts ändern. Auch bezüglich der Anleihen-Käufe (Quantitative Easing) hat Mario Draghi seine Meinung nicht geändert. Noch wenige Tage vor der EZB-Sitzung waren Meldungen verbreitet worden, Mario Draghi plane ein „Tapering“ (eine Reduzierung) der Anleihen-Käufe. Offensichtlich war das mal wieder eine aus dem anglo-amerikanischen Raum lancierteFake News“, die zur Verwirrung an den Märkten beitragen sollte. Am Donnerstag machte Mario Draghi aber deutlich, dass er die massiven Anleihen-Käufe nicht nur uneingeschränkt fortsetzen werde, sondern bei Bedarf bereit ist, das Kaufprogramm auszuweiten.

09/17 – 06. März 2017

Sehr geehrte Kollegen,

zunächst einmal können wir konstatieren dass die US-Aktienmärkte auch in der vergangenen Woche neueAlltime Highs“ erreicht haben. Am Mittwoch den 1. März hat der S & P 500 mit 2.400,98 ein „Alltime High“ erreicht, ebenso wie der Nasdaq Composite mit 5.911,79. Am Donnerstag den 2. März erreichte der DAX mit 12.082,59 ein 20-Monats-Hoch. Zum „Alltime High“ von 12.390.75 fehlten zu diesem Zeitpunkt gerade mal 2,5 %. Man kann davon ausgehen, dass auch der DAX sehr bald auf neueAlltime Highs“ klettern wird.

08/17 – 27. Februar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

auch in der letzten Woche gab es, wie schon in den Wochen zuvor, neueAlltime Highs“ an den US-Börsen. Auch der DAX konnte zulegen und hat endlich mal wieder die Marke von 12.000 übersprungen. Trotzdem hat sich etwas geändert. Auch wenn die US-Aktien im Wochenvergleich zugelegt haben, hat sich das „Momentumabgeschwächt. Am Freitag gab es nämlich keine neuenAlltime Highs“ mehr wie in den Vorwochen. Da die Kurse zum Wochenschluss aber immer noch in der Nähe ihrer historischen Höchstkurse geschlossen haben, ist das noch nicht unbedingt ein Signal der Schwäche; es ist aber für die kurzfristig agierende Trader ein Warnsignal.

07/17 – 20. Februar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

auch in der vergangenen Woche gab es an den US-Börsen wieder einige neueAlltime Highs“. Es wurden sogar besondere Rekorde aufgestellt. So ist der Nasdaq Composite Index am Mittwoch den 7. Tag in Folge auf ein neuesAlltime High“ (auf Schlusskursbasis) geklettert. Einen derartigen Rekordlauf gab es zuletzt am 27. Dezember 1999, drei Monate bevor die Tech-Blase platzte. Auch der S & P 500 stieg bis Mittwoch 7 Tage in Folge auf ein neues „Alltime High“; das letzte Mal gab es so etwas am 11. September 2013. Und es gab am Mittwoch einen weiteren Rekord, den man zuletzt vor 25 Jahren gesehen hatte. Dow Jones Industrial, Nasdaq Composite und S & P 500 erreichten 5 Tage in Folge gleichzeitig neue „Alltime Highs“!

06/17 – 13. Februar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

zunächst einmal können wir mit einiger Zufriedenheit feststellen, dass am Freitag alle wichtigen US-Aktienindizes neueAlltime Highs“ erreicht haben. Kaum ein anderer Analyst hat, wie wir, zu jedem Zeitpunkt und ohneWenn und Aber“ daran festgehalten, dass die „Mutter aller Börsenhaussen“ auch nach über 7 Jahren noch lange nicht beendet ist.

05/17 – 06. Februar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

für alle die es noch nicht bemerkt haben sollten: Spätestens seit der Brexit-Entscheidung und erst recht seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben wir politische Börsen. Die wichtigsten politischen Problemfelder sind:

  • Austritt Großbritanniens aus EU, Gemeinsamem Markt und Zollunion.
  • Donald TrumpsAmerika First“-Politik und dessen Bereitschaft einen Handelskrieg
  • Die Entwicklung der Türkei zu einem totalitären Staat.
  • Sanktionen gegen Russland und der ungelöste Ukraine-Konflikt.
  • Syrien und die Terror-Drohungen durch den IS und andere radikale Islamisten.
  • Ungelöste Flüchtlingsproblematik in Deutschland und der EU.
  • Wahlen in Frankreich im April und Mai.
  • Wahlen in den Niederlanden am März.
  • Mögliche Neuwahlen in Italien im Juni.
  • Wahlen in Deutschland im September.
  • Griechenlands Schuldenproblem ist wieder auf der politischen Agenda.
  • Italiens Banken sind faktisch pleite und bedürfen einer staatlichen Rettung.

04/17 – 30. Januar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

auf der Titelseite sehen Sie den Chart des Dow Jones Industrials, der die psychologisch wichtige Marke von 20.000 Punkten endlich überwunden hat. Als „Trump-Rally“ oder als „Strohfeuer“ kann man die haussierenden Aktienmärkte nicht sehen. Gemäß der uralten „Dow Theory“ wurden die neuenAlltime Highs“ des DOW durch den Dow Jones Transport Index eindrucksvoll bestätigt. Wegen der veralteten Konstruktion des DOW (die einzelnen Titel sind nicht gewichtet, sodass im Kurs teure Aktien die Realität verzerren können) sind für uns die anderen Indizes, insbesondere S & P 500 und Nasdaq Composite wesentlich aussagekräftiger. Auch diese beiden Indizes haben am Donnerstag neueAlltime Highs“ erreicht. Es kristallisiert sich jetzt immer mehr heraus, dass wir mit unserer bullischen Einschätzung zum Aktienmarkt Recht behalten haben.

03/17 – 23. Januar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

der „Größte Job-Beschaffer den Gott je erschaffen hat“ ist in Amt und Würden und es ist naheliegend, dass wir uns erneut mit dem Thema „Donald Trump“ befassen müssen. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten 4 Jahren, in denen Trump sein „Unwesen“ treibt, die Märkte durch Trumps Aktivitäten stark beeinflusst werden. Die Devisenmärkte könnten verrückt spielen, daran hängen wiederum die Zins- und Rohstoffmärkte und die wiederum beeinflussen die Aktienmärkte. Trump dürfte auch die volkswirtschaftlichen Entwicklungen in allen Teilen der Welt beeinflussen, ob positiv oder negativ, wird sich noch herausstellen. Nach dem Motto „America first“ möchte Trump der US-Wirtschaft, auf Kosten anderer Volkswirtschaften, wirtschaftliche Vorteile verschaffen. Unsere Befürchtung ist allerdings die, dass Trump das Potenzial hat, mit seinen Maßnahmen den USA und dem Rest der Welt maximalen Schaden zuzufügen.

02/17 – 16. Januar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

das Jahr 2016 war ein schwieriges Börsenjahr, und wir befürchten, das Jahr 2017 wird noch schwieriger. In Sachen Aktien, Gold, Rohöl, Zinsen und Währungen hatten wir im letzten Jahr ein gutes Händchen. Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr wieder treffsicher berichten können – zumindest versuchen wir unser Bestes. In Anlehnung an Sokrates hat John Kenneth Galbraith, einer der einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, Wirtschaftsprognostiker sehr treffend beschrieben:

Es gibt 2 Kategorien von Prognostikern: Diejenigen, die nichts wissen und diejenigen, die nicht einmal wissen, dass sie nichts wissen.“