40/12 – 10. Dezember 2018

Sehr geehrte Kollegen,

mit der Ausgabe # 40 des „Inside Guide“ haben wir für das Jahr 2018 unser Soll erfüllt. Für dieses Jahr verabschieden wir uns in die Weihnachtsferien und gönnen uns etwas Ruhe und Besinnung. Auf die zuletzt turbulenten Börsengeschehnisse waren Sie gut vorbereitet und konnten die heftigen Verluste an den Aktienmärkten vermeiden. Wir empfehlen Ihnen, die eingeschlagene Marschroute beizubehalten und an den Märkten vorsichtig zu agieren. Wir wünschen Ihnen schon jetzt Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

39/18 – 03. Dezember 2018

Sehr geehrte Kollegen,

wie Sie wissen waren wir während der ganzen Jahrhunderthausse die größten Fans von Amazon, Apple, Facebook und Google. Unzählige Male haben wir erklärt, warum man trotz riesiger Kursgewinne weiter auf die FAANG-Aktien setzen sollte. In den letzten Wochen und Monaten haben wir allerdings wiederholt vor einem Kurseinbruch gewarnt. Die Risiken waren deutlich größer als die Chancen geworden. Wir empfahlen fast in der Nähe der Höchstkurse den Ausstieg bei den FAANG-Aktien und legten Ihnen ein Engagement bei Gold und Goldminen-Aktien nahe. Um den „Pferdewechsel“ griffiger zu formulieren stellten wir Ihnen das neue Akronym BANG vor. Die BANG-Aktien stehen für Barrick Gold, Agnico Eagle, Newmont Mining und Gold Corp. Wir erläuterten, dass die MarketCap der 5 FAANG-Aktien zu den Höchstkursen einen extrem hohen Wert von 3.875 Mrd. $ erreicht hatten, während die 4 BANG-Aktien es gerade mal auf eine MarketCap von rd. 50 Mrd. $ bringen.

38/18 – 26. November 2018

Sehr geehrte Kollegen,

wie wir vermutet hatten, sind die Aktienmärkte nach dem ersten massiven Absturz technisch angeschlagen. Die zwischenzeitlichen Erholungen sind geradezu typisch und meist durch „Short“-Eindeckungen von Leerverkäufern verursacht („Dead Cat Bouncing“). Tatsächlich war der „technischen Erholung“ nach dem großen Absturz keine lange Dauer beschieden. Schon am Dienstag vergangener Woche gab es beim S & P 500 und beim Nasdaq Composite neue Tiefpunkte sowohl im Handelsverlauf als auch auf Schlusskursbasis. Der Dow Jones Industrials, S & P 500 und Nasdaq Composite  schlossen zum langen Wochenende (Thanksgiving + Black Friday) mit einem verheerenden Wochenverlust. Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn die US-Aktienmärkte jetzt noch weiter nachgeben.

37/18 – 19. November 2018

Sehr geehrte Kollegen,

noch ist nicht endgültig entschieden, ob die „Alltime Highs“ an den Aktienmärkten noch einmal erreicht werden, aber die Anzeichen häufen sich, dass die „Jahrhunderthausse“ vorerst vorbei sein könnte. Technisch sind die Märkte schwer angeschlagen und es sieht alles danach aus, als ob man mit weiteren Kursverlusten rechnen muss. Insbesondere die US-Aktienmärkte sind derzeit ein gefährliches Pflaster. Gegenüber den anderen Aktienmärkten gibt es in den USA in Sachen Korrektur noch Nachholbedarf. Dazu kommt, dass die FED in Sachen Zinserhöhung weiter voranprescht, während die EZB und andere wichtige Notenbanken ihre „Nullzinspolitik“ über einen sehr langen Zeitraum fortsetzen werden.

36/18 – 12. November 2018

Sehr geehrte Kollegen,

kurz zu den US-Zwischenwahlen (Midterm Election) vom 6. November: Wie von den Prognose-Instituten vorhergesagt, haben die Demokraten in den USA das Repräsentantenhaus zurückerobert. Mit dem Verlust der Mehrheit in einem der beiden Häuser wird es für Donald Trump schwerer, seine Politik in allen Punkten durchzusetzen. Die Demokraten können jetzt Gesetzesvorhaben blockieren und in der Haushaltspolitik der „Spendierfreudigkeit auf Pump“ Grenzen setzen. Es werden sicherlich keine Mittel freigegeben, um an der Grenze zu Mexiko eine Mauer zu bauen. Auch das von Ex-Präsident Obama geschaffene Gesundheitssystem wird Trump nicht abschaffen können. Die neue politische Situation sollte man aber auf gar keinen Fall falsch deuten.

35/18 – 05. November 2018

Sehr geehrte Kollegen,

der jüngste Oktober war für die Aktienbörsen der schlimmste seit Jahren. Hätte es an den letzten beiden Tagen des berühmt berüchtigten Börsenmonats nicht eine fulminante Erholung gegeben, dann wären für die Geschichtsbücher neue Superlativen entstanden. Von 20 Handelstagen verbuchten die US-Börsen an 13 Tagen Verluste. Ein weiterer Verlusttag hätte bedeutet, dass man in der Börsengeschichte 50 Jahre zurück gehen müsste, um Ähnliches zu finden. Die große Frage ist nun, ob jetzt das Schlimmste vorüber ist, oder ob weitere Kursverluste drohen.

34/18 – 29. Oktober 2018

Sehr geehrte Kollegen,

der Oktober hat seinen schlechten Ruf in der letzten Woche eindrucksvoll bestätigt. Nachdem die Aktienkurse schon in den Wochen zuvor hauptsächlich in eine Richtung tendierten, nämlich nach unten, wurde es am letzten Mittwoch  richtig heftig. Der Mittwoch endete mit einem regelrechten „Blutbad“ und am Freitag verabschiedete sich eine verheerende Woche mit horrenden Verlusten. Wie ist die aktuelle Situation zu bewerten?

33/18 – 22. Oktober 2018

Sehr geehrte Kollegen,

die Erinnerung an den „Schwarzen Montag“ vor 30 Jahren können wir Ihnen an dieser Stelle nicht ersparen. Am 19. Oktober 1987 kam es zum größten Crash der Nachkriegszeit. Innerhalb nur eines Tages fiel der Dow Jones Industrials um 508 Punkte oder – 22,6 %! Der Begriff „Schwarzer Montag“ hat sich in Anlehnung an den Begriff „Schwarzer Donnerstag“, den Börsencrash vom 24. Oktober 1929, der zur Weltwirtschaftskrise führte, etabliert. In der Folge stürzten die Kurse damals weltweit ab, z.B. in Australien um – 41,8 % und in Hongkong um – 45,8 %. In Deutschland fielen die Kurse „nur“ um rund 10 %. Dies war aber lediglich dem Umstand geschuldet, dass es vor 30 Jahren den DAX noch nicht gab und internationale Großinvestoren in Deutschland bei nur 2 Handelsstunden pro Tag nicht aktiv waren.

32/18 – 15. Oktober 2018

Sehr geehrte Kollegen,

Hoppala! Die US-Aktienmärkte sind doch nicht mit „Teflon beschichtet“ und dadurch immun gegen Kurseinbrüche. Niemand kann sagen, dass wir nicht oft genug gewarnt haben, dass genau das passieren kann, was wir in der vergangenen Woche erleben durften. Noch in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ haben wir zum wiederholten Male angeregt „FAANG-Aktien“ in „BANG-Aktien“ zu tauschen, da es ein Missverhältnis in der Bewertung von Tech-Aktien in Relation zu Goldminen-Aktien gibt. Die Wortschöpfung „BANG-Aktien“ für Barrick Gold, Agnico Eagle, Newmont Mining und GoldCorp stammt zwar leider nicht von uns, aber wir haben die erstmals letzte Woche in den Medien verbreitete strategische Idee schon vor Monaten in die Tat umgesetzt (siehe auch Muster-Depot).

31/18 – 08. Oktober 2018

Sehr geehrte Kollegen,

wir hatten in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ angesichts der restriktiveren Politik der FED dargelegt, dass es ein Dutzend Gründe gibt, warum die nächste Finanzkrise so sicher kommt wie das Amen in der Kirche. Das Problem ist nur, dass Crashs oder Finanzkrisen ohne Vorwarnung von einer Sekunde auf die nächste stattfinden, aber niemand kann wissen, wann das sein wird. Selbst die absurdeste Blasenbildung kann länger andauern, als man das für möglich hält. Oft genug hatten wir darauf hingewiesen, dass es gefährlich ist, zu früh auf eine Trendwende zu spekulieren. Nicht umsonst heißt es „the trend is your friend“. Wer bei der Anlage den Trendfolgemodellen vertraut, der liegt bei der kurzfristigen Einschätzung meist zu 99 % richtig und nur zu 1 % falsch, dann nämlich, wenn die erwartete Trendwende tatsächlich stattfindet. Wer dagegen auf eine Trendwende spekuliert, der liegt im Umkehrschluss meist zu 99 % falsch und nur zu 1 % richtig.