37/17 – 13. November 2017

Sehr geehrte Kollegen,

wir hatten Sie in den letzten Ausgaben des „Inside Guide“ schon darauf hingewiesen, dass sich für Börsianer gerade eine weitereJahrhundert-Chance“ auftut, und zwar an den Rohstoff-Märkten. An den Anleihen-Märkten hat sich durch die Käufe der Notenbanken (Quantitative Easing) die größte Blase aller Zeiten gebildet. Wegen der negativen Verzinsung und des wahrscheinlichen Totalverlusts (durch staatliche Entschuldung) ist hier für den Privatanleger  nichts mehr zu holen. An den Aktienmärkten wird nach einer beispiellosen Hausse über den Zeitraum von 8 Jahren und 7 Monaten die „Luft dünner“.

36/17 – 06. November 2017

Sehr geehrte Kollegen,

wir wollen uns in dieser Ausgabe mit den ständig neuen Höchstkursen an den Aktienmärkten befassen. Scheinbar ungebremst geht die „Jahrhundert-Hausse“ munter weiter, ohne dass es bisher  zu einer nachhaltigen Korrektur gekommen wäre. Wie Sie wissen, waren wir die ersten, die im Frühjahr 2009 eine „Jahrhundert-Hausseangekündigt haben.

35/17 – 30. Oktober 2017

Sehr geehrte Kollegen,

der Kursanstieg der Krypto-Währungen ist für uns Anlass, die Thematik „Alternativwährung“ noch einmal näher zu beleuchten. In einer früheren Ausgabe des „Inside Guide“ hatten wir Ihnen erklärt, dass physisches Gold auf Dauer  immer die bessere und ultimativeAlternativ-Währung“ ist. Als der Kurs der Bitcoins von 4.975 am 2. September auf 2.946 am 15. September abstürzte, sahen wir uns in unserer Meinung zunächst bestätigt. Allerdings gab es bis 21. Oktober eine rasche Erholung um + 110% auf 6.194, als wollte uns die Realität Lügen strafen. Was ist Sache? Zunächst einmal gehen die Meinungen zu Krypto-Währungen weit auseinander. Für einige bekannte Großinvestoren und für die meisten Banker sind Krypto-Währungen der größte Betrug aller Zeiten; andere honorige Persönlichkeiten sagen den Krypto-Währungen eine große Zukunft voraus, weil sie nicht, wie die Fiat-Währungen, mit der „Druckerpressehemmungslos vermehrt werden.

34/17 – 23. Oktober 2017

Sehr geehrte Kollegen,

auch weiterhin reagieren die Anleger gelassen auf die Geschehnisse an den Kapitalmärkten. Die Aktienkurse steigen weiter auf neue historische Höchststände  –  und niemand wird nervös. Da fällt uns spontan der Roman „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque aus dem Jahr 1929 ein. Die Realität an der Front aus der Sicht eines jungen Soldaten sah allerdings  völlig anders aus, als der Titel des Buches gerne suggerieren möchte. An den Kapitalmärkten ist es derzeit ähnlich. Es geschieht Kolossales, aber die Anleger nehmen es gelassen zur Kenntnis. Die Sorglosigkeit der Investoren ist aus unserer Sicht geradezu besorgniserregend, und sie wird gefördert durch weiter steigende Kurse und die beschwichtigenden Worte von Analysten und Politikern. Warum eigentlich?

33/17 – 16. Oktober 2017

Sehr geehrte Kollegen,

es gibt ein fast unverändertes Bild. An den Aktienmärkten sehen wir weitere „Alltime Highs“ und selbst der DAX hatte die Marke von 13.000 zumindest zwischenzeitlich geknackt. Etwas hat sich trotzdem verändert: Nicht nur die Aktienkurse ziehen weiter an, auch der Goldpreis steigt, ebenso der Ölpreis. Noch erstaunlicher ist, dass gleichzeitig die Renditen bei Staatsanleihen fallen, also auch die Kurse von Treasuries, Bunds & Co. steigen. Dies wiederum zeigt, dass sehr viel Liquidität im Umlauf ist und das Vertrauen der Investoren scheinbar grenzenlos ist. Weniger erfahrene Anleger haben inzwischen verinnerlicht, dass es an der Börse nur in eine Richtung gehen kann, nämlich nach oben.

32/17 – 09. Oktober 2017

Sehr geehrte Kollegen,

es gab in der vergangenen Woche neue Höchstkurse an „allen Fronten“. Beim S & P 500 konnte man sogar die längste Serie an Gewinn-Tagen seit 1997 beobachten. Allerdings geht es nach wie vor nur in ganz kleinen Schritten voran; ob das positiv ist, bleibt abzuwarten. Wir haben Ähnliches schon einmal vor dem Crash 1987 erlebt. Trotz der aktuell langen Gewinn-Serie von 8 Tagen kam der S & P 500 gerade mal um rd. + 2,2 % voran. + 2,2 % sind aber bei guter Börsenlage auch an einem einzigen Handelstag möglich. Eine euphorische Überhitzung fehlt, aber wohin das führt ist völlig offen. Auch ein empfindlicher Rückschlag ist aus unserer Sicht nicht unwahrscheinlich. Wir hatten deshalb für uns aus Chance/Risiko-Gründen die Entscheidung getroffen bezüglich der Aktienmärkte die „Füße still zu halten“ und auf den Besitz von physischem Gold zu setzen. Da bei Gold das Risiko faktisch bei fast „null“ ist, die Chance auf deutliche Kursgewinne dagegen riesengroß, folgen wir mit unserer Entscheidung lediglich den Gesetzen der Logik.

31/17 – 02. Oktober 2017

Sehr geehrte Kollegen,

zunächst zur Wahl in Deutschland. Wir hatten uns vor der Wahl bewusst mit Kommentaren zurückgehalten, außer in der Causa „Schulz“. Als der sich vor ein paar Monaten als der nächste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gerierte kommentierten wir: „Was hat der denn geraucht?“ Dass der „Waldschrat“ aus Würselen mit seiner schwindsüchtigen SPD in der Zukunft keine Rolle in der Politik spielen wird,  ist fast schon ein Wunschergebnis. Der Mann ist völlig realitätsfremd und wäre mit seinem proletenhaften Auftreten als Kanzler undenkbar.

30/17 – 25. September 2017

Sehr geehrte Kollegen,

wir hatten in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ aufgrund von zwei Leseranfragen Themen kommentiert, die von allgemeinem Interesse sind. Es ging um die Geldpolitik der Notenbanken und was Notenbanken mit ihren Goldreserven anstellen sollen. So behauptet die BIZ (Bank für internationalen Zahlungsausgleich) die EZB müsse die Leitzinsen anheben, um zu verhindern, dass ein „Finanzzyklus kippt“. Wir sind der Meinung, dass das genaue Gegenteil richtig ist. Erst durch eine „Zinswende“ würde die EZB den „Finanzzyklus kippen“ mit der Folge einer Finanz- und Bankenkrise biblischer Dimension. Von einem Abbau der Goldreserven der Dt. Bundesbank, wie es der Chefvolkswirt der Berenberg Bank vorschlägt, halten wir ebenfalls nichts. Wenn die Dt. Bundesbank ihre Goldreserven teilweise verkaufen würde um Aktien zu erwerben, würde sie sich um das einzige ultimative Zahlungsmittel berauben, das weltweit von allen Regierungen und Notenbanken als „Ersatzwährung“ akzeptiert wird.

29/17 – 18. September 2017

Sehr geehrte Kollegen,

am Freitag haben Dow Jones und S & P 500 neueAlltime High“ markiert. Ob Nordkorea, Venezuela, Syrien, Putin, Trump, Erdogan, Pleitebanken oder die FED  –  nichts kann die Aktienmärkte offensichtlich schocken. Zwar gab es im Sommer eine Korrektur, die bei einzelnen Titeln auch deutlicher ausfiel, aber die Aktienmärkte zeigen sich widerstandsfähig. Einen deutlicheren Absturz von vielleicht 15-20 %, wie wir ihn zuletzt befürchtet hatten, gab es bisher nicht. Was dagegen angesichts der vielfältigen Probleme in der Welt immer deutlicher wird ist der Grund für die Widerstandsfähigkeit der Aktienmärkte: Wie wir schon seit Jahren immer argumentiert hatten, ist der einzige Grund für die scheinbar endlose „Jahrhundert-Hausse“ die ultralockere Geldpolitik der Notenbanken.

28/17 – 11. September 2017

Sehr geehrte Kollegen,

das wichtigste Ereignis der vergangenen Woche war am Donnerstag die Pressekonferenz Mario Draghis nach der Sitzung des EZB-Rats am Mittwoch. Im Vorfeld hatten Bank-Analysten auffällig hartnäckig Erwartungen geweckt, die EZB könne demnächst damit beginnen, ihr Anleihen-Kaufprogramm („Quantitativ Easing“) zurückzufahren („Tapering“). Dies sollte dann der Einstieg in den Ausstieg aus der ultra-lockeren Geldpolitik der EZB sein.