06/19 – 11. Februar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

in den letzten beiden Ausgaben des „Inside Guide“ hatten wir unsere These von der sich auftuenden „Jahrhundert-Chance“ bei den Edelmetallen weiter begründet. Wir hatten erklärt, dass in den letzten 50 Jahren hauptsächlich 2reguläreKursdeterminanten wirksam waren, nämlich die Kursentwicklung des US-Dollars und die Höhe der Produktionskosten. Im langjährigen Durschnitt notierte Gold meist 15 % oberhalb der Produktionskosten. Zu diesen beiden „regulärenKursdeterminanten haben sich in den letzten Jahren fast zeitgleich 5Sonderfaktoren“ herausgebildet, die in den kommenden Jahren die Kursbildung bei den Edelmetallen ganz wesentlich beeinflussen werden.

05/19 – 04. Februar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

wir hatten in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ das aufkommende Interesse für Edelmetalle und Minenaktien erörtert und damit begonnen, die Kursdeterminanten für diesen Anlagesektor zu erklären. In den letzten 50 Jahren hing der Goldpreis entscheidend davon ab, wie sich der US-$ und die Produktionskosten entwickeln. Wir habenden Dollar-Kurs und die Produktionskosten als die „regulären Kursdeterminanten“ bezeichnet. Über die Jahre haben sich folgende „Faustregeln“ entwickelt: Ein steigender US-$ ist tendenziell negativ und ein fallender US-$ ist tendenziell positiv für den Goldpreis. Dies hängt damit zusammen, dass der Goldpreis in den meisten anderen Währungen steigende oder zumindest stabile Notierungen aufweist. Bei den durchschnittlichen Produktionskosten der 3 größten Goldproduzenten verhält es sich so, dass der Marktpreis in der Regel rd. 15 % höher liegt als die durchschnittlichen Produktionskosten. Neben diesen „regulärenKursdeterminanten gibt es noch die weitverbreitete „kollektive Meinung“ zur Entwicklung des Goldpreises, die aber, zumindest in den letzten 50 Jahren, für die Goldpreisentwicklung nicht relevant war.

04/19 – 28. Januar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

wegen der ausgeprägten „Neujahrs Rally“ an den Aktienmärkten stehen bei institutionellen und privaten Anlegern Aktien immer noch im Fokus. Wir sehen die jüngsten Kurserholungen als ein typisches „Dead Cat Bouncing“- Phänomen an. Die automatisch und selbstständig agierenden Handelscomputer (Stichwort „Algo-Trading“) konnten gar nicht anders reagieren als wie wir das zuletzt beobachten konnten. Die „Neujahrs Rally“ fand in 3 Phasen statt: Zunächst fielen die US-Aktienmärkte im Dezember noch stärker, als wir das angekündigt hatten. Wir hatten einen Absturz des S & P 500 Index in den Bereich von 2.500 bis 2.600 angekündigt. Tatsächlich stürzte der S & P 500 Index  am 2. Weihnachtsfeiertag auf 2.316 ab, was zu einer massiv „überverkauften Situation“ geführt hatte.

03/19 – 21. Januar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

wir hatten in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ erläutert, warum man mit einer „ökonomischen Eiszeit“ rechnen muss. Da wir davon ausgehen, dass die nächste globale Rezession nicht durch eine zu straffe Geldpolitik der FED ausgelöst wird, sondern durch einen neuerlichen „Betriebsunfall“ im Finanzsystem, ist es schwierig, eine zeitliche Einordnung vorzunehmen. „Finanzcrashs“ kündigen sich nicht Monate vorher an, sie geschehen naturgemäß „aus heiterem Himmel“. Neben den vielen Gründen, die zu einer neuerlichen „Finanzkrise“ führen können, ist mit der Ablehnung des „Brexit-Vertrags“ im britischen Unterhaus ein weiterer Grund hinzugekommen. Die Wahrscheinlichkeit für einen unkontrollierten Ausstieg der Briten aus der EU und der Zollunion ist immens gestiegen.

02/19 – 14. Januar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

derzeit rätseln Analysten und Wirtschaftswissenschaftler darüber, wie sich die Börsen und die Weltwirtschaft in 2019 entwickeln werden.  Im Fokus stehen dabei die Geldpolitik der FED, die Wachstumsprobleme Chinas, der Handelskrieg zwischen China und den USA, der Absturz der Ölpreise und die Brexit-Verhandlungen. Tendenziell äußern sich Analysten und Wirtschaftswissenschaftler leicht positiv, weil die im Fokus stehenden Probleme lösbar seien. So habe FED-Chef Powell inzwischen Flexibilität in der Geldpolitik signalisiert, die Chinesen seien dabei die Reserveverpflichtungen der Banken zu lockern, um das Kreditwachstum zu fördern und das Wirtschaftswachstum zu reanimieren, in Sachen Handelsstreit hofft man auf Lösungen, der Ölpreis sei dabei sich zu erholen und in Sachen Brexit hofft man, dass die Vernunft am Ende siegen wird. Es spräche deshalb nichts dagegen, wenn sich die Aktienkurse spätestens im Frühjahr wieder erholen. Außerdem sei es so, dass die Rezessionsbefürchtungen eher auf Vermutungen basieren, während in der Realität die Wirtschaftsdaten (niedrigste Arbeitslosigkeit seit Jahrzehnten!) noch positiv sind.

01/19 – 07. Januar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

wir melden uns nach unserer Weihnachtspause pünktlich zurück und wünschen Ihnen ein gesundes und glückliches Neues Jahr! Das Börsenjahr 2018 war sicherlich schwierig, es dürfte aber für Sie sehr erfolgreich gelaufen sein, wenn Sie unseren Ratschlägen gefolgt sind. Wir hatten Sie frühzeitig und dann unzählige Male vor dem Ende der „Jahrhunderthausse“ gewarnt und zum Ausstieg bei Aktien geraten. Speziell gewarnt hatten wir vor den von uns jahrelang favorisierten FAANG-Aktien. Das Thema hieß zuletzt ganz klar „Kapitalsicherung“, also Cash, Gold oder kurz laufende Staatsanleihen.

40/18 – 10. Dezember 2018

Sehr geehrte Kollegen,

mit der Ausgabe # 40 des „Inside Guide“ haben wir für das Jahr 2018 unser Soll erfüllt. Für dieses Jahr verabschieden wir uns in die Weihnachtsferien und gönnen uns etwas Ruhe und Besinnung. Auf die zuletzt turbulenten Börsengeschehnisse waren Sie gut vorbereitet und konnten die heftigen Verluste an den Aktienmärkten vermeiden. Wir empfehlen Ihnen, die eingeschlagene Marschroute beizubehalten und an den Märkten vorsichtig zu agieren. Wir wünschen Ihnen schon jetzt Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

39/18 – 03. Dezember 2018

Sehr geehrte Kollegen,

wie Sie wissen waren wir während der ganzen Jahrhunderthausse die größten Fans von Amazon, Apple, Facebook und Google. Unzählige Male haben wir erklärt, warum man trotz riesiger Kursgewinne weiter auf die FAANG-Aktien setzen sollte. In den letzten Wochen und Monaten haben wir allerdings wiederholt vor einem Kurseinbruch gewarnt. Die Risiken waren deutlich größer als die Chancen geworden. Wir empfahlen fast in der Nähe der Höchstkurse den Ausstieg bei den FAANG-Aktien und legten Ihnen ein Engagement bei Gold und Goldminen-Aktien nahe. Um den „Pferdewechsel“ griffiger zu formulieren stellten wir Ihnen das neue Akronym BANG vor. Die BANG-Aktien stehen für Barrick Gold, Agnico Eagle, Newmont Mining und Gold Corp. Wir erläuterten, dass die MarketCap der 5 FAANG-Aktien zu den Höchstkursen einen extrem hohen Wert von 3.875 Mrd. $ erreicht hatten, während die 4 BANG-Aktien es gerade mal auf eine MarketCap von rd. 50 Mrd. $ bringen.

38/18 – 26. November 2018

Sehr geehrte Kollegen,

wie wir vermutet hatten, sind die Aktienmärkte nach dem ersten massiven Absturz technisch angeschlagen. Die zwischenzeitlichen Erholungen sind geradezu typisch und meist durch „Short“-Eindeckungen von Leerverkäufern verursacht („Dead Cat Bouncing“). Tatsächlich war der „technischen Erholung“ nach dem großen Absturz keine lange Dauer beschieden. Schon am Dienstag vergangener Woche gab es beim S & P 500 und beim Nasdaq Composite neue Tiefpunkte sowohl im Handelsverlauf als auch auf Schlusskursbasis. Der Dow Jones Industrials, S & P 500 und Nasdaq Composite  schlossen zum langen Wochenende (Thanksgiving + Black Friday) mit einem verheerenden Wochenverlust. Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn die US-Aktienmärkte jetzt noch weiter nachgeben.

37/18 – 19. November 2018

Sehr geehrte Kollegen,

noch ist nicht endgültig entschieden, ob die „Alltime Highs“ an den Aktienmärkten noch einmal erreicht werden, aber die Anzeichen häufen sich, dass die „Jahrhunderthausse“ vorerst vorbei sein könnte. Technisch sind die Märkte schwer angeschlagen und es sieht alles danach aus, als ob man mit weiteren Kursverlusten rechnen muss. Insbesondere die US-Aktienmärkte sind derzeit ein gefährliches Pflaster. Gegenüber den anderen Aktienmärkten gibt es in den USA in Sachen Korrektur noch Nachholbedarf. Dazu kommt, dass die FED in Sachen Zinserhöhung weiter voranprescht, während die EZB und andere wichtige Notenbanken ihre „Nullzinspolitik“ über einen sehr langen Zeitraum fortsetzen werden.