18/12 - 14. Mai 2012

Sehr geehrte Kollegen,

am 18. Mai soll das IPO von Facebook stattfinden. Es liegt nahe, dass in der Woche vor und in der Woche nach diesem IPO es an den Börsen nur ein Thema gibt, dass alle Börsianer elektrisiert, nämlich Facebook. In der letzten Ausgabe von „Inside Guide“ kommentierten wir zum Facebook-IPO:

Insgesamt sollen für 11.8 Mrd. $ Aktien platziert werden. Aktienplatzierungen von über 10 Mrd. $ gab es bisher nur bei AT&T, GM und Visa. Der Optimismus, dass die Bäume an der Börse in den Himmel wachsen können, ist schon mal da – zumindest das ist positiv.“

17/12 - 07. Mai 2012

Sehr geehrte Kollegen,

vergangene Woche war die Welt für die Börsianer völlig in Ordnung. Die Korrektur an den Aktienmärkten schien beendet und neue Jahreshöchstkurse schienen unmittelbar bevorzustehen. Auch das komplette Szenario passte zu der positiven Erwartungshaltung, denn im Steigflug waren auch die Renditen für 10 j. Staatsanleihen, der Ölpreis, die Edelmetalle und der €uro. Geradezu dramatisch fiel sogar der Kursanstieg von Internet-Aktien (z.B. Amazon, Expedia etc.) und Trendsetter-Aktien (z.B. Apple) aus. Binnen weniger Tage wurde vergangene Woche diese „heile Welt“ wieder in Frage gestellt.

16/12 - 30. April 2012

Sehr geehrte Kollegen,

ein bisher nicht gelöstes Problem der Finanzmärkte ist der automatisierte Computerhandel.  Tausende von Rechnern analysieren rund um die Uhr die Kursentwicklung von Aktien, Devisen, Rohstoffen und Derivaten und generieren selbstständig Kauf- und Verkaufsaufträge. In der Regel basieren die Programme auf Trendfolgemodellen und sind deshalb weitgehend ähnlich, so unterschiedlich die einzelnen Parameter auch sein mögen. Der Vorteil dieser Handelsprogramme ist der, dass sie völlig emotionslos agieren und so das Risiko „menschliche Psychologie“ ausschalten.

15/12 - 23. April 2012

Sehr geehrte Kollegen,

die technische Korrektur scheint gestoppt und die Schlusskurse der wichtigsten Aktien-Indizes haben sich im Vergleich zur Vorwoche erholt. Der DAX hat + 166 Punkte oder um 2,52 % zugelegt. Beim Dow Jones Industrials waren es + 183 Punkte resp. + 1,42 %. Erfreulich ist, dass der DOW mit 13.033 Punkten die psychologisch wichtige Marke von 13.000 wieder übersprungen hat. Ebenso erfreulich: Wichtige Kursmarken wie 3.000 beim Nasdaq Composite und 1.376 beim S & P 500 wurden gehalten. Einzelne Aktien unserer Empfehlungsliste, z.B. Fuchs Petrolub und Roche GS erreichten sogar neue Jahreshöchstkurse. Alles in allem sind das stramme Lebenszeichen einer intakten Hausse. Trotz dieser positiven Aspekte sehen wir die jüngste Entwicklung noch mit gemischten Gefühlen.

14/12 - 16. April 2012

Sehr geehrte Kollegen,

als wir uns mit der Ausgabe Nr. 13 vom 2. April 2012 in die Osterferien verabschiedet haben, konnte die Welt der Aktienmärkte kaum besser aussehen. Der DAX hatte mit + 17,8 % ebenso wie der Nasdaq Composite mit + 18,3 % im I. Quartal eine Performance hingelegt, die völlig außerhalb der Norm lag. Historisch gesehen gab es eine ähnlich starke Performance zuvor nur  im I. Quartal des Börsenjahres 1998. Danach folgten an den Aktienbörsen Kursblasen, die im März 2000 platzten. Da schon das IV. Quartal 2011 enorme Kursgewinne an den Aktienmärkten brachten, war es nur eine Frage der Zeit, bis es zu einer nennenswerten Korrektur kommen würde, die der laufenden Hausse an den Aktienmärkten mehr Stabilität und Nachhaltigkeit verschafft. Diese Korrektur haben wir nun in den Osterferien gesehen.

13/12 - 02. April 2012

Sehr geehrte Kollegen,

es läuft weiter wie von uns erwartet richtig gut. Am Freitag endete das I. Quartal mit einer Aktien-Performance, die ihresgleichen sucht:

Nasdaq Composite          + 18,7 %

DAX                              + 17,8 %

S & P 500                      + 12,0 %

Dow Jones Industrials     +   8,1 %

Derartige Kursgewinne würden jedes Jahr zu einem außergewöhnlich guten Börsenjahr machen. Die deutlich zweistelligen Zuwächse in nur einem einzigen Quartal liegen völlig außerhalb der Norm. Zuletzt gab es prozentuale Kursgewinne dieser Größenordnung im I. Quartal 1998. Wie Sie wissen, folgte damals eine Kursblase an den Aktienmärkten, die im März 2000 platzte. Bemerkenswert waren die Kursgewinne im I. Quartal dieses Jahres auch deshalb, weil sie auf ein ebenfalls starkes IV. Quartal 2011 folgten.

12/12 - 26. März 2012

Sehr geehrte Kollegen,

alles läuft bestens, die leichte Korrektur an den Aktienmärkten in der vergangenen Woche war völlig normal. Wer sich daran stört, dass der DAX noch einmal die psychologisch wichtige Marke von 7.000 getestet hat und am Freitag knapp unter 7.000 schloss, sollte sich nicht nervös machen lassen. Die wichtigsten Indizes konnten sich alle oberhalb der Ausbruchszonen behaupten. Der DOW schloss über 13.000, der Nasdaq Composite über 3.000, der S & P 500 über 1.370  und der Nikkei 225 über 10.000. Weltweit haben Anlagestrategen jetzt begriffen, was wir seit langem predigen: „Raus aus Anleihen, rein in Aktien“.

11/12 - 19. März 2012

Sehr geehrte Kollegen,

es macht einfach Spaß, wenn sich die Kurse exakt so entwickeln, wie wir das erwartet haben, insbesondere dann, wenn es an Zweiflern und Zauderern nie mangelte. Die letzte Korrektur, die den DAX nochmals auf 6.612 zurückfallen ließ, hat dann vermutlich die letzten „zittrigen Hände“ aus dem Markt geschüttelt. Wir sahen die rasche Erholung nach dem Rückschlag als starkes Signal. Die Tragfähigkeit des Aufschwungs sahen wir durch die rasche Erholung nicht als gefährdet an, da im Oktober und November durch zwei kräftige Korrekturen ein solides Fundament für den Aufschwung gelegt wurde.

10/12 - 12. März 2012

Sehr geehrte Kollegen,

es gefällt uns ausgesprochen gut, wie sich die Märkte in der vergangenen Woche verhalten haben. Nach der guten Performance der Aktienmärkte in den letzten Wochen war eine Korrektur durchaus überfällig. Eine Korrektur ist  nichts Negatives, sie stärkt jeden Aufwärtstrend, da sich die „zittrigen Hände“ aus dem Markt verabschieden. Beim DAX hätte der Rücksetzer sogar in den Bereich um 6.300/6.400 gehen können, ohne dass damit die positiven Aussichten gelitten hätten. Tatsächlich war die Korrektur bereits nach 2 Tagen beendet und günstigere Einstiegschancen als ca. 6.612 gab es beim DAX nicht mehr. Für uns ist das ein technisch starkes Signal, das gezeigt hat, dass der DAX nach oben und nicht nach unten will.

09/12 - 05. März 2012

Sehr geehrte Kollegen,

es läuft doch! Mit dem zweiten Dreijahrestender hat die EZB die Märkte erneut mit Liquidität geflutet. Diesmal haben 800 Banken zugegriffen und sich 530 Mrd. € für 3 Jahre zu 1 % geliehen. Am 21. Dezember, beim ersten Dreijahrestender, hatten sich 523 Banken insgesamt 489 Mrd. € zu 1 % geliehen. Insgesamt hat die EZB damit 1.089 Mrd. € langfristig an Banken verliehen. Der EZB geht es darum, die europäischen Banken längerfristig günstig zu finanzieren, um sicherzustellen, dass selbst bei einem unkontrollierten Staatsbankrott Griechenlands keine europäische Bank in Schwierigkeiten gerät.

08/12 - 27. Februar 2012

Sehr geehrte Kollegen,

iermal im Jahr lässt die DZ Bank die Stimmung der Privatanleger durch eine repräsentative Umfrage vonTNS Infratest ermitteln. Das Ergebnis wundert uns nicht. Die Stimmung unter den Privatanlegern ist so pessimistisch, wie seit 3 Jahren nicht mehr; damals, in 2008 markierte die Lehmann Pleite den Höhepunkt der Finanzkrise. Wie ist das zu erklären? Immerhin hat der DAX mit + 9,5 % die historisch stärkste Januar-Performance hingelegt. Dazu kommt, dass der DAX schon seit September kräftig zugelegt hat und der Februar nicht viel schlechter war. Vom Jahresschlusskurs bei 5.898,35 bis zum Höchstkurs der vergangenen Woche von 6.971 startete der DAX mit + 18,19 % ins neue Jahr, das ist Rekord.

07/12 - 20. Februar 2012

Sehr geehrte Kollegen,

mit Genugtuung nehmen wir zur Kenntnis, dass die Märkte, insbesondere die Aktienmärkte, sich exakt so entwickeln, wie wir das erwartet haben. Der Börsenzug ist angefahren und wir stehen vor dem größten Kursschub aller Zeiten. Was sich viele Marktteilnehmer immer noch nicht vorstellen können, ist das Ausmaß der sich anbahnenden Aktienhausse. Wie sie wissen, heißt unsere Prognose 16.000 Punkte für den DAX im laufenden Hausse-Zyklus. Den Kulminationspunkt hatten wir vor längerer Zeit für Mai 2012 vorgesehen.

06/12 - 13. Februar 2012

Sehr geehrte Kollegen,

wie Sie vielleicht gemerkt haben, war die Schuldenkrise und insbesondere die „griechische Tragödie“ im „Inside Guide“ zuletzt kein beherrschendes Thema mehr. An dem medialen Overkill wollten wir uns nicht mehr beteiligen.  Für uns steht fest, dass die Staatsschuldenproblematik, die ein weltweites Phänomen ist, mit der Notenpresse gelöst wird. Es ist dabei völlig zweitrangig, wer die Liquiditätsspritzen bekommt. Kommt es zur Staatspleite Griechenlands, dann fließt das Geld an die Banken, um deren Zusammenbruch zu verhindern. Entschließt sich die Politik dazu, Griechenland zu unterstützen, um einen unkontrollierten Staatsbankrott zu verhindern, dann fließt das Geld über die diversen Rettungsfonds direkt an Griechenland, damit das Land seinen Verpflichtungen nachkommen kann. Es ist nun unbestritten, dass sich das Thema Griechenland zuspitzt, ohne dass sich wirklich etwas bewegt.

05/12 - 06. Februar 2012

Sehr geehrte Kollegen,

besser kann es nicht laufen. Inzwischen müsste selbst der dümmste Anleger mitbekommen haben, dass der Börsenzug wieder angefahren ist. Die letzten charttechnischen Widerstandszonen sind gefallen wie Halme im Wind. Seit Wochen empfehlen wir Ihnen, Anleihen zu verkaufen, und sich auf den stärksten Kursschub aller Zeiten vorzubereiten. Der Kursanstieg des DAX um + 26,1 % in nur 9 Wochen isterst der Beginn von dem was noch folgt. Während sich Analysten und Kommentatoren zuletzt nur noch mit der Schulden- und der vermeintlicher €uro-Krise befasst haben und sich dabei gegenseitig betrauerten, hat der Börsenzug Fahrt aufgenommen. Als am vergangenen Freitag die US-Arbeitsmarktdaten überraschend positiv ausfielen, brach erstmals seit langer Zeit wieder so etwas wieKaufpanik aus. Viele „Profis“ werden sich bald fragen müssen, warum sie auf allen Augen und Hühneraugen blind waren, und die historische Kaufchance verpassten. An eindeutigen Signalen, auf die wir Sie rechtzeitig hingewiesen haben, hat es jedenfalls nicht gemangelt.

04/12 - 30. Januar 2012

Sehr geehrte Kollegen,

es bedarf herausragender Situationen, wenn wir einmal einen Aktien-Chart auf die Titelseite nehmen. In den letzten 19 Jahren „Inside Guide“ kam dies gerade mal 2-3 mal vor. Es bot sich fast zwangsläufig an, dass in dieser Ausgabe der Apple-Aktie diese Ehre zu teil wurde. Der Erfolg von Apple verschlägt einem einfach die Sprache. Wir sind seit Jahren Fans der Apple-Produkte und natürlich auch der Aktie. Die Aktie ist auf unserer Empfehlungsliste und auch Bestandteil des Muster-Depots, nicht ohne Grund, wie ein Blick auf den Chart zeigt. Die Apple-Aktie ist das beste Beispiel dafür, dass an den Börsen Kursentwicklungen möglich sind, die das Vorstellungsvermögen vieler Investoren und Analysten sprengen. Die Apple-Aktie hat sich innerhalb der letzten 3 Jahre im Kurs fast versechsfacht. Apple ist gleichauf mit ExxonMobil das teuerste Unternehmen der Welt.

03/12 - 23. Januar 2012

Sehr geehrte Kollegen,

endlich ist es soweit. In einer Phase extrem negativer Börsenstimmung, nämlich Ende September/Anfang Oktober 2011, hatten wir Sie darauf hingewiesen, dass die Korrektur an den Aktienmärkten beendet und die Bodenbildung abgeschlossen sei. So schrieben wir bereits auf der Titelseite der Ausgabe 36 vom 19. September 2011 wörtlich:

Die Charttechnik schreit jetzt nach einer Erholung bis zur Ausbruchszone bei knapp 7.000 Punkten. Vom aktuellen Stand wäre das ein Anstieg um über 25 %. Längerfristig halten wir an der Prognose von 16.000 Punkten bis Mai 2013 fest.“ 

02/12 - 16. Januar 2012

Sehr geehrte Kollegen,

die US-Rating-Agentur Standard & Poors hat ihre Drohung wahrgemacht und am Freitag den 13. die Bonität bei9 von 17 europäischen Staaten herabgestuft. Die Herabstufungen kamen nicht unerwartet, trotzdem reagierten die Märkte reflexartig „not amused“. Am besten man findet sich schon heute damit ab, dass in diesem Jahrweitere Herabstufungen folgen werden. Ebenso sicher kann man sein, dass die US-Rating-Agenturen ihre „Schüsse“ in erster Linie in die Richtung der Europäer abfeuern. Wer glaubt, das sei Zufall, der irrt sich. In regelmäßigen Abständen und zu ganz markanten Zeitpunkten schießen sich die drei amerikanischen Rating-Agenturen auf Europa einDas ist kein Zufall! 

01/12 - 09. Januar 2012

Sehr geehrte Kollegen,

wir melden uns wie angekündigt aus den Weihnachtsferien zurück und wünschen Ihnen zunächst ein gesundes, glückliches und erfolgreiches „Neues Jahr“. Wir gehen davon aus, dass das Jahr 2012 ein extrem erfolgreiches Börsenjahr wird, insbesondere den deutschen Aktien trauen wir viel zu.