07/17 – 20. Februar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

auch in der vergangenen Woche gab es an den US-Börsen wieder einige neueAlltime Highs“. Es wurden sogar besondere Rekorde aufgestellt. So ist der Nasdaq Composite Index am Mittwoch den 7. Tag in Folge auf ein neuesAlltime High“ (auf Schlusskursbasis) geklettert. Einen derartigen Rekordlauf gab es zuletzt am 27. Dezember 1999, drei Monate bevor die Tech-Blase platzte. Auch der S & P 500 stieg bis Mittwoch 7 Tage in Folge auf ein neues „Alltime High“; das letzte Mal gab es so etwas am 11. September 2013. Und es gab am Mittwoch einen weiteren Rekord, den man zuletzt vor 25 Jahren gesehen hatte. Dow Jones Industrial, Nasdaq Composite und S & P 500 erreichten 5 Tage in Folge gleichzeitig neue „Alltime Highs“!

06/17 – 13. Februar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

zunächst einmal können wir mit einiger Zufriedenheit feststellen, dass am Freitag alle wichtigen US-Aktienindizes neueAlltime Highs“ erreicht haben. Kaum ein anderer Analyst hat, wie wir, zu jedem Zeitpunkt und ohneWenn und Aber“ daran festgehalten, dass die „Mutter aller Börsenhaussen“ auch nach über 7 Jahren noch lange nicht beendet ist.

05/17 – 06. Februar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

für alle die es noch nicht bemerkt haben sollten: Spätestens seit der Brexit-Entscheidung und erst recht seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben wir politische Börsen. Die wichtigsten politischen Problemfelder sind:

  • Austritt Großbritanniens aus EU, Gemeinsamem Markt und Zollunion.
  • Donald TrumpsAmerika First“-Politik und dessen Bereitschaft einen Handelskrieg
  • Die Entwicklung der Türkei zu einem totalitären Staat.
  • Sanktionen gegen Russland und der ungelöste Ukraine-Konflikt.
  • Syrien und die Terror-Drohungen durch den IS und andere radikale Islamisten.
  • Ungelöste Flüchtlingsproblematik in Deutschland und der EU.
  • Wahlen in Frankreich im April und Mai.
  • Wahlen in den Niederlanden am März.
  • Mögliche Neuwahlen in Italien im Juni.
  • Wahlen in Deutschland im September.
  • Griechenlands Schuldenproblem ist wieder auf der politischen Agenda.
  • Italiens Banken sind faktisch pleite und bedürfen einer staatlichen Rettung.

04/17 – 30. Januar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

auf der Titelseite sehen Sie den Chart des Dow Jones Industrials, der die psychologisch wichtige Marke von 20.000 Punkten endlich überwunden hat. Als „Trump-Rally“ oder als „Strohfeuer“ kann man die haussierenden Aktienmärkte nicht sehen. Gemäß der uralten „Dow Theory“ wurden die neuenAlltime Highs“ des DOW durch den Dow Jones Transport Index eindrucksvoll bestätigt. Wegen der veralteten Konstruktion des DOW (die einzelnen Titel sind nicht gewichtet, sodass im Kurs teure Aktien die Realität verzerren können) sind für uns die anderen Indizes, insbesondere S & P 500 und Nasdaq Composite wesentlich aussagekräftiger. Auch diese beiden Indizes haben am Donnerstag neueAlltime Highs“ erreicht. Es kristallisiert sich jetzt immer mehr heraus, dass wir mit unserer bullischen Einschätzung zum Aktienmarkt Recht behalten haben.

03/17 – 23. Januar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

der „Größte Job-Beschaffer den Gott je erschaffen hat“ ist in Amt und Würden und es ist naheliegend, dass wir uns erneut mit dem Thema „Donald Trump“ befassen müssen. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten 4 Jahren, in denen Trump sein „Unwesen“ treibt, die Märkte durch Trumps Aktivitäten stark beeinflusst werden. Die Devisenmärkte könnten verrückt spielen, daran hängen wiederum die Zins- und Rohstoffmärkte und die wiederum beeinflussen die Aktienmärkte. Trump dürfte auch die volkswirtschaftlichen Entwicklungen in allen Teilen der Welt beeinflussen, ob positiv oder negativ, wird sich noch herausstellen. Nach dem Motto „America first“ möchte Trump der US-Wirtschaft, auf Kosten anderer Volkswirtschaften, wirtschaftliche Vorteile verschaffen. Unsere Befürchtung ist allerdings die, dass Trump das Potenzial hat, mit seinen Maßnahmen den USA und dem Rest der Welt maximalen Schaden zuzufügen.

02/17 – 16. Januar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

das Jahr 2016 war ein schwieriges Börsenjahr, und wir befürchten, das Jahr 2017 wird noch schwieriger. In Sachen Aktien, Gold, Rohöl, Zinsen und Währungen hatten wir im letzten Jahr ein gutes Händchen. Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr wieder treffsicher berichten können – zumindest versuchen wir unser Bestes. In Anlehnung an Sokrates hat John Kenneth Galbraith, einer der einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, Wirtschaftsprognostiker sehr treffend beschrieben:

Es gibt 2 Kategorien von Prognostikern: Diejenigen, die nichts wissen und diejenigen, die nicht einmal wissen, dass sie nichts wissen.“

01/17 – 09. Januar 2017

Sehr geehrte Kollegen,

wir wünschen Ihnen für das Neue Jahr Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und natürlich auch ein gutes Händchen bei Ihren Anlageentscheidungen!

Wie war das Börsenjahr 2016 und was kann man in 2017 erwarten? Das Jahr 2016 war ein ausgesprochen schwieriges Börsenjahr. Wie Sie wissen gab es in den USA im Dezember 2015 nach jahrzehntelanger Zinstalfahrt die erste Leitzinsanhebung mit der Ankündigung von Janet Yellen, sie werde allein in 2016 weitere 4 Leitzinsanhebungen folgen zu lassen. Wir hielten diese erste Leitzinserhöhung für falsch und prognostizierten sofort und unmittelbar, dass es diese weiteren 4 Leitzinserhöhungen in 2016 nicht geben wird.

48/16 – 19. Dezember 2016

Sehr geehrte Kollegen,

falls nicht dramatische Entwicklungen „zwischen den Jahren“ eintreten, ist dies die letzte Ausgabe des „Inside Guide“ für 2016. Wir möchten uns an dieser Stelle für die langjährige Treue unserer Leserschaft bedanken und wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Übergang in ein hoffentlich gesundes und glückliches Neues Jahr! Eine detaillierte Besprechung des Jahres 2016 möchten wir auf die Ausgaben des „Inside Guide“ im neuen Jahr verschieben, das Börsenjahr 2016 ist schließlich noch nicht beendet ist.

47/16 – 12. Dezember 2016

Sehr geehrte Kollegen,

zu den faszinierenden Börsen-Phänomenen zählt für uns das „Kurzzeitgedächtnis“ von Börsenspekulanten. Heute noch von Verlusten gepeinigt und „zu Tode betrübt“ können Spekulanten schon wenige Tage später euphorisch gestimmt sein. Da sich die wichtigen Parameter, die Börsenkurse determinieren, nicht schlagartig, sondern allenfalls über Monate oder Jahre verändern, sind die heftigen Stimmungsschwankungen allein durch die Veränderung von Börsenkursen bedingt. Emotionen sind aber keine guten Börsenratgeber. Durch zu starke Emotionen wird das rationale Denken oft ausgeschaltet und Spekulanten lassen sich schnell zu „Panik-Reaktionen“ hinreißen.

46/16 – 02. Dezember 2016

Sehr geehrte Kollegen,

zum Jahresende wird es noch einmal richtig spannend. Es geht nicht nur um das Referendum in Italien, um die Meetings von EZB und FED (8. Dezember resp. 14 Dezember), sondern auch um die Neuauszählung der Stimmen in 3 US-Bundesstaaten. Weitere Sorgen bereiten die Brexit-Problematik und die Aktivitäten des designierten US-Präsidenten Donald Trump.