Monatliche Archive: Oktober 2017

34/17 – 23. Oktober 2017

Sehr geehrte Kollegen,

auch weiterhin reagieren die Anleger gelassen auf die Geschehnisse an den Kapitalmärkten. Die Aktienkurse steigen weiter auf neue historische Höchststände  –  und niemand wird nervös. Da fällt uns spontan der Roman „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque aus dem Jahr 1929 ein. Die Realität an der Front aus der Sicht eines jungen Soldaten sah allerdings  völlig anders aus, als der Titel des Buches gerne suggerieren möchte. An den Kapitalmärkten ist es derzeit ähnlich. Es geschieht Kolossales, aber die Anleger nehmen es gelassen zur Kenntnis. Die Sorglosigkeit der Investoren ist aus unserer Sicht geradezu besorgniserregend, und sie wird gefördert durch weiter steigende Kurse und die beschwichtigenden Worte von Analysten und Politikern. Warum eigentlich?

33/17 – 16. Oktober 2017

Sehr geehrte Kollegen,

es gibt ein fast unverändertes Bild. An den Aktienmärkten sehen wir weitere „Alltime Highs“ und selbst der DAX hatte die Marke von 13.000 zumindest zwischenzeitlich geknackt. Etwas hat sich trotzdem verändert: Nicht nur die Aktienkurse ziehen weiter an, auch der Goldpreis steigt, ebenso der Ölpreis. Noch erstaunlicher ist, dass gleichzeitig die Renditen bei Staatsanleihen fallen, also auch die Kurse von Treasuries, Bunds & Co. steigen. Dies wiederum zeigt, dass sehr viel Liquidität im Umlauf ist und das Vertrauen der Investoren scheinbar grenzenlos ist. Weniger erfahrene Anleger haben inzwischen verinnerlicht, dass es an der Börse nur in eine Richtung gehen kann, nämlich nach oben.

32/17 – 09. Oktober 2017

Sehr geehrte Kollegen,

es gab in der vergangenen Woche neue Höchstkurse an „allen Fronten“. Beim S & P 500 konnte man sogar die längste Serie an Gewinn-Tagen seit 1997 beobachten. Allerdings geht es nach wie vor nur in ganz kleinen Schritten voran; ob das positiv ist, bleibt abzuwarten. Wir haben Ähnliches schon einmal vor dem Crash 1987 erlebt. Trotz der aktuell langen Gewinn-Serie von 8 Tagen kam der S & P 500 gerade mal um rd. + 2,2 % voran. + 2,2 % sind aber bei guter Börsenlage auch an einem einzigen Handelstag möglich. Eine euphorische Überhitzung fehlt, aber wohin das führt ist völlig offen. Auch ein empfindlicher Rückschlag ist aus unserer Sicht nicht unwahrscheinlich. Wir hatten deshalb für uns aus Chance/Risiko-Gründen die Entscheidung getroffen bezüglich der Aktienmärkte die „Füße still zu halten“ und auf den Besitz von physischem Gold zu setzen. Da bei Gold das Risiko faktisch bei fast „null“ ist, die Chance auf deutliche Kursgewinne dagegen riesengroß, folgen wir mit unserer Entscheidung lediglich den Gesetzen der Logik.

31/17 – 02. Oktober 2017

Sehr geehrte Kollegen,

zunächst zur Wahl in Deutschland. Wir hatten uns vor der Wahl bewusst mit Kommentaren zurückgehalten, außer in der Causa „Schulz“. Als der sich vor ein paar Monaten als der nächste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gerierte kommentierten wir: „Was hat der denn geraucht?“ Dass der „Waldschrat“ aus Würselen mit seiner schwindsüchtigen SPD in der Zukunft keine Rolle in der Politik spielen wird,  ist fast schon ein Wunschergebnis. Der Mann ist völlig realitätsfremd und wäre mit seinem proletenhaften Auftreten als Kanzler undenkbar.