Monatliche Archive: Februar 2019

08/19 – 25. Februar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

Sie werden gemerkt haben, dass es beim Goldpreis seit Ende September nur eine Richtung gab, nämlich nach oben. Auffällig ist, dass die Kursentwicklung ausgesprochen kontinuierlich verlief, was man von den Aktienmärkten nicht gerade behaupten kann. Es war deshalb naheliegend, die Gründe für die Kursbildung am Goldmarkt näher zu beleuchten. In den letzten Ausgaben des „Inside Guide“ haben wir bereits die beiden „regulären“ Gründe, die in den letzten 50 Jahren fast ausschließlich relevant waren, besprochen und darauf hingewiesen, dass es jetzt mindestens 6Sonderfaktoren“ gibt, die bei der Kursbildung beim Gold teilweise schon jetzt, aber vor allem in der Zukunft, eine bedeutende Rolle spielen werden.

07/19 – 18. Februar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

in den letzten 3 Ausgaben des „Inside Guide“ hatten wir begonnen, die von uns angekündigte „Jahrhunderthause“ bei Edelmetallen näher zu erläutern. Unsere These: Die letzten 50 Jahre wurde der Goldpreis durch 2 „reguläre“ Faktoren determiniert, nämlich durch die „Höhe der Produktionskosten“ bei den 3 größten Goldminenbetreibern und durch die „Entwicklung des US-Dollars“. Im historischen Durchschnitt lag der Goldpreis etwa 15 % über den Produktionskosten. Und ferner: Da sich Gold in den meisten Währungen preisstabil verhält, hatten Schwankungen im Dollar-Kurs ebenfalls einen entscheidenden Einfluss. Da die Goldpreise an den Börsen der Welt in US-$ notieren, wirkt ein sinkender Dollar für Gold preissteigernd während es bei einem steigenden Dollarkurs  umgekehrt ist.

06/19 – 11. Februar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

in den letzten beiden Ausgaben des „Inside Guide“ hatten wir unsere These von der sich auftuenden „Jahrhundert-Chance“ bei den Edelmetallen weiter begründet. Wir hatten erklärt, dass in den letzten 50 Jahren hauptsächlich 2reguläreKursdeterminanten wirksam waren, nämlich die Kursentwicklung des US-Dollars und die Höhe der Produktionskosten. Im langjährigen Durschnitt notierte Gold meist 15 % oberhalb der Produktionskosten. Zu diesen beiden „regulärenKursdeterminanten haben sich in den letzten Jahren fast zeitgleich 5Sonderfaktoren“ herausgebildet, die in den kommenden Jahren die Kursbildung bei den Edelmetallen ganz wesentlich beeinflussen werden.

05/19 – 04. Februar 2019

Sehr geehrte Kollegen,

wir hatten in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ das aufkommende Interesse für Edelmetalle und Minenaktien erörtert und damit begonnen, die Kursdeterminanten für diesen Anlagesektor zu erklären. In den letzten 50 Jahren hing der Goldpreis entscheidend davon ab, wie sich der US-$ und die Produktionskosten entwickeln. Wir habenden Dollar-Kurs und die Produktionskosten als die „regulären Kursdeterminanten“ bezeichnet. Über die Jahre haben sich folgende „Faustregeln“ entwickelt: Ein steigender US-$ ist tendenziell negativ und ein fallender US-$ ist tendenziell positiv für den Goldpreis. Dies hängt damit zusammen, dass der Goldpreis in den meisten anderen Währungen steigende oder zumindest stabile Notierungen aufweist. Bei den durchschnittlichen Produktionskosten der 3 größten Goldproduzenten verhält es sich so, dass der Marktpreis in der Regel rd. 15 % höher liegt als die durchschnittlichen Produktionskosten. Neben diesen „regulärenKursdeterminanten gibt es noch die weitverbreitete „kollektive Meinung“ zur Entwicklung des Goldpreises, die aber, zumindest in den letzten 50 Jahren, für die Goldpreisentwicklung nicht relevant war.