Monatliche Archive: Juni 2020

24/20 – 29. Juni 2020

Sehr geehrte Kollegen,

zunächst ein Hinweis in eigner Sache. Dies ist die letzte Ausgabe des „Inside Guide“ vor unserer traditionellen Sommerpause. Ab dem 31. August geht es mit der Ausgabe # 25 wieder normal weiter. In der Regel verlaufen die beiden Sommermonate ruhig, sodass weder bei uns noch bei unseren Lesern Handlungsbedarf besteht. Sollten sich trotzdem dramatische Dinge ereignen, werden wir uns natürlich sofort „außerplanmäßig“ zurückmelden.

23/20 – 22. Juni 2020

Sehr geehrte Kollegen,

die derzeit zu beobachtenden Kursbewegungen sind chaotisch und für die meisten Anleger kaum zu verstehen. Selbst ausgebuffte Profis wie Warren Buffett oder Carl Icahn verstehen die Welt nicht mehr. Angesichts der Horror-Szenarien für die Luftfahrt-Industrie hatte Warren Buffett seine umfangreichen Investments in Airline-Aktien fast zum Tiefpunkt aufgelöst, nur um mit anzusehen, dass genau die von ihm verkauften Aktien kurz danach um + 125 % zulegten. Carl Icahn hat seine beherrschende Beteiligung am Autovermieter Hertz aufgelöst und seine Papiere für 0,70 $ auf den Markt geworfen.

22/20 – 15. Juni 2020

Sehr geehrte Kollegen,

wie Sie wissen, hatten wir uns frühzeitig aus den Aktienmärkten verabschiedet und vollständig auf Gold und Goldminen-Aktien gesetzt. Es folgte der brutale Kurssturz im Frühjahr diesen Jahres, und wir erklärten, dass mit diesem Kurssturz die „Jahrhundert-Hausse“ endgültig Geschichte sei. Bestärkt in dieser Aussage hatten uns die vielfältigen Probleme wie Handelskrieg, Brexit, marode Banken und schließlich der Ausbruch der Corona-Pandemie. Spätestens mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie war klar, dass dem Kurssturz an den Börsen ein gravierender weltweiter Konjunktureinbruch folgen würde.

21/20 – 8. Juni 2020

Sehr geehrte Kollegen,

wir hatten in der letzten Ausgabe des Inside Guide die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie besprochen. Diesbezüglich ging es auch um die Frage, wie sich die anbahnende schwere Rezession auf die Börsenkurse auswirken könnte. Da sich seit Mitte März 42 Mio. Amerikaner arbeitslos gemeldet haben und selbst offizielle US-Regierungsstellen davon ausgehen, dass die Arbeitslosenrate auf bis zu 25 % steigen wird, hat sich der Vergleich zur Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre angeboten. Damals konnte man beobachten, dass sich eine deflationäre Kontraktion aus sich selbst heraus verstärkt.