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November 2014

  • 40/14 - 24. November 2014


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir hatten nicht zu viel versprochen. An den Aktienmärkten gab es auch in dieser Woche wieder reichlich neue „Alltime Highs“. Wir hatten angekündigt, dass der DAX seinen Rückstand gegenüber den US-Börsen aufholen wird. Und hatten ihm, genau wie dem Goldpreis, ein höheres Kurspotenzial zugebilligt. Tatsächlich hat der DAX im Wochenvergleich um 479,61 Punkte oder + 5,18 % zugelegt. Der S & P 500 schaffte im Wochenvergleich „nur“ +1,03 %. Zu einem neuen „Alltime High“ fehlen dem DAX zwar noch gut 300 Punkte, und auch die werden rasch aufgeholt werden. Vom Ukraine-Problem werden sich die Aktienbörsen jedenfalls nicht dauerhaft beeindrucken lassen. Die Hausse geht also munter weiter, wobei die von uns angekündigte „Mutter aller Blasen“ noch nicht einmal im Ansatz zu erkennen ist.

  • 39/14 - 17. November 2014


    Sehr geehrte Kollegen,

    alles läuft nach Plan: Die Renditen sind im Tiefflug und die wichtigsten Aktien-Indizes haben neue „Alltime Highs“ markiert. In dieser Ausgabe möchten wir uns etwas näher mit der „Goldinitiative“ in der Schweiz befassen. Am 30. November findet in der Schweiz eine Volksabstimmung statt, bei der über die Forderungen der „Goldinitiative“ abgestimmt wird.

  • 38/14 - 10. November 2014


    Sehr geehrte Kollegen,

    die US-Parlamentswahlen sind gelaufen, und Präsident Obama wurde noch heftiger abgestraft, als das allgemein vorhergesagt wurde. Beide Kammern, jetzt auch der Senat, werden nun von den Republikanern beherrscht. Präsident Obama wird folglich den Rest seiner Amtszeit, wie viele seiner Amtsvorgänger auch schon, als „lame duck“ weitermachen. Hat das irgendwelche Auswirkungen auf die Märkte? Wenn überhaupt, dann nur positive: Erstens: Eine Blockade-Politik können sich die Republikaner jetzt nicht mehr erlauben. Das Freihandelsabkommen wird, nach allgemeiner Beurteilung der politischen Beobachter, jetzt rasch durchgewunken werden. Zweitens: Rücksicht muss Janet Yellen jetzt nicht mehr nehmen. Janet Yellen bleibt noch weitere 3 Jahre im Amt und sie wird als nächste Amtshandlung dem Abwertungswettlauf beitreten und QE IV starten. Da schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme nicht auf der Agenda der Republikaner stehen, ist die FED die einzige Instanz, die konjunkturpolitisch noch etwas bewirken kann. Der von Japan initiierte Abwertungswettlauf, dem die EZB nur zu gerne folgte, wurde 100 % zu Lasten der USA ausgetragen. Der gestiegene Dollar wird der US-Wirtschaft schaden, und die FED wird darauf reagieren müssen.

Dezember 2014

  • 42/14 - 08. Dezember 2014


    Sehr geehrte Kollegen,

    dies ist die letzte Ausgabe des „Inside Guide“ in 2014, (nächste Ausgabe spätestens am 12. Januar) es sei denn, es passiert Außergewöhnliches. Wir glauben allerdings nicht, dass der „Reset-Knopf“ schon zur Jahreswende gedrückt wird. Vorsorglich weisen wir trotzdem darauf hin, dass die kalendarische Situation zum Jahresende für einen „Reset“ hervorragend geeignet wäre. Da der 1. Weihnachtsfeiertag auf einen Donnerstag fällt und auch der Neujahrstag fast weltweit ein Feiertag ist, könnte man die Börsen problemlos 11 Tage bis incl. Sonntag den 4. Januar schließen und bräuchte für eine solche Aktion nur 3 normale Werktage. Vorsorglich weisen wir auch darauf hin, dass noch im November der rechtliche Rahmen für einen „Reset“, insbesondere geht es um die Handhabung bei der Abwicklung von Banken,  festgezurrt wurde. An die Begriffe Verlustabsorptionsmasse (TLAC), Europäischer Abwicklungsrechtsrahmen (BRRD), Minimum Requirements for Eligible Liabilities (MREL), European Banking Authority (EBA) u.a. sollten Sie sich schon mal gewöhnen.

  • 41/14 - 01. Dezember 2014


    Sehr geehrte Kollegen,

    eigentlich hatten wir mit Ausgabe # 40 unser Soll für das Jahr 2014 erfüllt. Die Ereignisse im Sommer machten uns allerdings einen Strich durch die Rechnung. Normalerweise verabschieden wir uns im Juli und August für 6 Wochen in die Sommerferien. Unsere jahrzehntelange Erfahrung hat gezeigt, dass in dieser Zeit an den Börsen nicht viel passiert. Wir empfahlen deshalb stets, im Hochsommer der Börse den Rücken zu kehren und wie wir die Sommerferien zu genießen. Diesen Sommer waren wir tatsächlich gezwungen, uns außerplanmäßig mit den Ausgaben # 26 (vom 1. August) und # 27 (vom 18. August) zurückzumelden. Was war passiert: Einige politische Störfeuer und eine unerträgliche Negativ-Propaganda einiger „Schwachköpfe“ aus der Analysten-Szene hatten dazu geführt, dass insbesondere die europäischen Aktienmärkte heftig korrigierten. Der DAX stürzte sogar vom zuvor erreichten „Alltime High“ von 10.050 zunächst bis auf 8.903 und nach einer Erholung bis auf 8.354 ab, was wie immer in solchen Fällen dazu geführt hat, dass die Dauer-Pessimisten dutzendweise wie „Kai aus der Kiste“ auftauchten, um das „Ende der Welt“ zu verkünden. Genau die, die schon seit Jahren völlig falsch liegen witterten plötzlich ihre Chance, mit ihren „Prognosen“ von der bevorstehenden „Zinswende“, vom Ende der Hausse und von der Krise des €uro-Systems Gehör zu finden. Die rückläufigen Kurse und das dumme Geschwätz einiger „Möchtegern-Gurus“ hat jedenfalls dazu geführt, dass viele Anleger, auch viele unserer Leser,  zutiefst verunsichert waren.

Januar 2015

  • 02/15 - 19. Januar 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    Autsch! Das war mal ein Neujahrs-Paukenschlag durch die Schweizerische Notenbank (SNB)! Notenbank-Präsident Jordan hatte in der Vergangenheit keine Gelegenheit ausgelassen, um zu versichern, die SNB werde jederzeit bereit sein, unbegrenzt €uro anzukaufen, um den Währungs-Peg von €uro zu Franken bei 1.20 zu verteidigen. Was war das jetzt? Die SNB hat mit Milliardenbeträgen €uro und Dollar angekauft, um eine Aufwertung des Franken zu verhindern. Im Rahmen dieser Devisen-Interventionen wurde die Notenbankbilanz binnen weniger Jahre um den Faktor 5 auf über 500 Mrd. Franken aufgebläht.

  • 01/15 - 12. Januar 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    mit den besten Wünschen für das neue Jahr starten wir wieder unsere Berichterstattung. Zunächst ein Blick zurück: Das Börsenjahr 2015 war aus unserer Sicht erneut ein erfolgreiches Jahr (S & P 500  + 26,55 %, Nasdaq Composite  + 28,82 %, Gold  + 11,44 %, DAX  + 2,65 %). Unsere Prognosen zum Beginn des vergangenen Jahres sind Ihnen geläufig; wir haben in fast jeder Ausgabe unsere grundsätzliche Einschätzung der Märkte kund getan. Wir waren und sind auch jetzt noch extrem bullish für Aktien und Gold. Unsere optimistische Prognose hatten wir stets  damit begründet, dass die Notenbanken gezwungen sind, ihre ultralockere Geldpolitik beizubehalten, um einen unkontrollierten Zusammenbruch des Finanzsystems zu vermeiden. Dies bedeutet, und das war stets unsere Erwartung, dass die wichtigsten Notenbanken im Rahmen von QE-Programmen ihre Bilanzen weiter aufblasen werden.

Februar 2015

  • 07/15 - 23. Februar 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    wenn auf etwas Verlass ist, dann ist es die Dummheit und Arroganz von Politikern. Über das, was in der Ukraine vorgeht, können wir nur den Kopf schütteln. Wir hatten uns schon frühzeitig über den Maidan-Tourismus deutscher Politiker mokiert, und als abzusehen war, dass Präsident Putin die Einmischung westlicher Politiker in seine „Einfluss-Hemispäre“ gar nicht goutiert, empfahlen wir, die Ukraine sofort fallen zu lassen, wie eine heiße Kartoffel. Leider haben sich unsere Befürchtungen bestätigt. Immer dann, wenn sich „amerikanische Geo-Strategen“ als Kriegstreiber betätigen, um eine ganze Region zu destabilisieren, dann wird eine Blutspur gelegt, ohne dass dies irgendjemandem nützt, außer vielleicht den amerikanischen Rüstungsunternehmen. Die Ergebnisse der Sandkastenspiele amerikanischer „Geo-Strategen“ (mit mehreren 100.000 Toten) darf man jetzt nicht nur im Nahen Osten und in Nordafrika bewundern: Der IS-Terrorismus hat inzwischen Europa erreicht und dürfte uns noch ein ganze Weile beschäftigen.

  • 06/15 - 16. Februar 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    merkwürdige Dinge passieren in Europa, und wir können nur dringend empfehlen, diese Ereignisse als eine Art „Wetterleuchten“ vor bedeutenden wirtschafts- und währungspolitischen Umwälzungen zu interpretieren. Die jüngsten Stories kommen aus Dänemark, Kroatien, Ungarn, Polen, Österreich, Rumänien und aus dem Baltikum. Wir hatten in den letzten Ausgaben des „Inside Guide“ glasklar herausgearbeitet, was die einzige Ursache aller Probleme ist, sozusagen die „Mutter aller Probleme“; es sind die „Schulden“! Ein überschuldeter Staat kann nicht angemessen in die Infrastruktur, in Bildung und Forschung, in Renten und Soziales, ins Gesundheitswesen und in den  Beamten-Apparat investieren; er wird handlungsunfähig oder es droht die Staatspleite. Was für einen Staat gilt, das gilt auch für private Haushalte und für Unternehmen. Bei einer zu hohen Schuldenlast wird wenig bis gar nicht investiert und konsumiert. Die zwangsläufige Folge einer Überschuldung ist die Kontraktion der Wirtschaft. Eine Kontraktion der Wirtschaft wiederum führt zu einer sinkenden Zahl von Arbeitsplätzen und in der Folge niedrigeren Steuerabgaben, und dies wiederum macht es für Staat, Unternehmen und private Haushalte schwieriger, die Schulden abzubauen resp. Zins und Tilgung rechtzeitig zu leisten.

  • 05/15 - 09. Februar 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    merkwürdige Dinge passieren in Europa, und wir können nur dringend empfehlen, diese Ereignisse als eine Art „Wetterleuchten“ vor bedeutenden wirtschafts- und währungspolitischen Umwälzungen zu interpretieren. Die jüngsten Stories kommen aus Dänemark, Kroatien, Ungarn, Polen, Österreich, Rumänien und aus dem Baltikum. Wir hatten in den letzten Ausgaben des „Inside Guide“ glasklar herausgearbeitet, was die einzige Ursache aller Probleme ist, sozusagen die „Mutter aller Probleme“; es sind die „Schulden“! Ein überschuldeter Staat kann nicht angemessen in die Infrastruktur, in Bildung und Forschung, in Renten und Soziales, ins Gesundheitswesen und in den  Beamten-Apparat investieren; er wird handlungsunfähig oder es droht die Staatspleite. Was für einen Staat gilt, das gilt auch für private Haushalte und für Unternehmen. Bei einer zu hohen Schuldenlast wird wenig bis gar nicht investiert und konsumiert. Die zwangsläufige Folge einer Überschuldung ist die Kontraktion der Wirtschaft. Eine Kontraktion der Wirtschaft wiederum führt zu einer sinkenden Zahl von Arbeitsplätzen und in der Folge niedrigeren Steuerabgaben, und dies wiederum macht es für Staat, Unternehmen und private Haushalte schwieriger, die Schulden abzubauen resp. Zins und Tilgung rechtzeitig zu leisten.

  • 04/15 - 02. Februar 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir hatten in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ dargestellt, dass das globale Finanzsystem vor dem endgültigen „Aus“ steht. Die Aufgabe des „Währungs-Pegs“ der Schweizerischen Notenbank (SNB), das von Mario Draghi angekündigte QE-Programm („Quantitative Easing“) der EZB, die Aufkündigung der Austeritätspolitik durch den neuen griechischen Regierungschef Tsipras (also das faktische Ende der sog. Troika) sowie die harte Linie Moskaus in der Ukraine-Frage sollten Sie als eine Art „Wetterleuchten“ am Vorabend eines „bedeutenden Umbruchs“ interpretieren. Der „bedeutende Umbruch“ wird der von IWF-Chefin Christine Lagarde angekündigte „Global Currency Reset“ sein, eine klassische „Währungsreform“, bei der sich alle Staaten gleichzeitig auf Kosten der Sparer „entschulden“.

März 2015

  • 12/15 - 30. März 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    die Äußerungen von FED-Chefin Janet Yellen vom 18. März hatte an den Märkten einige Schockwellen verursacht. Erwartet hatte die komplette Anlegerwelt (wir natürlich nicht), dass Yellen Leitzinsanhebungen, beginnend ab April, bekanntgibt. Vorangegangene Äußerungen Yellens und anderer regionaler Notenbankchefs konnten durchaus so interpretiert werden, dass tatsächlich eine „Zinswende“ geplant sei. In der Folge wurde von den „Experten“ solange über eine bevorstehende „Zinswendefabuliert, bis sich dieser Blödsinn bei Großinvestoren als ultimative Wahrheit verfestigt hat und die Investitionsentscheidungen daran ausgerichtet wurden. Mit anderen Worten: Die komplette Investorengemeinde wurde durch die Äußerungen Yellens auf dem falschen Fuß erwischt.

  • 11/15 - 23. März 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    das für die Märkte „kriegsentscheidendeFED-Meeting am vergangen Mittwoch hat Analysten und Investoren wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Das ständige „Fabulieren“ über die Zinswende in den USA und das Ausmaß der bevorstehenden „Rate Hikes“ (Zinsschritte bei der Anhebung der „Federal Funds Rate“) hat ein jähes Ende gefunden. Eine Zinsanhebung im April wird es nicht geben, auch nicht im Juni, und was danach kommt, das steht in den Sternen. Noch drastischer hätten die Kommentare der FED-Chefin nicht ausfallen können.

  • 10/15 - 16. März 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    auch in dieser Woche mangelt es nicht an signifikanten Entwicklungen, die wir gerne näher beleuchten:

    1. Absturz der Ölpreise 2. Absturz der Renditen in Europa 3. Absturz des €uro gegen den US-$ 4. Mega-Aktienhausse in Europa 5. Goldpreis (in €uro) haussiert wieder
  • 09/15 - 09. März 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    wie erwartet kletterten die Kurse weiter auf neue „Alltime Highs“. Beim wichtigen Technologie-Index Nasdaq Composite wurde das „Alltime High“ (5.132) vom März 2000 zwar verfehlt, aber die Marke von 5.000 wurde schon mal getestet. Der DAX hat dagegen mühelos mit 11.600 ein neues „Alltime High“ markiert. Mario Draghis Pressekonferenz anlässlich des EZB Meetings in Zypern sorgte an den Märkten für Rückenwind. Einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie die Märkte auf eine Geldschwemme reagieren, gab es schon mal. Am Freitag kam es in fast allen Marktbereichen zu einer Korrektur. Ursache: Die Staatsanleihekäufe der EZB und die (vermeintlich) positiven US-Arbeitsmarktdaten. Der Markt geht davon aus, dass die Renditen in Europa weiter sinken, während in den USA über eine mögliche Zinswende fabuliert wird. Fakt ist, dass die Rendite-Differenz sich weiter ausgeweitet hat, was in der Folge gravierende Auswirkungen am Devisenmarkt hatte.

  • 08/15 - 02. März 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    es macht einfach Spaß zu beobachten, dass sich die Dinge exakt so entwickeln, wie wir das prognostiziert hatten. Der griechische Finanzminister Varoufakis hat sich mit seinen „Wischiwaschi“-Reformplänen voll und ganz durchgesetzt und die EU-Amtskollegen haben notgedrungen „gekuscht“. Wie sicher sich Varoufakis in dieser Angelegenheit war, zeigen seine Stellungnahmen noch vor der Abstimmung im Deutschen Bundestag. So berichtete er, dass die €uro-Finanzminister in Brüssel sogar noch mitgeholfen haben, die zuvor gültigen präziseren Zielvorgaben (z.B. Überschuss im Primärhaushalt in Höhe von + 4,5 % des GDP)  unklar zu umschreiben, um zu verhindern, dass die Abstimmungen in den jeweiligen Parlamenten wegen mangelnder „Realisierbarkeit“ scheitern. Ebenfalls noch vor der Abstimmung im Deutschen Bundestag hat Varoufakis erklärt, dass man jetzt zwar 4 Monate Zeit gewonnen habe, aber dass es letztlich doch zu einem Schuldenschnitt kommen müsse. Wir sehen hier keine Provokation, sondern ein ehrliches Bemühen um die Wahrheit.   

April 2015

  • 14/15 - 20. April 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    Autsch, was war jetzt das? Die Stimmung an den Börsen war vergangene Woche recht gut, und wir hatten erwartet, dass zum Wochenschluss neue historische Höchstkurse erreicht werden. Diesmal kam es aber anders und das traf die Anleger und Händler wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Statt neue historische Höchstkurse gab es an den Kursanzeigetafeln ein Gemälde in rot. Muss man sich jetzt etwa Sorgen machen? 

  • 13/15 - 13. April 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    die Osterferien sind vorbei, und die Börsen sind schon wieder munter auf Hausse-Kurs. Zur Standortbestimmung kurz der Vergleich zwischen den Schlusskursen vom Freitag den 27. März  und Freitag den 10. April (dazwischen liegen die beiden Osterwochen):

                           27. 3.   10.4.

    DAX                11.868  12.375  (+ 4,27 %)

    S & P 500        2.061    2.103  (+ 2,03 %)

    Gold (€/Unze) 1.101    1.140  (+ 3,54 %) 

Mai 2015

  • 18/15 - 18. Mai 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    was wir sehen gefällt uns ausgesprochen gut. Der S & P 500 hat zum Wochenschluss ein neues „Alltime High“ auf Schlusskursbasis erzielt. Zum absoluten Höchstkurs fehlen gerade mal 3 Punkte. Auch fast alle anderen wichtigen Aktien-Indizes notieren knapp unter ihren historischen Höchstkursen. Man sieht: Der Spruch „sell in may, go away“ hat noch nie richtig funktioniert und wird auch in diesem Jahr nicht funktionieren. Schon der Börsenspekulant Mark Twain hatte richtigerweise erkannt: „Die anderen gefährlichen Börsenmonate neben dem Mai sind Januar, Februar, März, April, Juni, .......“. Ein richtig starkes Signal haben die chinesischen Aktienbörsen geliefert. Der von uns oft genannte Shanghai B-Share-Index ist nach dem Ausbruch aus der Konsolidierungsflagge binnen Wochenfrist um 14,56 % auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Speziell am Freitag sprang der Index von 428 auf 455, das sind immerhin + 6,3 %. Auslöser für diese rasante Entwicklung war die dritte Leitzinssenkung in Folge durch die chinesische Zentralbank (People’s Bank of China) auf 5,1 %. Den Chinesen genügt das Wirtschaftswachstum von + 7,5  % pro Jahr offensichtlich nicht mehr; die Notenbank sieht sich genötigt, die Geldschleusen wieder zu öffnen. Gut möglich ist auch, dass die chinesischen Banken dringend Hilfe benötigen; für chinesische Banken sind faule Kredite nämlich nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel. Die Signale aus China sollte eigentlich jeder verstehen.

  • 17/15 - 11. Mai 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir hatten Sie in den letzten beiden Ausgaben des „Inside Guide“ aufgemuntert, sich von der Korrektur an den Aktienmärkten nicht verrückt machen zu lassen und stattdessen beherzt zuzugreifen. Auf der Titelseite der letzten Ausgabe kommentierten wir den Chart des DAX sogar mit den Worten “Kaufen! Kaufen! Kaufen!“. Et Voilà! Am Donnerstag und Freitag legte der DAX vom Tief der Korrektur (11.167 Punkte) um + 543 Punkte (+ 4,9 %) zu. Es läuft also wieder rund. Dass die „Mutter aller Börsenhaussen“ auch weiterhin voll intakt ist, belegen die US-Börsen. Dem S & P 500 Index fehlen nach der massiven Wochenend-Rally gerade mal 10 Punkte (weniger als ½ %) zum „Alltime High“. Man braucht eigentlich kein Prophet zu sein, um zu vermuten, dass die Aktienmärkte in den nächsten Wochen reihenweise neue „Alltime Highs“ produzieren werden.

  • 16/15 - 04. Mai 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    seit Wochen und Monaten reden wir davon, dass amerikanische Analysten, Politiker und Notenbanker sich selbst belügen, wenn sie den Eindruck erwecken, dass mit der US-Konjunktur und dem US-Arbeitsmarkt alles in bester Ordnung sei. Und da die US-Konjunktur angeblich vor Kraft nur so strotzt, könne, so wurde emsig „fabuliert“,  die FED die Leitzinsen wieder anheben und die Rückkehr zur Zins-Normalität einleiten. Dahinter steckte die Panik-Propaganda interessierter Investmentbanken, die sich offensichtlich falsch positioniert hatten und seit Monaten zusehen müssen, wie ein „Alltime High“ nach dem anderen erreicht wird. Das Hauptargument dieser Negativ-Propaganda war stets, dass die Kurse wegen der lockeren Geldpolitikliquiditätsgetrieben“ seien. Mit dem „möglichen“ Ende der lockeren Geldpolitik wäre auch das Ende der Mega-Hausse besiegelt. Wir sahen das stets anders und beurteilten die US-Konjunktur und den US-Arbeitsmarkt eher skeptisch.

Juni 2015

  • 24/15 - 29. Juni 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    die erste Hälfte des Börsenjahres 2015 ist geschafft! Was ist Sache? Wie man sieht, ist unsere Prognose von einer Fortsetzung der Börsenhausse eingetroffen und auch unsere Top-Empfehlung für 2015, Gold, macht eine gute Figur. Der Goldpreis wird saisonal bedingt in der zweiten Jahreshälfte abheben. 

  • 23/15 - 22. Juni 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    Janet Yellen hat jetzt auch begriffen, dass es keine Spielräume für Zinserhöhungen gibt und ist zur „Taube“ mutiert. Die Aktien- und Edelmetallkurse haben sofort nach oben gedreht und z.T. neue „Alltime Highs“ produziert. Besonders bemerkenswert ist, dass der Nasdaq Composite Index das „Alltime High“ vom März 2000 nach über 15 Jahren endlich übersprungen hat. Mit 5.143 wurde am Donnerstag ein neues Rekordhoch markiert. Ist das der Aufbruch zu neuen Ufern oder sind das die letzten Zucker einer über 7 Jahre währenden Aktienmarkt-Hausse? Wir bleiben natürlich weiter extrem bullisch und rechnen noch mit Panik-Käufen. Man sollte wissen, dass die Aktien des Technologie-Indexes Nasdaq Composite  im Jahr 2000 nach einem kometenhaften Aufstieg restlos überbewertet waren. Der Begriff „überbewertet“ ist dabei noch stark untertrieben. Die damaligen Bewertungen waren fern jeglicher Realität, sodass ein Crash unvermeidlich war.

  • 22/15 - 15. Juni 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    in dieser Ausgabe möchten wir darauf hinweisen, dass sich beim Goldpreis in der zweiten Hälfte des Jahres einiges tun könnte. Zum Jahresbeginn hatten wir Gold zum besten Investment des Jahres 2015 gekürt, und daran halten wir fest. Im Januar legte der Goldpreis in €uro von 977.81 € auf 1.168.45 € in der Spitze (am 26. Januar) zu, das waren schnelle +19,49 %. Im weiteren Jahresverlauf folgte die Korrektur, so dass von den + 19,49 % aktuell noch + 7,30 % übrig geblieben sind. Der DAX startete im Januar bei 9.805.55 und erreichte erst am 10. April mit 12.390,75 sein Jahreshoch. Dies war mit + 26,36 % im Vergleich zum Goldpreis das bessere Ergebnis. Von den + 26,36 % sind aktuell immerhin noch + 14,19 % übriggeblieben. Die jüngste Korrektur ist absolut nicht ungewöhnlich; immerhin startete der letzte Kursschub beim DAX bereits im Oktober und brachte in der Spitze rd. + 48 %. Derart gewaltige Zuwächse müssen erst einmal verdaut werden, bevor die Jahrhundert-Hausse weitergeht.

  • 21/15 - 08. Juni 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    das Thema Griechenland macht weiter Furore und hat an den Börsen für Turbulenzen gesorgt. Es ist nicht gerade förderlich, wenn ständig von einem Staatsbankrott resp. von einem Austritt Griechenlands aus der Währungsunion gesprochen wird. Noch weniger förderlich ist es, wenn europäische Politiker sich ständig über das Verhalten griechischer Politiker in der Schuldenfrage „mokieren“. Geradezu vertrauenszerstörend ist es, wenn dann auch noch die Medien ständig darüber berichten, welchen Betrag Griechenland bis zu einem bestimmten Datum an die Gläubiger zahlen muss. Auf derartige „Wasserstandsmeldungen“ kann die Welt durchaus verzichten. Wir konstatieren: Was sich europäische Politiker in der Griechenlandfrage leisten ist ein Trauerspiel und zeugt von „nullökonomischem Sachverstand. Fakt ist: Eine Austeritätspolitik zur Lösung eines Schuldenproblems hat in der Wirtschaftsgeschichte noch nie funktioniert, sie wird auch in Zukunft nicht funktionieren und sie hat auch in Griechenland nicht funktioniert.

  • 20/15 - 01. Juni 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    wie Sie wissen, haben wir zum Thema „Leitzinsanhebung in den USA“ eine vom „Mainstream“ abweichende Meinung. In der letzten Ausgabe hatten wir die im Protokoll zur Sitzung des FOMC (Offenmarktausschuss) vom 28./29. April getätigten Aussagen, die in den Medien falsch wiedergegeben wurden, richtig dargestellt. Die vielen für ihre Propaganda bezahlten Analysten und Journalistenklittern“ Aussagen von Personen, die Märkte beeinflussen können, gezielt so, dass sie ins Schema der Auftraggeber passen. So wurde Janet Yellen mit der Aussage zitiert, sie plane eine Leitzinsanhebung definitiv noch in 2015. Möglich ist natürlich alles, auch eine Leitzinsanhebung im September (Mainstream-Meinung) oder im Dezember 2015.

Juli 2015

  • 25/15 - 06. Juli 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    zunächst ein Hinweis in eigener Sache. Diese Ausgabe # 25 des „Inside Guide“ ist die planmäßig letzte Ausgabe vor unserer traditionellen Sommerpause. Da die Börsen in den Sommermonaten in der Regel auf der Stelle treten mit meist steigender Tendenz in den letzten Jahren, nutzen wir die Gelegenheit, selbst etwas Urlaub zu machen. Seit unserer ersten Ausgabe in 1993 sind im Sommer nie dramatische Dinge passiert. Sollte dennoch etwas Bedeutsames geschehen, melden wir uns vorzeitig aus dem Urlaub zurück und informieren Sie umfassend. Planmäßig erscheint die Ausgabe # 26 am 24. August. Nach dem OXI (Nein) in Griechenland wird es ungemütlich. Wir sind fast sicher, dass wir uns vorzeitig zurückmelden werden. Unsere Meinung zum Thema kennen Sie. 

August 2015

  • 30/15 - 31. August 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    was war das denn? Spontan fällt uns dazu ein, zu welcher Erkenntnis der unvergessene André Kostolany recht frühzeitig gekommen ist: „Nirgendwo gibt es pro Quadratmeter mehr Verrückte als auf dem Börsenparkett“. Kostolany meinte damit wohl das oft irrationale Verhalten von Spekulanten, die von einer Sekunde auf die andere und ohne besonderen Anlass alles in Frage stellen, wovon sie eben noch zu 100 % überzeugt waren. Es liegt in der Natur der Sache, dass es mit der Gelassenheit schnell vorbei ist, wenn nicht mit „Monopoly-Geld“, sondern mit richtigem Geld gespielt wird.

  • 29/15 - 24. August 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    autsch! Das tat weh, auch wenn die Korrektur an den Aktienmärkten längst überfällig war. Damit wird aus unserer traditionellen Sommerpause wohl auch nichts mehr; wir melden uns jetzt ein viertes Mal außerplanmäßig zurück. Das erste Mal ging es um Griechenland, beim zweiten Mal um die vermeintliche Leitzinsanhebung und beim dritten Mal schließlich ums Gold. Heute geht es um die Aktienmärkte, die gerade ihren „sell off“ hinter sich gebracht haben. Jetzt nur nicht in Panik verfallen!

  • 27/15 - 10. August 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    eigentlich wollten wir unsere traditionelle Sommerpause nicht ein weiteres Mal unterbrechen, aber wir denken, es ist notwendig, um Sie vor Anlagefehlern zu bewahren. Das Bild, das eine Vielzahl von Analysten und Kommentatoren von den Kapitalmärkten zeichnet, ist irreführend. Zentrales Thema ist immer noch die potenzielle Leitzinsanhebung durch die FED.

  • 26/15 – 06. August 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    zunächst ein Hinweis in eigener Sache. Diese Ausgabe # 25 des „Inside Guide“ ist die planmäßig letzte Ausgabe vor unserer traditionellen Sommerpause. Da die Börsen in den Sommermonaten in der Regel auf der Stelle treten mit meist steigender Tendenz in den letzten Jahren, nutzen wir die Gelegenheit, selbst etwas Urlaub zu machen. Seit unserer ersten Ausgabe in 1993 sind im Sommer nie dramatische Dinge passiert. Sollte dennoch etwas Bedeutsames geschehen, melden wir uns vorzeitig aus dem Urlaub zurück und informieren Sie umfassend. Planmäßig erscheint die Ausgabe # 26 am 24. August. Nach dem OXI (Nein) in Griechenland wird es ungemütlich. Wir sind fast sicher, dass wir uns vorzeitig zurückmelden werden. Unsere Meinung zum Thema kennen Sie. 

September 2015

  • 34/15 - 28. September 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    knapp zwei Wochen nach der Zinsentscheidung der FED haben sich die Dinge so entwickelt, wie man es eigentlich erwarten konnte. Staatsanleihen  konnten dank der heftigen Rendite-Abschläge erhebliche Kursgewinne erzielen. Da diese Kursgewinne bei Bonds angesichts der Zinsentscheidung zu erwarten waren, wollten institutionelle Anleger an diesen „sicheren“ Gewinnen partizipieren und schichteten Gelder von den Aktienmärkten in die Bondmärkte um. Damit war eine temporär negative Stimmung an den Aktienmärkten förmlich vorprogrammiert.

  • 33/15 - 21. September 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    es kam, wie es kommen musste. Eine Leitzinsanhebung fand nicht statt und die Renditen der Staatsanleihen stürzten ab. Genutzt hat die „Farce“ um eine mögliche Leitzinsanhebung neben den Staatsanleihen nur dem Goldpreis und dem €uro. Einmal mehr durften wir die gleiche „Schmierenkomödie“ erleben, die Janet Yellen und ihre anderen FOMC-Mitglieder schon vor 12 Monaten, vor 6 Monaten und vor 3 Monaten geboten haben; und gehen Sie davon aus, dass das „Schmierentheater“ sich weiter bis ins Jahr 2016 und vermutlich darüber hinaus hinzieht.

  • 31/15 - 07. Dezember 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    Volatilität ist das dominierende Thema dieser Tage. Das hektische Hin und Her an Börsen und die prozentual extremen Kursausschläge, die auch noch völlig überraschend auftreten (wie zuletzt beim Ölpreis) erzeugen bei den Marktteilnehmern erhebliche Verunsicherung. Viele Kursbewegungen sind schwer verständlich und kaum erklärbar.

Oktober 2015

  • 37/15 - 19. Oktober 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir hatten in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ erläutert, warum wir gerade eine „Gezeitenwende“ erleben. An den Aktienmärkten wurde jetzt die dritte Stufe einer „Jahrtausendhausse“ gezündet, deren Kulminationspunkt erst bei deutlich höheren Kursen erreicht wird. Kursgewinne von 50-70 % sind drin, und das in einem sehr überschaubaren Zeitraum. Viel dramatischer dürfte die Entwicklung an den Edelmetallmärkten werden. Wenn es darum geht, sein Geldvermögen vor „Geldwertschwund“ und einer Währungsreform zu schützen, dann war, ist und bleibt Gold die „Ersatzwährung“ der letzten Instanz.

  • 36/15 - 12. Oktober 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    die vergangene Woche war eine Woche der Superlativen

    • Größter Kursanstieg an den globalen Aktienmärkten der letzten 4 Jahre! Der Dow Jones ist rekordverdächtige 6 Tage in Folge gestiegen und die wichtigsten US-Aktien-Indizes nähern sich ihren „Alltime Highs“!
    • Substanzieller Ausbruch bei Minenaktien nach ausgeprägter Bodenbildung und nach mehrjährigem Abwärtstrend!
    • Größter wöchentlicher Kursanstieg bei Rohöl!
    • Sensationeller Preisanstieg bei Basismetallen (Kupfer, Aluminium, Zink). Allein am Freitag stieg der Zink-Preis um über 10 %!
    • Substanzieller Anstieg bei den Edelmetallmärkten! Der Goldpreis stieg am Freitag um 17 1/2 $ oder + 1,5 %. Ein bedeutender Ausbruch nach langer Bodenbildung ist geschafft! 
  • 35/15 - 05. Oktober 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    das III. Quartal 2015 hat bei allen wichtigen Aktien-Indizes Verluste gebracht. Das schafft „per seVerunsicherung bei den Anlegern. Die Vielzahl der unterschiedlichsten Stellungnahmen hilft nicht gerade, die Verunsicherung zu beseitigen. Dazu gesellt sich die hohe Volatilität. Gerade gehen die Kurse noch kräftig nach oben, und am Tag darauf passiert das genaue Gegenteil; das „Rauf“ und „Runter“ in kurzen zeitlichen Abständen macht das Chaos perfekt.

November 2015

  • 42/15 - 23. November 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    die Anschläge in Paris haben gezeigt, dass die Welt nicht sicherer wird. Die Terrorismusgefahren und die Flüchtlingsproblematik werden auch die Kapital-, Devisen- und Rohstoffmärkte beeinflussen. Grundsätzlich kann man sagen, dass die von uns aufgezeigten Tendenzen (steigende Aktienkurse, steigender Goldpreis, sinkende Zinsen, mehr „Quantitative Easing“ u.a.) noch verstärkt werden. Den stärksten Einfluss auf die Märkte hat aber nach wie vor die ultralockere Geldpolitik der Notenbanken. Die Kombination von „Negativzinsen“ und „Quantitative Easing“-Programmen sind zwar einerseits zwingend notwendig, um einem unkontrollierten Kollaps des Finanzsystems entgegenzuwirken, andererseits hat sie aber auch verheerende Nebenwirkungen, die auf Dauer nicht durchzuhalten sind.

  • 41/15 - 16. November 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    immer wieder erreichen uns individuelle Fragen unserer Leser zum bevorstehenden „Global Currency Reset (Währungsreform). Aus zeitlichen Gründen können wir individuelle Fragen nicht beantworten. Häufig gestellte Fragen beantworten wir indirekt im „Inside Guide“ oder in den Sonderberichten des „Inside Guide“. Zuletzt wurde häufig gefragt, ob wir den „Tag Xzeitlich eingrenzen können und was mit unterschiedlichen Anlage-Vehikeln passieren wird, insbesondere mit Derivaten, speziell ETF´s und ETC´s. Wie Sie wissen halten wir von Derivaten überhaupt nichts, sie sind, wie Warren Buffett zu Recht sagte, die Massenvernichtungswaffen unseres Finanzsystems.

  • 39/15 - 02. November 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    die ersten 10 Monate des Börsenjahres sind geschafft und es ist mal wieder Zeit für eine Bestandsaufnahme, zumal es weitereSuperlativen“ zu vermelden gibt. Der Börsenmonat Oktober war für die wichtigsten Aktien-Indizes der beste Börsenmonat der letzten 4 Jahre. Der Dow Jones hat es sogar geschafft, mit einem Plus von 1.378,84 Punkten den größten Punkte-Anstieg in seiner Geschichte hinzulegen.

  • 40/15 - 09. November 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    es läuft! Die Aktienmärkte haben in der vergangen Woche erneut kräftig zugelegt, auch wenn die Wochenhöchstkurse nicht gehalten werden konnten. Immerhin sind insbesondere die US-Aktien-Indizes nur ganz knapp an den „Alltime Highs“ vorbeigeschrammt. Dem S & P 500 fehlten gerade mal 33 Punkte zum „Alltime High“, beim Nasdaq Composite waren es lediglich 85 Punkte. Die Abstände zu den jeweiligen „Alltime Highs“ sind jetzt so knapp, dass sie binnen eines einzigen Börsentages aufgeholt werden können. Die Historie zeigt, dass bei einer Annäherung an die Höchstkurse recht bald der „Durchbruch“ erfolgt und die Kurse danach massiv nach oben springen.

Dezember 2015

  • 46/15 - 21. Dezember 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    den ultimativenHärtetest“ von US-Leitzinser-höhung + 4-facher Hexensabbat + Jahresende + Ölpreis-Absturz haben die Märkte mit Bravour leicht höher überstanden. Jetzt heißt es nur noch Grünes Licht für Aktien und Gold! Apropos Leitzinserhöhung: Stellen Sie sich vor, sie treten mitten im Winter hinaus auf Ihre Gartenterrasse und stellen fest,  dass sich bei grimmigem Frost ein Schneesturm aufbaut.

  • 45/15 - 14. Dezember 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    die ultra-lockere Geldpolitik der Notenbanken war in 2015 stets das zentrale Thema jeder Börsenberichterstattung. Alle Analysten und Journalisten sind sich darin einig, dass das komplette Kursgeschehen durch die Aktivitäten der Notenbanken determiniert wird. Zu Recht wird die Zinsentscheidung der FED am Mittwoch heftig diskutiert werden. Neben der Überschuldungsproblematik, den Negativ-Zinsen und der „Gelddruckerei“ gibt es noch ein weiteres zentrales Thema, nämlich den Verfall der Rohstoffpreise.

  • 44/15 - 07. Dezember 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    was war das denn? Man könnte fast meinen, die 3-Tage-Show von Janet Yellen und Mario Draghi war bis ins Detail inszeniert, um die Märkte auf ihre Belastbarkeit zu testen. Da die US-Aktien-Indizes und der Goldpreis am Freitag nach den zwischenzeitlichen Kursturbulenzen im Wochenvergleich höher notierten, wurde der „Belastbarkeitstest“ souverän bestanden. Der Ablauf der Ereignisse und die Börsenreaktionen waren geradezu klassisch. Vor der EZB-Sitzung am Donnerstag meldete sich noch Janet Yellen in einer Rede in Washington (die nicht zum Pflichtprogramm gehörte) zu Wort, um über die allgemeine Wirtschaftslage zu schwadronieren. Was die Vereinigung amerikanischer Ökonomen zu hören bekam, kennen wir schon.

Januar 2016

  • 03/16 - 25. Januar 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    am Donnerstag hat Mario „What ever it takes“ Draghi der Welt deutlich gemacht, wer in Sachen Notenbank-Politik die Marschrichtung vorgibt. Die Welt hat aufmerksam zugehört und die Börsen haben entsprechend reagiert.

  • 02/16 - 18. Januar 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    die Stimmung ist eingetrübt; statt der vielfach erwarteten Neujahrs-Rallye hagelte es in den ersten beiden Börsenwochen Kursverluste satt. Alles fällt, nur Gold steigt! Einen derartigen Jahresauftakt haben wir trotz vieler Jahrzehnte Börsenerfahrung noch nie erlebt.

  • 01/16 - 11. Januar 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    Autsch! Janet Yellen hat für ihr schwachsinniges Zins-Experiment schneller als gedacht die Quittung bekommen. Bankschließungen, Unternehmensinsolvenzen und Staatsbankrotte werden jetzt nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die USA treiben Schwellenländer wie China, Brasilien und Russland auf direktem Weg in den Ruin, und „schaufeln sich damit ihr eigenes Grab“! Der durch China neu gestartete Währungskrieg wird allen Volkswirtschaften schaden, nur Besitzer von physischem Gold werden profitieren.

Februar 2016

  • 07/16 - 29. Februar 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    Aktionäre haben es in diesen Tagen nicht leicht. Die Kurse bewegen sich wie ein Jo-Jo rauf und runter, und zwar mit enormen Ausschlägen. Vor allem Institutionelle lassen sich wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen von einer Ecke in die andere treiben, immer die Ölpreise fest im Blick, denn die zeigen wie ein Seismograph zuverlässig an, ob Aktien steigen oder fallen müssen. Für „Profis“ ist dieses „aufgeschreckte“ Verhalten eigentlich unwürdig.

  • 06/16 - 22. Februar 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    das war eine tolle Woche für Aktien! Der vorangegangene massive Absturz bei Aktien statt „Neujahrs-Rally“ hatte trotzdem eine historische Dimension. Dafür „vielen Dank“ Janet Yellen! In völliger Verkennung der Realität erhöhte die FED-Chefin am 17. Dezember 2015 nach 9 ½  Jahren erstmals wieder die US-Leitzinsen (Federal Fund Rate) von 0-0,25 % auf 0,25-0,50 %. Gleichzeitig kündigte Janet Yellen weitere 4 Zinsschritte in 2016 an; der nächste Zinsschritt hätte eigentlich gleich im Januar stattfinden sollen, wozu es offensichtlich nicht mehr kam. Wir hielten die Zinsentscheidung der FED stets für falsch und absurd.

  • 05/16 - 15. Februar 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    leider kommt aus technischen Gründen (Druckereibetrieb) die Ausgabe # 5 des „Inside Guide“ mit einer Woche Verspätung. An den mindestens 40 Ausgaben pro Jahr ändert das natürlich nichts. Dass sich die Dinge ausgerechnet in den letzten 10 Börsentagen an den Kapitalmärkten richtig dramatisch entwickelt haben war einfach Pech. Allerdings sind wir uns sicher, dass sich die „Verwerfungen“ im internationalen Finanzsystem in 2016 weiter zuspitzen werden. Was wir derzeit erleben ist erst die Ouvertüre von dem, was uns bevorsteht, nämlich das Zerbersten des Finanz- und Währungssystems resp.

  • 04/16 - 01. Februar 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    der Paukenschlag aus Japan zum Wochenende hat es in sich! Am 21. Januar hatte Mario „What ever it takes“ Draghi der Welt klar gemacht, in welche Richtung die Zinsen weltweit tendieren werden, am 28. Januar hat Janet Yellen von einem weiteren Zinsschritt abgesehen und ist in Sachen „Zinsnormalisierungzurückgerudert und am Freitag den 29. Januar bekam die gute Frau von BoJ-Chef Haruhiko Kuroda auch noch eine Ohrwatschen verpasst, die Wirkung zeigen wird.

März 2016

  • 10/16 - 21. März 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    nur mal so: Zum Frühlingsanfang (20. März) ist die „Mutter aller Aktienmarkt-Haussen7 Jahre und 10 Tage alt – und intakter denn je zuvor! Die notwendigen Korrekturen wurden alle gut überstanden und man darf sich auf neue „Alltime Highs“ freuen. Der Dow Jones Industrials hatte zuletzt 5 Wochen in Folge im Plus geschlossen und jetzt ein neues Jahreshoch erreicht. Außerdem hat der Dow für das Jahr 2016 wieder die Pluszone erreicht. Wie Sie wissen, begann das Aktienjahr 2016 mit herben Verlusten, die in direktem Zusammenhang mit dem Verfall der Ölpreise standen. Wegen der niedrigen Ölpreise waren fast alle Staatsfonds gezwungen, Aktienbestände abzubauen, um Haushaltslücken auszugleichen.

  • 09/16 - 14. März 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    das Ereignis der Woche war die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag mit nachfolgender Pressekonferenz. Die gewaltigen Kursturbulenzen, die noch während Draghis Pressekonferenz begannen und die Märkte kräftig durchschüttelten, gaben Analysten stundenlang Rätsel auf. Was war da los und was bedeutet das alles?

  • 08/16 - 07. März 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    wenn man die ersten beiden Börsenmonate des Jahres Revue passieren lässt, dann gibt es einen großen Gewinner, und das ist Gold. Nur geringfügig legen Staatsanleihen zu. Mit allen anderen Anlage-Vehikeln wurden Verluste produziert, und die waren teilweise heftig. Auch wenn DAX & Co. sich inzwischen wieder kräftig erholt haben, sind die Verluste vom Jahresbeginn noch nicht ausgeglichen. Keine Sorge, auch die Aktienmärkte werden in Kürze wieder neue historische Höchstkurse erreichen. Die Chart-Technik liefert jedenfalls die stärksten Kaufsignale, die es bei der längerfristigen Kursprognose gibt.

April 2016

  • 14/16 - 25. April 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir hatten schon in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ für Aktien, Devisen, Zinsen, Rohöl und Gold die aktuelle Ausgangslage beschrieben. In diesem Zusammenhang erinnerten wir an die Stimmung zum Jahresbeginn und erklärten, wie wir die Zukunft sehen. Jeder erfolgreiche Anleger sollte aber aus Erlebtem auch lernen, um in der Zukunft bessere Entscheidungen treffen zu können. Gerade der Verlauf in den vergangenen Monaten ist nämlich ein „Lehrstück“ par excellence.

  • 13/16 - 18. April 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In der laufenden und der darauf folgenden Woche finden wichtige Notenbank-Meetings statt. Die EZB eröffnet den Reigen am 21. April, danach folgen die FED am 27. April und die BoJ am 28. April. Es geht natürlich um die zukünftige Zinsentwicklung und um neue „unkonventionelle“ Maßnahmen der wichtigsten Notenbanken (Ausgabe von „Helikopter-Geld“ durch die BoJ). Also Standortbetrachtung: Was ist los mit Aktien, Gold, Zinsen, Devisen und Rohöl.

  • 12/16 - 11. April 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    Oh, wie schön ist Panama“, und die Banken sind mal wieder in vorderster Front dabei. Wenigstens stimmt diesmal der Unterhaltungswert. Wer hätte gedacht, dass die 40 Jahre alte Janosch-Geschichte derart an Aktualität gewinnt. Die Botschaft der bekannten Kinder-Geschichte ist doch die: „Das Paradies findet man zu Hause“ und „Wenn man einen Freund hat, ....., braucht man sich vor nichts zu fürchten.

  • 11/16 - 04. April 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir melden uns nach verbrachten Osterferien in alter Frische zurück. Am vergangenen Donnerstag endete das I. Quartal des laufenden Börsenjahres. Die Bilanz ist einigermaßen gemischt!

Mai 2016

  • 19/16 - 30. Mai 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    in den letzten 3 Ausgaben des „Inside Guide“ hatten wir aus aktuellem Anlass über den „Paradigmenwechsel“ im internationalen Goldhandel berichtet. Wir versuchen in dieser Ausgabe zu erklären, welche gravierenden Folgen dieser „Paradigmenwechsel“ für den Goldpreis, für die Notenbanken und für das aktuelle Währungssystem haben wird.

  • 18/16 - 23. Mai 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    in der letzten Ausgabe und vorletzten Ausgabe des „Inside Guide“ befassten wir uns mit dem neu gestarteten Gold-Fixing in Shanghai für den physischen Goldhandel. Seit Jahrzehnten gab es ein Gold-Fixing ausschließlich in London. Das neue Gold-Fixing in Shanghai stellt aus unserer Sicht einen „Paradigmen-Wechsel“ im internationalen Goldhandel dar, der weitreichende Folgen für die Entwicklung des Goldpreises haben wird. Das Gold-Fixing in Shanghai ist Teil einer Gesamtstrategie der Chinesen, die zum Ziel hat, die Leitwährung „US-Dollar“ zu unterminieren und den US-Dollar als Handelswährung zu umgehen.

  • 17/16 - 16. Mai 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    die vergangene Woche ist durch weiter sinkende Renditen und steigende Ölpreise aufgefallen. Aktien notierten im Wochenvergleich teils etwas besser (DAX), teils etwas schwächer (S & P 500, DOW, Nasdaq). Gold verlor zur Wochenmitte etwas deutlicher, konnte sich aber sofort wieder erholen, sodass die Veränderung im Wochenvergleich minimal ausfiel. Interessant waren Meldungen, die Aktien unseres Muster-Depot betreffen. Zunächst hat es die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, erneut geschafft, Apple als teuerstes Unternehmen der Welt zu überholen.

  • 16/16 - 09. Mai 2015


    Sehr geehrte Kollegen,

    das Datum „Dienstag 19. April 2016“ sollten Sie sich merken. An diesem Tag hat die Shanghai Gold Exchange ihr erstes Gold-Fixing in Chinesischen Yuan durchgeführt. Offensichtlich hat die Analysten- und Journalistenszene die immense Bedeutung dieses Vorgangs noch gar nicht begriffen.

  • 15/16 - 02. Mai 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    wenn man einmal davon absieht, dass Gold in 2016 allen anderen Asset Klassen die Show stiehlt, ist die Situation an den Aktien-, Devisen-, Bond- und Rohstoffmärkten auf den ersten Blick etwas verwirrender. Was wir sehen, stimmt uns aber sehr positiv. Das Thema der Stunde heißt „Gruppen-Rotation“. Es ist doch so: An den Börsen gibt es keineEinbahnstraßen“, und das gilt für alle Asset-Klassen gleichermaßen. Nichts entwickelt sich ohne Korrektur dauerhaft nach oben oder nach unten.

Juni 2016

  • 23/16 - 27. Juni 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    das waren doch mal ordentliche Kursbewegungen, bei Aktien leider in die falsche Richtung. Dramatisch besser lief es bei Gold und Goldminenaktien. Auch Staatsanleihen konnten kräftig zulegen, da die Renditen ins Bodenlose stürzten. Ganz wichtig: Panik ist aber nicht angebracht, deshalb die „Beruhigungspille“ zuerst. Vergessen Sie auch ganz schnell den Begriff „Schwarzer Freitag“, der vorschnell die Runde machte. Der Begriff „Schwarzer Freitag“ ist der Situation nach Bekanntwerden der Abstimmungsergebnisse nicht angemessen. Das Problem war lediglich, dass sich fast die komplette Investment-Gemeinde falsch positioniert hatte.

  • 22/16 - 20. Juni 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    die vergangene Woche war ereignisreich wie selten. Zunächst einmal gab es, wie von uns erwartet, keine weitere US-Leitzinsanhebung. Wer die nachfolgende Pressekonferenz von Janet Yellen aufmerksam verfolgte, der konnte den Eindruck bekommen, dass die FED-Chefin den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verloren hat. Vielleicht täuscht dieser Eindruck aber auch. Unser Eindruck war der, dass Janet Yellen als „Schlaftablette auf zwei Beinen“ Fabelmärchen erzählt, an die sie selbst nicht glaubt. Wir glauben deshalb, dass die Frau endlich in der Realität angekommen ist.

  • 21/16 - 13. Juni 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    der vergangene Freitag war ein denkwürdiger Tag. Zum Wochenschluss hagelte es neue historische Tiefststände bei den Renditen von Staatsanleihen und das wiederum wurde von vielen „Börsenlegenden“ wie George Soros, Bill Gross, Carl Icahn u.a. mit drastischen Worten kommentiert.

  • 20/16 - 06. Juni 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    der unvergessene André Kostolany bemerkte einmal, dass es nirgendwo mehr Verrückte pro Quadratmeter gibt, als auf dem Börsenparkett. Heute läuft der Handel zwar elektronisch und ein Börsenparkett wird nicht mehr benötigt, aber Kosto’s Einschätzung zu Händlern, Analysten, Kommentatoren und Börsianern können wir zu 100 % bestätigen. Wir fühlen uns schon länger wie von lauter Verrückten umgeben. Die Ereignisse vom letzten Freitag haben uns das wieder einmal deutlich gemacht. Wir meinen den „verheerendschlechten Arbeitsmarktbericht und die nachfolgenden Reaktionen an den Bond-, Devisen-, Aktien- und Edelmetallmärkten sowie die Statements der Kommentatoren.

Juli 2016

  • 27/16 - 25. Juli 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    anlässlich der Ereignisse in der Türkei hatten wir in der letzten Ausgabe darauf hingewiesen, dass sich die politischen Risiken derzeit global verschärfen. Neben den militärischen Konflikten im Nahen Osten und dem Chaos in den Maghreb-Staaten infolge des „Arabischen Frühlings“ sollte man auch die Konflikte der Großmächte im Auge behalten. China fordert die Welt durch die Besetzung von Inseln und Atollen im südchinesischen Meer heraus. Da China die annektierten Gebiete zu militärischen Festungen ausbaut ist klar, dass es um die Kontrolle der Seewege geht, über die 70 % des Welthandels abgewickelt wird. Außerdem hat es China auf die erheblichen Rohstoffvorkommen und den Fischreichtum abgesehen. Auch Russland hat sich mit der Annektion von Teilen der Ukraine keine Freunde gemacht und scharfe Sanktionen provoziert. Die Brexit-Abstimmung, die Probleme bei den Verhandlungen über die nordatlantischen Handelsabkommen (TTIP, CETA), der Streit innerhalb der EU um die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und die sonstigen globalen Konflikte eröffnen keine friedvollen Perspektiven. Die Welt ist regelrecht auf „Krawall gebürstet.

  • 26/16 - 18. Juli 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    es wird nicht langweilig! Wenn das so weitergeht, dann werden wir wohl auch dieses Jahr auf unsere wohlverdiente Sommerpause verzichten müssen. Der Militär-Putsch in der Türkei hat gezeigt, wie schnell an den Weltbörsen gravierende Veränderungen eintreten können. Der Militärputsch wurde am Freitag kurz vor Börsenschluss bekannt, sodass die Märkte kaum noch Zeit hatten zu reagieren. Immerhin sprang der Goldpreis in den letzten Handelsminuten von 1.326,05 $ auf 1.338,90 $ (+ 0,97 %) nach oben, um bei 1.337,70 $ zu schließen. In €uro gerechnet sprang der Goldpreis von 1.197,99 € auf 1.213,72 € (+ 1,31 %), um bei 1.212,02 € zu schließen.

  • 25/16 - 11. Juli 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    es läuft, und zwar genau so, wie wir das prognostiziert hatten. Wir hatten angekündigt, dass beim S & P 500 neueAlltime Highsunmittelbar bevorstehen. Für Gold, das den besten Schutz gegen die „Geldentwertungspolitik“ der Notenbanken bietet, erwarteten wir noch stärkere Kurssteigerungen. Et Voilà! Am Freitag schloss der S & P 500 mit 2.129,90 auf dem höchsten Stand seiner Geschichte (genau wie unser Muster-Depot). Das absoluteAlltime High“ von 2.133 wurde im Tagesverlauf nur um 1 Punkt verfehlt. Auf Schlusskursbasis erreichte der Goldpreis mit 1.367,40 $ den höchsten Stand des Jahres. Damit hat der Goldpreis seit Jahresbeginn um + 28,9 % zugelegt. In €uro gerechnet hat der Goldpreis seit Jahresbeginn immerhin noch + 26,7 % gewonnen.

  • 24/16 - 04. Juli 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    das erste Halbjahr ist gelaufen, und da möchten wir zunächst mal Bilanz ziehen. Was waren für 2016 unsere Prognosen und was ist daraus geworden? Wir haben uns deshalb die Ausgabe # 46 vom 21. Dezember 2015 und die Ausgabe #1 vom 11. Januar 2016 nochmals hinsichtlich unserer Prognosen angesehen. In der letzten Ausgabe des vergangenen Jahres hatten wir die US-Leitzinserhöhung heftig kritisiert und in 14 Punkten dargelegt, warum Janet Yellen mit ihren „Zinserhöhungsphantasien“ völlig falsch liegt. Wörtlich schrieben wir:

August 2016

  • 32/16 - 29. August 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    in den letzten beiden Ausgaben hatten wir Überlegungen zum künftigen Weltwährungssystem angestellt. Dabei waren wir zu dem Ergebnis gekommen, dass Gold auch in dem neuen Währungssystem eine wichtige Rolle spielen wird, zumindest als zunächst einzige Währungsreserve für Schwellenländer. Auch ein neuerGolddevisenstandard“ ist nicht ausgeschlossen. Vernünftig kann ein solcher „Golddevisenstandard“ wegen des „Triffin Dilemmasnur dann funktionieren, wenn die „Devisenbasis“ an der sich alle anderen Staaten orientieren müssen, wesentlich größer ist, als nach dem „Bretton Woods“ System.

  • 31/16 - 22. August 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    in der vergangenen Woche traten die Kurse auf der Stelle. Der S & P 500 schloss im Wochenvergleich mit 2.183,87 gegen 2.184,05 (Vorwoche) auf exakt gleichem Niveau. Der Nasdaq Composite konnte im Wochenvergleich leicht zulegen, während DOW und DAX etwas niedriger notierten. Für die Aktienmärkte gilt weiter unsere Grundregel: Wenn die Kurse trotz aller Unkenrufe partout nicht fallen wollen, dann werden sie letztlich steigen.

  • 30/16 - 15. August 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    auch wenn die Masse der Anleger und viele Großinvestoren es nicht wahrhaben wollen, es gab auch in der vergangenen Woche bei den wichtigsten US-Aktien-Indizes S & P 500, Nasdaq Composite und Dow neueAlltime Highs“. Von den wichtigen Leader-Aktien hat jetzt auch Alphabet, die Holding-Gesellschaft von Google, wie von uns angekündigt, ein neuesAlltime High“ markiert. Was die Skeptiker unter den Börsianern einfach nicht begreifen wollen, ist die zeitliche Ausdehnung der Jahrhundert-Hausse an den Aktienmärkten von 7 ½ Jahren.

  • 29/16 - 08. August 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    besser kann es nicht laufen: Neues „Alltime High“ beim S & P 500, neues „Alltime High“ auch beim Nasdaq Composite und natürlich auch ein neues „Alltime High“ bei unserem Muster-Depot, und das Ganze auch noch zum Wochenschluss! Genau wie angekündigt haben die Technologie- und Internet-Giganten wie Apple, Amazon, Alphabet, Facebook und Microsoft die Meute angeführt; der Rest der Aktien, insbesondere die Biotech-Aktien, werden folgen.

September 2016

  • 36/16 - 26. September 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    war mal wieder nichts mit einer US-Leitzinsanhebung am vergangenen Mittwoch! Die komplette Riege der „falschen Gurus“ und „Zinserhöhungsbefürworter“, die in den beiden Wochen vor der FED-Sitzung das große Wort führten und quasi „ex kathedra“ eine US-Leitzinserhöhung um 0.25 % ankündigten, darf wieder in ihrer Kiste abtauchen und über ihre dummes Geschwätz von gestern nachdenken.

  • 35/16 - 19. September 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir erleben derzeit die spannendste Börsenphase des Jahres. Jetzt gilt es vor allem Nerven bewahren, und sich nicht von den Statements prominenter „Börsen-Gurus“ verrückt machen zu lassen. Diese „Börsen-Gurus“ der Hedgefund-Szene können es nicht besser, im Gegenteil: Die Performance der Hedgefunds war in jedem der vergangenen 7 Jahre verheerend.

  • 34/16 - 12. September 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ hatten wir erwartet, dass am Donnerstag Mario Draghi den Börsen einen weiteren Schub verpassen wird. Wir erwarteten von Draghi:

    • Die Verlängerung des QE-Programms um weitere 6 Monate ab April 2017.
    • Eine weitere Senkung des Einlagenzinses von - 0,4 % auf – 0,5 %.
    • Neue Vorgaben zum Anleihenkauf, z.B. geringere Bonitäten.
    • Und der Kauf von Aktien sollte in Aussicht gestellt werden.

    Außerdem erwarteten wir, dass die Prognosen der EZB-Volkswirte für das Wirtschaftswachstum und die Teuerung nach unten korrigieren werden. Im Juni, also noch vor der Brexit-Entscheidung, war für 2017 und 2018 jeweils ein Wachstum von + 1,7 % erwartet worden. Bei der Teuerung ging man von + 1,3 % in 2017 und + 1,6 % in 2018 aus. Am vergangenen Donnerstag war es dann so weit, aber Draghi enttäuschte die Märkte und hielt die Füße still. Schade!

Oktober 2016

  • 40/16 - 24. Oktober 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    mit der Ausgabe # 40 des „Inside Guide“ haben wir eigentlich unser Soll für das Jahr 2016 erfüllt. Die zusätzlichen Ausgaben für 2016 haben sich dadurch ergeben, dass wir, wie schon im vergangenen Jahr, wegen der komplizierten Börsenlage auf unsere Sommerpause verzichtet haben. Die zusätzlichen Ausgaben sind für unsere Leser natürlich kostenlos. Im Nachhinein betrachtet, war unser zusätzlicher Aufwand für unsere Leser sicherlich nützlich. Wir rieten dazu, nicht die Nerven zu verlieren und auf eine Fortsetzung der Hausse zu setzen. Mit neuen „Alltime Highs“ an den US-Börsen und neuen Jahreshochs beim DAX und beim Gold wurde die Standhaftigkeit belohnt. Der Wert unseres Muster-Depots hat per Freitag mit 182.150.- € eine neue Höchstmarke erreicht. Unsere Strategie hat sich einmal mehr als richtig erwiesen.

  • 39/16 - 17. Oktober 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ hatten wir die Probleme der Deutschen Bank thematisiert und erläutert, wie deren „Zocker-Geschäfte“ funktionieren. Als weltweit größtes Derivate-Haus, das mit Banken in 33 Staaten vernetzt ist, ist die Deutsche Bank die „Mutter aller systemischen Risiken“. Eine Pleite der Deutschen Bank wäre auch deshalb so gefährlich, weil die Deutsche Bank mit Handel, Clearing, Settlement und Verwahrung die kompletteWertschöpfungskette“ im „Zocker-Universum“ anbietet. Wir hatten erläutert, dass ein Zahlungsausfall einer wichtigen Gegenpartei (Central Counter Party / CCP) einen raschen Zusammenbruch der Bank bedeuten könne. Wie schnell so etwas gehen kann, hat man prompt in der vergangenen Woche gesehen.

  • 38/16 - 10. Oktober 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir möchten ungern den „Teufel an die Wand malen“, aber vergangene Woche hat gezeigt, dass die Finanzmärkte über Nacht in schwere Turbulenzen geraten könnten. So ist das Britische Pfund am Freitag im frühen asiatischen Handel (0.45 Uhr MEZ) binnen 2 Minuten um 6 % abgestürzt. Auch der Goldpreis hat in den letzten Tagen etwas stärker korrigiert, während der Ölpreis nach oben sprang. Im aktuellen Szenario sind solche Bewegungen Gift für Banken, die im Derivate-Geschäft erhebliche Risiken eingegangen sind. An vorderster Stelle ist die Deutsche Bank zu nennen, die derzeit als größtes Risiko für das internationale Finanzsystem gesehen wird (Einschätzung IWF).

November 2016

  • 45/16 - 28. November 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    in der vergangenen Woche erreichten die 4 wichtigsten Aktien-Indizes, nämlich Dow Jones, S & P 500, Nasdaq Composite und Russel 2000, gleichzeitig neue „Alltime Highs“. Es sieht so aus, als ob die US-Aktienmärkte durch nichts aufzuhalten sind, weder durch „Brexit“, noch durch die erwartete US-Leitzinsanhe-bung am 14. Dezember. Nun ist es so, dass wir immer wieder prognostiziert haben, dass die „Mutter aller Aktien-Haussennoch lange nicht beendet sei. Wir kommentierten deshalb zuletzt, dass trotz der Trump-Wahl eine „Monster-Rally“ bis zum Jahresende möglich sei. Aber: Wir haben ein ungutes Gefühl. Die konträre Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken hat ein Problem geschaffen, das unkontrollierbar werden könnte.

  • 44/16 - 21. November 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    9 Tage nach der US-Wahl herrscht unter Politikern und Ökonomen immer noch weitgehend Ratlosigkeit. Der erwartete „Crash“ an den Aktienmärkten nach der Trump-Wahl ist nicht eingetreten. Stattdessen haben der Dow Jones Index und der Russel 2000 Index und der Nasdaq Composite neue historische Höchstkurse erreicht. Der S & P 500 Index hat ein neuesAlltime Highsknapp verpasst.

  • 43/16 - 14. November 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    autsch! Wenigstens ist die Wahl vorbei, auch wenn die Amerikaner einen Präsidenten gewählt haben, den sich im Rest der Welt kaum jemand gewünscht hat. Als Hillary Clinton noch in allen Umfragen mit rd. 6 % vorn lag, befürchteten wir, dass Donald Trump immer noch die Chance auf einen Überraschungssieg hatte und wollten kein Risiko eingehen. Wir verkauften alle US-Aktien des Muster-Depots zu Höchstkursen und tauschten den Erlös zu 90 % in physisches Gold.

  • 42/16 - 07. November 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    in der Ausgabe # 40 des „Inside Guide“ vom 24. Oktober 2016 haben wir sie darauf hingewiesen, dass die Finanzmärkte mit 4 unkalkulierbaren Risiken konfrontiert sind, insbesondere mit der US-Wahl am 8. November. Wir waren zu diesem Zeitpunkt nicht bereit, diese Risiken einzugehen und vollzogen einen grundsätzlichen Wandel in unserer Anlagepolitik. Alle US-Aktien des Muster-Depots wurden mit enormem Gewinn verkauft. Der Erlös von 141.788,28 $ wurde zu rd. 90 % in physisches Gold und zu 10 % in „in the money Calls“ der gleichen Aktien investiert. Bis Dienstag Abend den 25. Oktober hatte jeder Leser die Chance, die Transaktion nachzubilden. Um die Entwicklung des Muster-Depots sauber darzustellen, haben wir für die Verkaufs- und Kaufkurse jeweils die Schlusskurse vom besagten Dienstag ins Muster-Depot implementiert. Bezüglich der US-Wahl ist nun genau das passiert, was wir befürchtet hatten.

  • 41/16 - 31. Oktober 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ hatten wir erstmals Veränderungen in unserem Muster-Depot vorgenommen, um die herausragende Performance von + 82 % seit April 2014 ins neue Jahr zu retten. Unsere Anlagestrategie ist grundsätzlich langfristig angelegt, und deshalb blieb unser Muster-Depot 2 ½ Jahre unverändert. Es geht uns dabei auch um Glaubwürdigkeit.

Dezember 2016

  • 48/16 - 19. Dezember 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    falls nicht dramatische Entwicklungen „zwischen den Jahren“ eintreten, ist dies die letzte Ausgabe des „Inside Guide“ für 2016. Wir möchten uns an dieser Stelle für die langjährige Treue unserer Leserschaft bedanken und wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Übergang in ein hoffentlich gesundes und glückliches Neues Jahr! Eine detaillierte Besprechung des Jahres 2016 möchten wir auf die Ausgaben des „Inside Guide“ im neuen Jahr verschieben, das Börsenjahr 2016 ist schließlich noch nicht beendet ist.

  • 47/16 - 12. Dezember 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    zu den faszinierenden Börsen-Phänomenen zählt für uns das „Kurzzeitgedächtnis“ von Börsenspekulanten. Heute noch von Verlusten gepeinigt und „zu Tode betrübt“ können Spekulanten schon wenige Tage später euphorisch gestimmt sein. Da sich die wichtigen Parameter, die Börsenkurse determinieren, nicht schlagartig, sondern allenfalls über Monate oder Jahre verändern, sind die heftigen Stimmungsschwankungen allein durch die Veränderung von Börsenkursen bedingt. Emotionen sind aber keine guten Börsenratgeber. Durch zu starke Emotionen wird das rationale Denken oft ausgeschaltet und Spekulanten lassen sich schnell zu „Panik-Reaktionen“ hinreißen.

  • 46/16 - 02. Dezember 2016


    Sehr geehrte Kollegen,

    zum Jahresende wird es noch einmal richtig spannend. Es geht nicht nur um das Referendum in Italien, um die Meetings von EZB und FED (8. Dezember resp. 14 Dezember), sondern auch um die Neuauszählung der Stimmen in 3 US-Bundesstaaten. Weitere Sorgen bereiten die Brexit-Problematik und die Aktivitäten des designierten US-Präsidenten Donald Trump.

Januar 2017

  • 04/17 - 30. Januar 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    auf der Titelseite sehen Sie den Chart des Dow Jones Industrials, der die psychologisch wichtige Marke von 20.000 Punkten endlich überwunden hat. Als „Trump-Rally“ oder als „Strohfeuer“ kann man die haussierenden Aktienmärkte nicht sehen. Gemäß der uralten „Dow Theory“ wurden die neuenAlltime Highs“ des DOW durch den Dow Jones Transport Index eindrucksvoll bestätigt. Wegen der veralteten Konstruktion des DOW (die einzelnen Titel sind nicht gewichtet, sodass im Kurs teure Aktien die Realität verzerren können) sind für uns die anderen Indizes, insbesondere S & P 500 und Nasdaq Composite wesentlich aussagekräftiger. Auch diese beiden Indizes haben am Donnerstag neueAlltime Highs“ erreicht. Es kristallisiert sich jetzt immer mehr heraus, dass wir mit unserer bullischen Einschätzung zum Aktienmarkt Recht behalten haben.

  • 03/17 - 23. Januar 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    der „Größte Job-Beschaffer den Gott je erschaffen hat“ ist in Amt und Würden und es ist naheliegend, dass wir uns erneut mit dem Thema „Donald Trump“ befassen müssen. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten 4 Jahren, in denen Trump sein „Unwesen“ treibt, die Märkte durch Trumps Aktivitäten stark beeinflusst werden. Die Devisenmärkte könnten verrückt spielen, daran hängen wiederum die Zins- und Rohstoffmärkte und die wiederum beeinflussen die Aktienmärkte. Trump dürfte auch die volkswirtschaftlichen Entwicklungen in allen Teilen der Welt beeinflussen, ob positiv oder negativ, wird sich noch herausstellen. Nach dem Motto „America first“ möchte Trump der US-Wirtschaft, auf Kosten anderer Volkswirtschaften, wirtschaftliche Vorteile verschaffen. Unsere Befürchtung ist allerdings die, dass Trump das Potenzial hat, mit seinen Maßnahmen den USA und dem Rest der Welt maximalen Schaden zuzufügen.

  • 02/17 - 16. Januar 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    das Jahr 2016 war ein schwieriges Börsenjahr, und wir befürchten, das Jahr 2017 wird noch schwieriger. In Sachen Aktien, Gold, Rohöl, Zinsen und Währungen hatten wir im letzten Jahr ein gutes Händchen. Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr wieder treffsicher berichten können – zumindest versuchen wir unser Bestes. In Anlehnung an Sokrates hat John Kenneth Galbraith, einer der einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, Wirtschaftsprognostiker sehr treffend beschrieben:

    Es gibt 2 Kategorien von Prognostikern: Diejenigen, die nichts wissen und diejenigen, die nicht einmal wissen, dass sie nichts wissen.“

  • 01/17 - 09. Januar 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir wünschen Ihnen für das Neue Jahr Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und natürlich auch ein gutes Händchen bei Ihren Anlageentscheidungen!

    Wie war das Börsenjahr 2016 und was kann man in 2017 erwarten? Das Jahr 2016 war ein ausgesprochen schwieriges Börsenjahr. Wie Sie wissen gab es in den USA im Dezember 2015 nach jahrzehntelanger Zinstalfahrt die erste Leitzinsanhebung mit der Ankündigung von Janet Yellen, sie werde allein in 2016 weitere 4 Leitzinsanhebungen folgen zu lassen. Wir hielten diese erste Leitzinserhöhung für falsch und prognostizierten sofort und unmittelbar, dass es diese weiteren 4 Leitzinserhöhungen in 2016 nicht geben wird.

Februar 2017

  • 08/17 - 27. Februar 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    auch in der letzten Woche gab es, wie schon in den Wochen zuvor, neueAlltime Highs“ an den US-Börsen. Auch der DAX konnte zulegen und hat endlich mal wieder die Marke von 12.000 übersprungen. Trotzdem hat sich etwas geändert. Auch wenn die US-Aktien im Wochenvergleich zugelegt haben, hat sich das „Momentumabgeschwächt. Am Freitag gab es nämlich keine neuenAlltime Highs“ mehr wie in den Vorwochen. Da die Kurse zum Wochenschluss aber immer noch in der Nähe ihrer historischen Höchstkurse geschlossen haben, ist das noch nicht unbedingt ein Signal der Schwäche; es ist aber für die kurzfristig agierende Trader ein Warnsignal.

  • 07/17 - 20. Februar 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    auch in der vergangenen Woche gab es an den US-Börsen wieder einige neueAlltime Highs“. Es wurden sogar besondere Rekorde aufgestellt. So ist der Nasdaq Composite Index am Mittwoch den 7. Tag in Folge auf ein neuesAlltime High“ (auf Schlusskursbasis) geklettert. Einen derartigen Rekordlauf gab es zuletzt am 27. Dezember 1999, drei Monate bevor die Tech-Blase platzte. Auch der S & P 500 stieg bis Mittwoch 7 Tage in Folge auf ein neues „Alltime High“; das letzte Mal gab es so etwas am 11. September 2013. Und es gab am Mittwoch einen weiteren Rekord, den man zuletzt vor 25 Jahren gesehen hatte. Dow Jones Industrial, Nasdaq Composite und S & P 500 erreichten 5 Tage in Folge gleichzeitig neue „Alltime Highs“!

  • 06/17 - 13. Februar 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    zunächst einmal können wir mit einiger Zufriedenheit feststellen, dass am Freitag alle wichtigen US-Aktienindizes neueAlltime Highs“ erreicht haben. Kaum ein anderer Analyst hat, wie wir, zu jedem Zeitpunkt und ohneWenn und Aber“ daran festgehalten, dass die „Mutter aller Börsenhaussen“ auch nach über 7 Jahren noch lange nicht beendet ist.

  • 05/17 - 06. Februar 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    für alle die es noch nicht bemerkt haben sollten: Spätestens seit der Brexit-Entscheidung und erst recht seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben wir politische Börsen. Die wichtigsten politischen Problemfelder sind:

    • Austritt Großbritanniens aus EU, Gemeinsamem Markt und Zollunion.
    • Donald TrumpsAmerika First“-Politik und dessen Bereitschaft einen Handelskrieg
    • Die Entwicklung der Türkei zu einem totalitären Staat.
    • Sanktionen gegen Russland und der ungelöste Ukraine-Konflikt.
    • Syrien und die Terror-Drohungen durch den IS und andere radikale Islamisten.
    • Ungelöste Flüchtlingsproblematik in Deutschland und der EU.
    • Wahlen in Frankreich im April und Mai.
    • Wahlen in den Niederlanden am März.
    • Mögliche Neuwahlen in Italien im Juni.
    • Wahlen in Deutschland im September.
    • Griechenlands Schuldenproblem ist wieder auf der politischen Agenda.
    • Italiens Banken sind faktisch pleite und bedürfen einer staatlichen Rettung.

März 2017

  • 12/17 - 27. März 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    das Datum Freitag den 24. März 2017 sollten Sie sich merken. Es könnte der Tag sein, der für eine größere Wende an den Bond-, Aktien-, Devisen- und Rohstoffmärkten sorgt. Wir hatten schon während der letzten Tage ein ungutes Bauchgefühl, wollten aber die Abstimmung zur Abschaffung von Obamacare im US-Repräsentantenhaus noch abwarten, bevor wir die „Pferde scheu machen“. Dass Donald Trump für das aus seiner Sicht wichtigste Wahlversprechen, die Gesundheitsreform, nicht einmal bei den Republikanern eine Mehrheit gefunden hat, ist eine gewaltige Niederlage für ihn. Warum ist die politische Niederlage Trumps für das Geschehen an den Börsen so wichtig?

  • 11/17 - 20. März 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    wie erwartet hat die FED die US-Leitzinsen, also die Zielrate der Federal Funds Rate um 25 Basispunkte auf 0,75 % - 1,00 % erhöht. Des Weiteren hat Janet Yellen erklärt, sie plane 2 zusätzliche Leitzinserhöhungen in 2017. An ihrer schon seit einigen Wochen vertretenen Einschätzung zur US-Konjunktur hat sich damit nichts geändert. Noch vor der Leitzinsanhebung war veröffentlicht worden, dass der annualisierte Preisanstieg für Februar bei 2,7 % und die annualisierten Lohnanstiege bei 2,8 % lagen. Die offizielle Arbeitslosigkeit wurde zuletzt mit 4,7 % angegeben. Damit sah sich Janet Yellen darin bestätigt, dass die US-Wirtschaft stabil genug sei, die Leitzinserhöhungen zu verkraften. Mit der letzten Leitzinserhöhung hat die FED-Chefin zumindest wieder an Glaubwürdigkeit gewonnen. Der Markt geht deshalb mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass auch die beiden weiteren Leitzinserhöhungen in 2017 stattfinden werden.

  • 10/17 - 13. März 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    als wichtigstes Thema der vergangenen Woche sehen wir die Kommentare von Mario Draghi nach der EZB-Sitzung am vergangenen Donnerstag. Natürlich bleiben die Leitzinsen unverändert bei 0 %, und daran wird sich laut Draghi für eine sehr lange Zeit nichts ändern. Auch bezüglich der Anleihen-Käufe (Quantitative Easing) hat Mario Draghi seine Meinung nicht geändert. Noch wenige Tage vor der EZB-Sitzung waren Meldungen verbreitet worden, Mario Draghi plane ein „Tapering“ (eine Reduzierung) der Anleihen-Käufe. Offensichtlich war das mal wieder eine aus dem anglo-amerikanischen Raum lancierteFake News“, die zur Verwirrung an den Märkten beitragen sollte. Am Donnerstag machte Mario Draghi aber deutlich, dass er die massiven Anleihen-Käufe nicht nur uneingeschränkt fortsetzen werde, sondern bei Bedarf bereit ist, das Kaufprogramm auszuweiten.

  • 09/17 - 06. März 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    zunächst einmal können wir konstatieren dass die US-Aktienmärkte auch in der vergangenen Woche neueAlltime Highs“ erreicht haben. Am Mittwoch den 1. März hat der S & P 500 mit 2.400,98 ein „Alltime High“ erreicht, ebenso wie der Nasdaq Composite mit 5.911,79. Am Donnerstag den 2. März erreichte der DAX mit 12.082,59 ein 20-Monats-Hoch. Zum „Alltime High“ von 12.390.75 fehlten zu diesem Zeitpunkt gerade mal 2,5 %. Man kann davon ausgehen, dass auch der DAX sehr bald auf neueAlltime Highs“ klettern wird.

April 2017

  • 14/17 - 24. April 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    dramatische Kursentwicklungen sind in der vergangenen Woche nicht eingetreten. Aufgefallen sind uns lediglich der rückläufige Ölpreis und die sinkenden Renditen an den Bondmärkten. Beides spricht nicht gerade für einen Wirtschaftsboom. Schon gar nicht passen die rückläufigen Anleihen-Renditen zu den mehrfach wiederholten Ankündigungen von Janet Yellen, die Leitzinsen noch in diesem Jahr zwei mal um jeweils 25 Basispunkte anheben zu wollen. Bevor wir uns in die Osterferien verabschiedet hatten, hegten wir die Befürchtung, dass die Aktienmärkte korrigieren könnten. Dies wiederum ließ uns vermuten, dass die institutionellen Investoren ihre Aktien-Engage-ments reduzieren und reflexartig die frei werdende Liquidität in Staatsanleihen investieren werden. Genau dies ist auch passiert und erklärt den Renditeverfall bei Staatsanleihen.

  • 13/17 - 18. April 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir melden uns aus den Osterferien zurück und stellen fest, dass unsere Einschätzung zu den Märkten, die wir in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ abgegeben haben, zutreffend war. Wir schrieben in dieser Ausgabe wörtlich:

    das Datum Freitag den 24. März 2017 sollten Sie sich merken. Es könnte der Tag sein, der für eine größere Wende an den Bond-, Aktien-, Devisen- und Rohstoffmärkten sorgt. Wir hatten schon während der letzten Tage ein ungutes Bauchgefühl, wollten aber die Abstimmung zur Abschaffung von Obamacare im US-Repräsentantenhaus noch abwarten, bevor wir die „Pferde scheu machen“.“

Mai 2017

  • 19/17 - 29. Mai 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    wie man gesehen hat sind die Aktienmärkte derzeit nicht totzukriegen. Am Donnerstag gab es beim Nasdaq Composite mit 6.217,34 ein neuesAlltime High“ und am Freitag folgte der S & P 500 mit einem Rekordhoch von 2.418,71 nach. Höchstkurse zum Wochenende sind normalerweise immer positiv zu bewerten, erst recht, wenn am nachfolgenden Montag Feiertage folgen (Memorial Day in den USA und Bankfeiertag in GB). Offensichtlich fühlen sich die Aktionäre so sicher, dass sie auf Gewinnmitnahmen vor einem langen Wochenende verzichten wollen.

  • 18/17 - 22. Mai 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir hatten zuletzt mehrfach darauf hingewiesen, dass an den Aktienmärkten das Momentum verloren gegangen ist und deshalb eine Korrektur dringend notwendig sei. Damit die von uns genannten Zielmarken von 3.000 für den S & P 500 und von 16.000 für den DAX erreicht werden können, müssten die „schwachen Hände“ aus dem Markt „geschüttelt“ werden. Neben dem Bauchgefühl betrachteten wir vor allem die extrem niedrigen Volatilitäten als Warnsignal.

  • 17/17 - 15. Mai 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    in der vergangenen Woche gab es wieder einmal einige neueAlltime Highs“ bei einigen wichtigen Aktien-Indizes. Mehr aber auch nicht! Die Aktienmärkte treten mehr oder weniger auf der Stelle. Wenn es irgendwo voran geht, dann nur in Mini-Schrittchen. Außerdem: der Markt wird noch selektiver. Die Technologie- und Internetwerte von unserer Beobachtungsliste (Apple, Amazon, Alphabet, Facebook) krabbeln noch etwas weiter nach oben, während Aktien aus anderen Branchen teilweise regelrechte Abstürze erleben (z.B. Einzelhandelswerte). Uns erinnert der Markt an einen Marathonläufer, der nach 40 Kilometern kurz vor dem „aufamseln“ ist und dem Ziel entgegentaumelt. Der Schwung ist weg und es geht nur noch ums überleben. Auch an den Aktienmärkten ist das Momentum verloren gegangen, aber richtig fallen wollen die Kurse auch nicht. Dazu passend ist die Volatilität (VIX) auf einen kaum gesehenen Tiefstand gefallen. Was kann man in einer solchen Situation erwarten?

  • 16/17 - 08. Mai 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    es wird langsam richtig spannend. Am Freitag gab es für den DAX mit 12.718.66, für den Nasdaq Composite mit 6.102.72 und für den Euro Stoxx 50 mit 1.425.70 Punkten jeweils ein neuesAlltime High“. Der S & P 500 hat sein „Alltime High“ vom 1. März bei 2.400.98 zwar knapp verpasst, erreichte aber am Freitag mit 2.399.29 zumindest einen neuen Höchstkurs auf Schlusskursbasis. Dem DOW fehlten am Freitag nur noch 162 Punkte (0,77 %) zum Rekordhoch, ähnlich ist die Situation beim Russel 2000. Es hat bei oberflächlicher Betrachtung den Anschein, dass die Welt an den Aktienmärkten vollkommen in Ordnung ist und der Kursaufschwung eine breite Basis hat. Wir denken, dass trotzdem Vorsicht angebracht ist.

  • 15/17 - 02. Mai 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    es sieht so aus, als ob wir etwas zu vorsichtig waren, als wir uns vor den Osterferien aus den Aktienmärkten verabschiedet haben. Zwar gab es zunächst die von uns erwartete Korrektur, aber die fiel nicht besonders heftig aus. Da es grundsätzlich nicht möglich ist, den Markt kurzfristig exakt zu „timen“, bewerteten wir die Wahrscheinlichkeiten für eine Korrektur im Rahmen der „Jahrhundert-Hausse“ resp. für eine ungebremste Fortsetzung des Aufwärtstrends mit jeweils 50 %. Außer Frage stand aber immer, dass die „Jahrhunderthausse“ ihren Gipfelpunkt noch lange nicht erreicht hat.

Juni 2017

  • 23/17 - 26. Juni 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir nehmen die Armuts-Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes zum Anlass, das Thema etwas mehr zu beleuchten. Gemäß der Studie ist die Zahl der Armen in Deutschland mit einer Armutsquote von 15,7 % auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Arm sind die Menschen, die über weniger als 60 % des mittleren Einkommens der Gesellschaft verfügen. 12, 9 Millionen Menschen gelten in Deutschland als arm. Nun ist es bekanntlich so, dass die Wirtschaft in Deutschland gut dasteht und sogar wächst. Deutschland ist das Land, das am stärksten von der EU und der Währungsunion profitiert.

  • 22/17 - 19. Juni 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    am Mittwoch hat die FED nach einem 8 : 1 Votum des FOMC (Federal Open Market Committe) die US-Leitzinsen (Zielrate der Federal Funds Rate) um 25 Basispunkte auf 1.00 % bis 1,25 % erhöht. Die Leitzinserhöhung war weitgehend erwartet worden. Interessanter aus unserer Sicht waren Janet Yellens Anmerkungen zur Inflation (gemeint ist der Anstieg der Konsumentenpreise ohne Energie und Lebensmittel). Zu Recht hatte nämlich Neel Kashkan, FED Präsident der Notenbank von Minneapolis, dafür gestimmt, auf eine Leitzinsanhebung zu verzichten. Die Preise waren zuletzt nämlich nicht gestiegen, sondern überraschend deutlich gefallen. Das Preissteigerungsziel von 2 % war damit in weite Ferne gerückt. Die FED hatte deshalb keinen Grund, die Leitzinsen anzuheben.

  • 21/17 - 12. Juni 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ hatten wir turbulente 10 Tage vorhergesagt. Wir meinten damit die Wahl in Großbritannien, die öffentliche Anhörung des EX-FBI-Chefs Comey, die EZB-Sitzung am Donnerstag und die Zinsentscheidung der FED am 14. Juni. Wir hatten nicht zu viel versprochen. Zu den genannten Unwägbarkeiten gesellte sich auch noch die Qatar-Krise. Was wir jetzt sehen ist geradezu typisch für das Börsengeschehen. Gerade wenn Analysten und Anleger das Gefühl verinnerlicht haben, sie erleben die Leibnitz’schebeste aller möglichen Welten“ gibt es plötzlich „Störfeuer“ aus allen Ecken.

  • 20/17 - 06. Juni 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    in der vergangenen Woche gab es weitere neueAlltime Highs“ an den meisten wichtigen Aktienmärkten. Die neuen Rekordmarken: Dax 12.878.59, Nasdaq 6.308,76 und S & P 500 2.440.23. Der Nikkei 225 schaffte mit 20.150 den höchsten Stand seit August 2015. Außerdem: Die neuen Höchstkurse gab es erneut zum Wochenschluss, was grundsätzlich positiv zu werten ist. Aber: Nach wie vor erinnern uns die aktuellen Marktmechanismen an die letzten 6 Monate vor dem Crash im März 2000. Auch damals wollten die Aktienkurse partout nicht fallen. Jeder kleinere Rückschlag wurde rasch kompensiert und mit neuen Höchstkursen beantwortet. Vor dem Gipfelsturm waren damals allerdings die Kurssprünge nach oben größer, weshalb wir glauben, dass es derzeit noch eine Korrektur braucht, damit unsere Kursziele von 3.000 für den S & P 500 und 16.000 für den DAX erreicht werden. Minimale Kurssteigerungen zu neuenAlltime Highs“ und eine gleichzeitig rekordtiefe Volatilität sind keine gute Kombination.

Juli 2017

  • 24/17 - 03. Juli 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    zunächst ein Hinweis in eigener Sache. Dies ist vor unserer Sommerpause die letzte Ausgabe des „Inside Guide“; die restlichen 16 Ausgaben bis zum Jahresende werden Sie dann in den letzten 4 Monaten des Jahres erhalten. Wir hatten in den letzten beiden Jahren auf unsere Sommerpause verzichtet, da es uns darum ging, dass Sie die Jahrhundert-Rally an den Aktienmärkten trotz der immer wieder auftauchenden Cash-Gurus zu Ende reiten. Wie man gesehen hat, hatte sich dieser (für Sie kostenfreie) Einsatz gelohnt. Dieses Jahr ist die Situation völlig anders. Wir hatten uns mit Ausgabe Nr. 12 vom 27. März komplett aus den Aktienmärkten verabschiedet, um mit Cash und Gold mögliche Turbulenzen zu überstehen. Da sich an unserer vorsichtigen Haltung nichts geändert hat und das „Sommerlochnicht gerade für große Kursavancen bekannt ist, möchten wir uns dieses Jahr unsere wohlverdiente Pause wieder gönnen. Wie immer versprechen wir Ihnen uns sofort zurück zu melden, sollten an den Börsen dramatische Dinge passieren.

August 2017

  • 26/17 - 28. August 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    sollten Sie es noch nicht bemerkt haben: Am Freitag der Vorwoche hat der Goldpreis mit 1.300,93 $ den höchsten Stand seit dem 4. November 2016 erreicht. Für europäische Anleger hat sich die Performance von Gold durch den kräftigen Anstieg des €uro relativiert, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass weltweit eine Flucht in die absolute Sicherheit zu beobachten ist. Dieser Trend dürfte sich in den nächsten Wochen und Monaten noch beschleunigen, denn auf den saisonal bedingten Preisanstieg bei Gold zwischen  Herbst und Frühjahr ist seit Jahrzehnten Verlass.

  • 25/17 - 21. August 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir haben unsere Sommerpause früher als ursprünglich geplant abgebrochen und melden uns aus aktuellem Anlass wieder zurück.

    Wie Sie wissen, haben wir uns mit der Ausgabe # 12 vom 27. März aus den Aktienmärkten temporär verabschiedet, da wir mit einer deutlicheren Korrektur gerechnet hatten. Das Chance/Risiko-Verhältnis bei Aktien hatte sich zum Negativen hin verändert. Als wir uns mit der Ausgabe # 24 vom 3. Juli in die Sommerpause verabschiedeten, hatte sich an dieser Einschätzung nichts geändert. Besonders gestört hatte uns die historisch niedrige Volatilität (VIX)von unter 9. Wir erklärten Ihnen, dass die Anleger offensichtlich zu sorglos sind, und dass dieser Zustand nicht sehr lange anhalten wird.

September 2017

  • 30/17 - 25. September 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir hatten in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ aufgrund von zwei Leseranfragen Themen kommentiert, die von allgemeinem Interesse sind. Es ging um die Geldpolitik der Notenbanken und was Notenbanken mit ihren Goldreserven anstellen sollen. So behauptet die BIZ (Bank für internationalen Zahlungsausgleich) die EZB müsse die Leitzinsen anheben, um zu verhindern, dass ein „Finanzzyklus kippt“. Wir sind der Meinung, dass das genaue Gegenteil richtig ist. Erst durch eine „Zinswende“ würde die EZB den „Finanzzyklus kippen“ mit der Folge einer Finanz- und Bankenkrise biblischer Dimension. Von einem Abbau der Goldreserven der Dt. Bundesbank, wie es der Chefvolkswirt der Berenberg Bank vorschlägt, halten wir ebenfalls nichts. Wenn die Dt. Bundesbank ihre Goldreserven teilweise verkaufen würde um Aktien zu erwerben, würde sie sich um das einzige ultimative Zahlungsmittel berauben, das weltweit von allen Regierungen und Notenbanken als „Ersatzwährung“ akzeptiert wird.

  • 29/17 - 18. September 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    am Freitag haben Dow Jones und S & P 500 neueAlltime High“ markiert. Ob Nordkorea, Venezuela, Syrien, Putin, Trump, Erdogan, Pleitebanken oder die FED  -  nichts kann die Aktienmärkte offensichtlich schocken. Zwar gab es im Sommer eine Korrektur, die bei einzelnen Titeln auch deutlicher ausfiel, aber die Aktienmärkte zeigen sich widerstandsfähig. Einen deutlicheren Absturz von vielleicht 15-20 %, wie wir ihn zuletzt befürchtet hatten, gab es bisher nicht. Was dagegen angesichts der vielfältigen Probleme in der Welt immer deutlicher wird ist der Grund für die Widerstandsfähigkeit der Aktienmärkte: Wie wir schon seit Jahren immer argumentiert hatten, ist der einzige Grund für die scheinbar endlose „Jahrhundert-Hausse“ die ultralockere Geldpolitik der Notenbanken.

  • 28/17 - 11. September 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    das wichtigste Ereignis der vergangenen Woche war am Donnerstag die Pressekonferenz Mario Draghis nach der Sitzung des EZB-Rats am Mittwoch. Im Vorfeld hatten Bank-Analysten auffällig hartnäckig Erwartungen geweckt, die EZB könne demnächst damit beginnen, ihr Anleihen-Kaufprogramm („Quantitativ Easing“) zurückzufahren („Tapering“). Dies sollte dann der Einstieg in den Ausstieg aus der ultra-lockeren Geldpolitik der EZB sein.

  • 27/17 - 04. September 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    dies ist unsere dritte Ausgabe nach unserer  Sommerpause und man kann jetzt schon erkennen, dass wir zu Recht 2 Wochen früher mit unserem „Inside Guide“ zurückgekehrt sind. Nach einem wochenlangenAuf der Stelle treten“ geht es wieder zur Sache. Am Freitag gab es neueAlltime Highs“ bei wichtigen Aktien-Indizes wie S & P 500, DOW und Nasdaq Composite sowie bei Bitcoins. Außerdem: Am vergangenen Dienstag hat der €uro mit 1,2070 gegen den US-$ ein neues Zwischenhoch erreicht. Der Dollar-Index, der auch andere wichtige Währungen berücksichtigt, ist am Freitag auf den tiefsten Stand seit Januar 2015 abgestürzt. Rein charttechnisch sieht es so aus, als ob der US-$ jetzt in den freien Fall übergehen könnte. Das wiederum sehen wir eher als unwahrscheinlich an, denn die Börse ist keine Einbahnstraße.

Oktober 2017

  • 34/17 - 23. Oktober 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    auch weiterhin reagieren die Anleger gelassen auf die Geschehnisse an den Kapitalmärkten. Die Aktienkurse steigen weiter auf neue historische Höchststände  -  und niemand wird nervös. Da fällt uns spontan der Roman „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque aus dem Jahr 1929 ein. Die Realität an der Front aus der Sicht eines jungen Soldaten sah allerdings  völlig anders aus, als der Titel des Buches gerne suggerieren möchte. An den Kapitalmärkten ist es derzeit ähnlich. Es geschieht Kolossales, aber die Anleger nehmen es gelassen zur Kenntnis. Die Sorglosigkeit der Investoren ist aus unserer Sicht geradezu besorgniserregend, und sie wird gefördert durch weiter steigende Kurse und die beschwichtigenden Worte von Analysten und Politikern. Warum eigentlich?

  • 33/17 - 16. Oktober 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    es gibt ein fast unverändertes Bild. An den Aktienmärkten sehen wir weitere „Alltime Highs“ und selbst der DAX hatte die Marke von 13.000 zumindest zwischenzeitlich geknackt. Etwas hat sich trotzdem verändert: Nicht nur die Aktienkurse ziehen weiter an, auch der Goldpreis steigt, ebenso der Ölpreis. Noch erstaunlicher ist, dass gleichzeitig die Renditen bei Staatsanleihen fallen, also auch die Kurse von Treasuries, Bunds & Co. steigen. Dies wiederum zeigt, dass sehr viel Liquidität im Umlauf ist und das Vertrauen der Investoren scheinbar grenzenlos ist. Weniger erfahrene Anleger haben inzwischen verinnerlicht, dass es an der Börse nur in eine Richtung gehen kann, nämlich nach oben.

  • 32/17 - 09. Oktober 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    es gab in der vergangenen Woche neue Höchstkurse an „allen Fronten“. Beim S & P 500 konnte man sogar die längste Serie an Gewinn-Tagen seit 1997 beobachten. Allerdings geht es nach wie vor nur in ganz kleinen Schritten voran; ob das positiv ist, bleibt abzuwarten. Wir haben Ähnliches schon einmal vor dem Crash 1987 erlebt. Trotz der aktuell langen Gewinn-Serie von 8 Tagen kam der S & P 500 gerade mal um rd. + 2,2 % voran. + 2,2 % sind aber bei guter Börsenlage auch an einem einzigen Handelstag möglich. Eine euphorische Überhitzung fehlt, aber wohin das führt ist völlig offen. Auch ein empfindlicher Rückschlag ist aus unserer Sicht nicht unwahrscheinlich. Wir hatten deshalb für uns aus Chance/Risiko-Gründen die Entscheidung getroffen bezüglich der Aktienmärkte die „Füße still zu halten“ und auf den Besitz von physischem Gold zu setzen. Da bei Gold das Risiko faktisch bei fast „null“ ist, die Chance auf deutliche Kursgewinne dagegen riesengroß, folgen wir mit unserer Entscheidung lediglich den Gesetzen der Logik.

  • 31/17 - 02. Oktober 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    zunächst zur Wahl in Deutschland. Wir hatten uns vor der Wahl bewusst mit Kommentaren zurückgehalten, außer in der Causa „Schulz“. Als der sich vor ein paar Monaten als der nächste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gerierte kommentierten wir: „Was hat der denn geraucht?“ Dass der „Waldschrat“ aus Würselen mit seiner schwindsüchtigen SPD in der Zukunft keine Rolle in der Politik spielen wird,  ist fast schon ein Wunschergebnis. Der Mann ist völlig realitätsfremd und wäre mit seinem proletenhaften Auftreten als Kanzler undenkbar.

November 2017

  • 39/17 - 27. November 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    in der Ausgabe # 26 des „Inside Guide“ vom 28. August haben wir ausführlich  ein Problem thematisiert, das jeden Bankkunden in höchste Alarmbereitschaft hätte versetzen müssen. Es ging um die EU-Verordnung Nr. 575/2013, die von den Banken mit neuen Geschäftsbedingungen seit dem 1. Oktober 2017 umgesetzt wird. Diese EU-Verordnung ist ein europäischer Regelungsrahmen, der in Krisenfällen die Stabilität des Finanzsystems sicherstellen soll. Bei dieser EU-Verordnung geht es auch um einen Auszahlungs-Stop von 5 bis 20 Tagen, vor allem aber wird den Banken seit  Oktober 2017 gestattet, ihre Kunden und Gläubiger vollständig zu enteignen, bevor staatliche Rettungsmaßnahmen greifen können.

  • 38/17 - 20. November 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    auf Wochenschlusskursbasis hat es nicht, wie so oft zuvor, neue Höchstkurse an den Aktienmärkten gegeben. Die Serie von 8 Freitagen in Folge mit jeweils neuenAlltime Highs“ auf Wochenschlusskursbasis begann am 15. September und endete am 3. November. Am Beispiel des Dow Jones Industrials sah die Rekord-Serie so aus: 22.268 – 22.349 – 22.405 – 22.773 – 22.871 – 23.328 – 23.434 – 23.539. In den 8 Wochen hatte der Dow Jones Industrials auf Wochenschlusskursbasis um + 5,71 % zugelegt. Mit durchschnittlich + 0,71 % pro Woche waren die Zuwächse zwar nur marginal, aber das war allemal besser als die Negativ-Renditen an den Bondmärkten. Ähnlich marginale Zuwächse gab es auch bei den anderen US-Aktien-Indizes und an den anderen Aktienmärkten weltweit.

  • 37/17 - 13. November 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir hatten Sie in den letzten Ausgaben des „Inside Guide“ schon darauf hingewiesen, dass sich für Börsianer gerade eine weitereJahrhundert-Chance“ auftut, und zwar an den Rohstoff-Märkten. An den Anleihen-Märkten hat sich durch die Käufe der Notenbanken (Quantitative Easing) die größte Blase aller Zeiten gebildet. Wegen der negativen Verzinsung und des wahrscheinlichen Totalverlusts (durch staatliche Entschuldung) ist hier für den Privatanleger  nichts mehr zu holen. An den Aktienmärkten wird nach einer beispiellosen Hausse über den Zeitraum von 8 Jahren und 7 Monaten die „Luft dünner“.

  • 36/17 - 06. November 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    wir wollen uns in dieser Ausgabe mit den ständig neuen Höchstkursen an den Aktienmärkten befassen. Scheinbar ungebremst geht die „Jahrhundert-Hausse“ munter weiter, ohne dass es bisher  zu einer nachhaltigen Korrektur gekommen wäre. Wie Sie wissen, waren wir die ersten, die im Frühjahr 2009 eine „Jahrhundert-Hausseangekündigt haben.

  • 35/17 - 30. Oktober 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    der Kursanstieg der Krypto-Währungen ist für uns Anlass, die Thematik „Alternativwährung“ noch einmal näher zu beleuchten. In einer früheren Ausgabe des „Inside Guide“ hatten wir Ihnen erklärt, dass physisches Gold auf Dauer  immer die bessere und ultimativeAlternativ-Währung“ ist. Als der Kurs der Bitcoins von 4.975 am 2. September auf 2.946 am 15. September abstürzte, sahen wir uns in unserer Meinung zunächst bestätigt. Allerdings gab es bis 21. Oktober eine rasche Erholung um + 110% auf 6.194, als wollte uns die Realität Lügen strafen. Was ist Sache? Zunächst einmal gehen die Meinungen zu Krypto-Währungen weit auseinander. Für einige bekannte Großinvestoren und für die meisten Banker sind Krypto-Währungen der größte Betrug aller Zeiten; andere honorige Persönlichkeiten sagen den Krypto-Währungen eine große Zukunft voraus, weil sie nicht, wie die Fiat-Währungen, mit der „Druckerpressehemmungslos vermehrt werden.

Dezember 2017

  • 40/17 - 04. Dezember 2017


    Sehr geehrte Kollegen,

    mit der Ausgabe # 40 des „Inside Guide“ haben wir für das Jahr 2017 unser Soll erfüllt. Wie Sie wissen, hatten wir aus aktuellem Anlass auf einen großen Teil unserer traditionellen Sommerferien verzichtet, und möchten, wenn nichts Besonderes dazwischen kommt, uns jetzt frühzeitig vor Weihnachten etwas Ruhe und Besinnung gönnen. Viele zusätzliche Ausgaben wie in 2016 sind dieses Jahr nicht notwendig, da unsere Marschroute festgelegt ist. Wir wünschen schon jetzt Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Seien Sie jetzt vorsichtig, auch wenn unser zum Beginn der „Jahrhunderthausse“ angepeilte Kursziel von 3.000 für den S & P 500 Index noch nicht erreicht wurde und ein finalerBlow Off“ noch nicht stattfand.